Freitag, 13. Januar 2017

Rezension zu " Unglücksspiel" von Ivonne Keller, Droemer Knaur Verlag, Kriminalroman

Titel: Unglücksspiel
Autorin: Ivonne Keller
Seitenzahl: 448 Seiten,  TB (1.9.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51883-0
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9, 99 Euro

Verlagsinfo: 
"Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Gottes und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer.
Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint …"

Über die Autorin: 
Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.

Eigene Meinung: 
In kurzen Kapiteln aus der Sichtweise von verschiedenen, sehr interessanten Personen hat Ivonne Keller eine richtig fesselnde und spannende Geschichte geschrieben.

Anja, deren Mann spurlos verschwunden ist, muss in ein völlig heruntergekommenes Haus ziehen, sich um Job und Tochter kümmern und bekommt dabei noch einige zusätzliche Probleme.

Nerina ist aus dem Kosovo. Sie leidet unter Angstattacken, die auf ein Geheimnis in der Vergangenheit zurückzuführen sind. Anja freundet sich ganz langsam mit Nerina an.

Vor Jahren ist Laura, die Tochter der Vermieter von Anja spurlos verschwunden. Auch das Vermieterehepaar von Anja hat ein Geheimnis.

Jeder der einzelnen Erzählstränge ist unglaublich spannend, so dass die Seiten nur so dahinrasen. Dem Leser werden so einige überraschende Wendungen geboten. Gegen Ende hin werden alle Handlungsstränge verknüpft und alle Geheimnisse gelüftet.

5/5 Sterne für diesen raffinierten Pageturner mit vielen, verschiedenen Charakteren, die alle eine ganz eigene Geschichte haben. 

Samstag, 7. Januar 2017

Rezension zu "Die Holunderschwestern" von Teresa Simon, Heyne Verlag, historischer Roman


Titel: Die Holunderschwestern
Autorin: Teresa Simon
Seitenzahl: 512 Seiten, TB, Klappenbroschur, (13.6.16)
Isbn Nr. 13-978-3-453-41923-0
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo: "München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?"

Über die Autorin:
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Eigene Meinung:

Bei Katharina Raith, Single, Anfang 30 und Restauratorin in München, taucht plötzlich ein sympathischer Engländer auf, der ihr die Tagebücher ihrer Urgroßmutter bringt. Katharina ist natürlich neugierig und beginnt diese Aufzeichnungen zu lesen. Die sehr geheimnisvollen Einträge bringt Katharina dazu, über das Leben ihrer Urgroßmutter Fanny, die 1918 von Weiden nach München gezogen ist, zu recherchieren.

Über die Tagebucheinträge erfahren wir die tragische Geschichte von Fanny und ihrer Zwillingsschwester Franzi. 

Teresa Simon hat diese Familiensaga sehr fesselnd und spannend erzählt. Von der ersten Seite an war ich mitten im Geschehen und war gespannt darauf, ob am Ende der Geschichte wohl alle Familiengeheimnisse, die in der Story so nach und nach ans Licht kommen, aufgedeckt werden können.
 
Die Charaktere in dieser Familiensaga sind sehr lebendig gezeichnet.  Fanny und Katharina sind sehr sympathisch.

Der Erzählstrang 1918 in München spielt zu einer düsteren Zeit und ist entsprechend für Tragödien in Geschichten prädestiniert. Die Autorin scheint über diese Zeit sehr genau recherchiert zu haben.

Am Ende der Geschichte sind einige von Fannys Lieblingsrezepten aufgelistet, die zum Nachkochen einladen.

5/5 Sterne  für diese spannende, geheimnisvolle Familiengeschichte mit vielen Wendungen.



  

Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension zu "Stiefkind " von S. K. Tremayne, übersetzt von Susanne Wallbaum, Droemer Knaur, Psychothriller

Titel: Stiefkind
Autor: S. K. Tremayne
Übersetzt von: Susanne Wallbaum
Seitenzahl:  400 Seiten, Klappenbroschur, Knaur TB (1.12.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51662-1
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 14,99 Euro
 
Verlagsinfo:
 "Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"!
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück.""

Über den Autor:
 S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt...

Eigene Meinung:
Auch dieser Psychothriller ist sehr atmosphärisch erzählt und die Landschaft an der Küste von Cornwall ist wunderschön beschrieben. Der Plot ist total spannend, es gibt viele Familiengeheimnisse aufzudecken und ständig gibt es neue Wendungen.

