Freitag, 16. Dezember 2011

Rezension zu "Geisterfjord" on Yrsa Sigurdardottir, Thriller, Fischer Verlag


Titel: Geisterfjord

Autorin: Yrsa Sigurdardottir

Seitenzahl:358 Seiten

ISBN 978-3-5-96-19273-1

Fischer Verlag









Klappentext: 

Drei junge Leute aus Reykjavik planen ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen, sie ahnen nicht, welch gewalttätige Ereignisse sie damit in Gang setzen.
In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt Polizistin Dagny gemeinsam mit Freyr, einem Psychater, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubige Polizeiakten aus dem vorherigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die ganze Wahrheit.
Dieser unheimliche und furchteinflösende Stand-Alone-Thriller der internationalen Bestsellerautorin Yrsa Sigurdatottir ist neben diversen Kinderbüchern ihr 6. Roman und beruht zum Teil auf Tatsachen.

Über die Autorin:

Yrsa Sigurdatottir (geb. 1963) ist Ingenieurin u. Schriftstellerin, ihre Krimis sind in 30 Ländern erschienen: Das letzte Ritual, das gefrorene Licht, das glühende Grab, die eisblaue Spur, Feuernacht.

Eigene Meinung:

Dieses Buch hat mich fasziniert. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend, sehr atmosphärisch. Es ist teilweise sehr gruselig, so dass mir ab und an ein kalter Schauer über den Rücken lief beim Lesen. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen! Das ist mir schon sehr lange nicht mehr passsiert!

Es gibt zwei Erzählstränge in dieser Geschichte. Einmal erfahren wir, was diese 3 jungen Leute mit Putti, dem Hündchen in den Westfjorden erleben. Der 2. Erzählstrang handelt von Freyr und seinen Ermittlungen. Die Autorin hat diese beiden Erzählstränge in jedem Kapitel abgewechselt. Am Ende eines jeden Kapitels ist etwas total Spannendes passiert, so dass ich gezwungen war, schnell das nächste Kapitel zu lesen, um zu sehen, wie es zB. gerade in den Westfjorden wieder weitergeht.

Natürlich habe ich mitgerätsel, was da so passiert sein könnte, ob und wie die beiden Handlungen zusammenhängen und war sehr überrascht vom Ende! Es hat mich auch noch etwas beschäftigt, dieses Ende!

Freyr, der Psychiater, kommt ab und an ins Zweifeln über seinen eigenen Geisteszustand und kämpft mit seinen eigenen Problemen. Er lebt allein, seine Frau hat sich getrennt von ihm, nachdem ihr gemeinsamer Sohn vor Jahren spurlos verschwunden ist. Er hat noch etwas Kontakt zu seiner Ex-Frau. Freyr hat mir als Person ganz gut gefallen. Er ist kein Superheld, sondern ein ganz normaler Mensch, der den Dingen auf den Grund gehen möchte.

Ich vergebe 5 Punkte für diesen tollen Island-Thriller!

Und ich habe schon wieder einige Bücher auf meiner Leseliste!

1 Kommentar:

  1. Oh ja, Geisterfjord war wirklich super ... klasse Rezi!!
    LG Isabel

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