Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezension zu "Sieh mir beim Sterben zu" von P. J. Tracy

Titel: Sieh mir beim Sterben zu

Autor: P. J. Tracy

Isbn-Nr.: 978-3805208598

Seitenzahl: 384 Seiten

Wunderlich Verlag






Klappentext:

Minnesota, im eisigen Januar: Ein Skifahrer wird tot uner der Klippe am See gefunden. Ein Unglück?

Ein halbes Jahr später: In Minneapolis wird die Leiche eines Transvestiten angeschwommen. Selbstmord? Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth gehen zunächst davon aus. 

Doch dann erfahren sie, dass das FBI auf Filme im Web gestoßen ist, die die Ermordung der beiden Männer zeigen. Es gelingt den FBI-Agenten jedoch nicht, die Filme zu ihren Urhebern zurückzuverfolgen. Sie wenden sich an die Monkeewrench-Crew. Und was Grace MacBride und ihre Freunde entdecken, übersteigt Ginos und Leos Vorstellungen bei weitem. Denn die Morde wurden vorher in verschlüsselten Botschften angekündigt. Als eine weitere Nachricht auftaucht, beginnt ein rasanter Wettlauf mit der Zeit ..

Über das Autorenduo:

P. J. Tracy ist das Pseudonym eines Autorenteams aus Mutter und Tochter. Die ehemaligen Drehbuchautorinnen erzielten mit ihrem Krimidebüt "Spiel unter Freunden" einen internationalen Überraschungserfolg, der von Lesern und Kritikern mit Lob überhäuft wurde. Seitdem schreiben sie erfolgreich an ihrer Serie um das Monkeewrench-Team, insgesamt sind 5 Thriller bereits erschienen.

Eigene Meinung:

Bisher hatte ich von diesem Autorenduo noch kein Buch gelesen, das wird sich jetzt aber ändern!

Mir hat der Schreibstil des Autorenduos sehr gut gefallen. Sie schreiben flüssig, eine Spannung wird aufgebaut, der Schlagabtausch der beiden Cobs Gino und Leo ist einfach köstlich. Es erscheinen viele skurrile Figuren, z. B. ein ständig betrunkener Ex-Richter, der sich nicht darum schert, was die Öffentlichkeit von ihm hält. Dieser Richter wird Wild Jim genannt und hält sein Schläfchen gerne am Mississippiufer ab. Dann das Monkeewrench-Team! Roadrunner, der am liebsten nur in Laufklamotten herumrennt, Grace MacBride, auf die Leo ein Auge geworfen hat, Annie und Harley Davidson mit seinem tollen Haus. Das Monkeewrench Team soll das FBI unterstützen, daher soll John Smith, ein biederer FBI-Beamter, beim Monkeewrench-Team quasi einziehen. Dieses Team aus schrägen Typen, die hochintelligente Computer-Freaks sind, mit ihren unkonventionellen -  und nicht immer gesetzestreuen -  Methoden bringen Smith zum Nachdenken. Er staunt über sich selber, als er während der Dienstzeit ein Bier zu sich nimmt und es mit manch anderen Regeln auch nicht mehr so genau nimmt. Das Team ist anfangs auch nicht sehr begeistert darüber, einen FBI-Agenten zu haben, der ihnen bei ihrem Tun über die Schulter schaut.

Die Story fand ich sehr aktuell, es zeigt auf spannende Weise, die Tücken des Internets auf. Der Leser wird auf verschiedene Spuren gelockt, das Ende ist überraschend und mehr verrate ich euch nicht, selber lesen!

Das Taschenbuch zu dieser gebundenen Ausgabe soll übrigens am 1.6.2012 erscheinen!

Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!

1 Kommentar:

  1. Hi Moquaiii,
    schöne Rezi! Mir hat das Buch auch richtig gut gefallen und es war auch mit Sicherheit nicht das Letzte des Autorenduos.
    LG Isabel

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