Einziger Kritikpunkt: Die Protagonisten David und Rachel bleiben sehr distanziert zum Leser und sind beide nicht sehr sympathisch.

4/5 Sterne für diesen spannenden und fesselnden Psychothriller, bei dem wir viel über die Geschichte Cornwalls erfahren.



Montag, 2. Januar 2017

Rezension zu "Wintertod" von Thomas Nommensen, Rowohlt Taschenbuch, Kriminalroman

 
Titel: Wintertod
Autor: Thomas Nommensen
Seitenzahl: 432 Seiten, TB, Auflage: 2 (21.9.16)
Isbn Nr. 13-978-3499271984
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Eine tote Frau. Lieblos verscharrt. Von niemandem vermisst.

Ein früher Wintereinbruch überzieht die Hauptstadt mit eisigem Frost, da wird auf einem verwilderten Friedhof in Berlin-Buch eine Leiche gefunden. Hauptkommissar Arne Larsen nimmt zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, doch die Spuren sind alles andere als eindeutig. War es Mord, oder sollte ein Suizid vertuscht werden? Und wie sind die Hinweise auf ein angeblich geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR zu werten?
Gleichzeitig spielen sich seltsame Dinge an einer Berliner Grundschule ab: Ein Mädchen kritzelt mehrfach «Hilfe» in sein Aufsatzheft, und eine Lehrerin fürchtet ihre Schüler. Aber wie hängt das alles mit der toten Frau zusammen?
Gerade als Larsen und Aslan sich auf der richtigen Fährte glauben, machen sie einen weiteren grausigen Fund.

Hochsensibel und eigenwillig: Arne Larsen ermittelt in Berlin"

Über den Autor:
Thomas Nommensen wurde in Schleswig-Holstein geboren, zog aber noch vor dem Fall der Mauer nach Berlin und arbeitete dort als Musiker, Toningenieur, Dozent und Software-Entwickler. 2010 wurde er mit dem Freiburger Krimipreis (1. Platz) ausgezeichnet. 2011 war er Preisträger des Agatha-Christie-Krimipreises und des 1. Deutschen E-Book-Preises. Sein Romanbedüt, der Kriminalroman "Ein dunkler Sommer", ist im Juni 2014 im Rowohlt Verlag erschienen. Mit seiner Frau, der Autorin Jutta Maria Herrmann, lebt der Autor seit einigen Jahren vor den Toren Berlins im brandenburgischen Panketal.
http://www.thomas-nommensen.de 



Eigene Meinung:

Dieser Krimi wird über drei verschiedene Handlungsstränge erzählt. Der ermittelnde Kommissar Arne Larsen lässt uns an seinen Ermittlungen teilhaben. Er ist neu in Berlin und hat so seine Probleme mit seinem Vorgesetzten und mit der WG, in der er wohnt. Seine Teamkollegin Maya Arslan ist keine einfache Frau, sie scheint sehr cool zu sein und zwischen zwei Kulturen festzustecken. Sie lässt Arne darüber im Dunklen, was mit ihrem früheren Teamkollegen passiert ist.

Die Lehrerin Lea ist nach 6-monatiger Zwangspause  wieder im Schuldienst. Sie beobachtet an der Grundschule verstörende Geschehnisse und bekommt von einer Schülerin einen Hilferuf. Sie beginnt zu recherchieren und stößt dabei auf komische Verhaltensweisen einer Familie. Der Rektor geht auf die Beobachtungen der Lehrerin nicht ein, nur ihr Ex-Mann schenkt ihr Gehör, hält sie dann aber auch für überreizt.

Ein Junge berichtet von seinen Erfahrungen in einer Waldsiedlung in der ehemaligen DDR.

Anfangs ist noch total unklar, wie diese drei Handlungsstränge zusammengehören. So nach und nach werden die Erzählstränge gekonnt zusammengeführt.

Thomas Nommensen erzählt sehr detailliert, wir bekommen viel aus dem Privatleben von Arne Larsen mit.

Insbesondere die Vorkommnisse an der Schule und die Reaktionen von Lehrkräften und Rektor sind leider sehr aktuell.

5/5 Sterne für diesen fesselnden und spannenden Krimi mit sehr viel Atmosphäre und Berliner Lokalkolorit, einem interessanten Plot und lebendigen Charakteren. So mag ich Krimis! Den 1. Band um den Ermittler Larsen werde ich mir auch noch holen und ich hoffe auf weitere Folgen.


Sonntag, 1. Januar 2017

Bekanntgabe des Gewinners vom Wunschbuch und Neujahrsgrüße


Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht und habt ein bisschen gefeiert.

Ich wünsche euch allen ein gutes, gesundes, friedvolles und glückliches neues Jahr. Mögen eure Träume und Wünsche sich in 2017 erfüllen!


Wie versprochen habe ich per Random.org ausgelost. Gewinnerin ist Angela B. herzlichen Glückwunsch! Sobald ich deine Adresse habe, werde ich dein Wunschbuch bestellen und es dir schicken lassen.

Ich werde in diesem Jahr mit meiner monatlichen Überraschungspäckchen-Aktion fortfahren. Wer weiß? Vielleicht habt ihr beim nächsten Mal Glück und gewinnt sogar euer Wunschbuch?

Viele Grüße
Biggi




Donnerstag, 29. Dezember 2016

Rezension zu "Wie aus dem Nichts " von Sabine Kornbichler, Piper Verlag, Thriller

Titel: Wie aus dem Nichts
Autorin: Sabine Kornbichler
Seitenzahl: 368 Seiten, Broschur (2.11.16)
Isbn Nr. 13-978-3-492-30873-1
Verlag: Piper Verlag
Preis: 12,99 Euro

 Verlagsinfo: "
Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ..."

Über die Autorin:
Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr erster Roman, »Klaras Haus«, war ein großer Erfolg. Mit »Das Verstummen der Krähe«, ihrem ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in München.

Eigene Meinung:

Dana ist eine interesssante Protagonistin, die eine Alibiagentur betreibt. Sie wird Zeugin, wie ihr Freund von einem geheimnisvollen Mann mit einer Fuchsmaske ermordet wird.  
Das Leben der jungen Frau gerät total aus den Fugen. Sie muss feststellen, dass ihr Freund, mit dem sie noch nicht sehr lange zusammen war, nicht der war, für den sie ihn hielt. Alex hat Dana die unglaublichsten Lügengeschichten erzählt, angefangen von einem Treffen mit seiner Noch-Freundin Biggi, von der er sich trennen wollte, bis hin zu seiner Vergangenheit. Stück für Stück löst Dana den Fall und kommt dem Täter auf die Spur, was sie natürlich in Gefahr bringt.

Für die Kripo steht der Täter sehr schnell fest und Dana wird von den ermittelnden Beamten nicht ganz ernst genommen. 

Diese fesselnd und spannender Thriller mit vielen Überraschungen und einer sympathischen Protagonistin kann ich euch sehr empfehlen.

Hoffentlich gibt es in Zukunft noch mehr Fälle, in die Dana hineinstolpert?



Dienstag, 27. Dezember 2016

Rezension zu " Es beginnt am 7. Tag" von Alex Lake, übersetzt von: Stefanie Kruschandl, HarperCollins Verlag, Thriller

Titel: Es beginnt am 7. Tag
Autor: Alex Lake
Übersetzt von: Stefanie Kruschandl
Seitenzahl: 480 Seiten, broschiert (5.12.16)
Isbn Nr. 13-978-3959670555
Verlag.HarperCollins  
Preis: 15,00 Euro 


Verlagsinfo: "Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag."

Über den Autor:
Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation.  
Eigene Meinung:
Der Klappentext klang spannend und ich hatte einen fesselnden, spannenden Thriller erwartet. Bei diesem Thriller handelt es sich aber um eine Beziehungsdrama.

Die Story ist flüssig geschrieben und liest sich gut, jedoch fehlen in großen Teilen des Buches spannende Momente. Wir bekommen über 2/3 des Buches erzählt, wie Julia und Brian sich  kennengelernt haben, dass Julia ihren Mann satt hat und Brian die Schuld am verschwinden ihrer gemeinsamen Tochter seiner Frau in die Schuhe schiebt. Die Schwiegermutter von Julia, die zu ihrer Schwiegertochter ein etwas gestörtes Verhältnis hat, mischt sich in die Beziehung kräftig ein. Für die Presse ist Annas Verschwinden ein gefundenes Fressen und Julia eine Rabenmutter.

In kurzen Kapiteln kommt der Entführer zu Wort, doch auch das rettet diesen Thriller nicht.

Große Überraschungen und Wendungen fehlen hier leider total, die ganze Story ist sehr vorhersehbar, Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf.  Auch die Protagonisten bleiben etwas farblos.

Wer Beziehungskisten mag, sollte das Buch lesen, für Thrillerfans würde ich hier sagen, Finger weg, Enttäuschung ist vorprogrammiert.