Samstag, 10. Dezember 2011

Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

Titel: Stern der Göttin

Autor: Sandra Melli

511 Seiten
ISBN Nr. 978-3-426-50416-1
Knaur Verlag










Klappentext:

Seit die sechs Götter sich nach der letzten gewaltigen Schlacht aus der Welt zurückgezogen haben, herrscht in den Dämmerlanden große Not: Hunger, Kriege und Feindschaft bestimmen das Leben der Menschen. Doch die Verehrung für die Götter ist ungebrochen, und so halten die Menschen sich fest an die alten Allianzen: Anhänger der schwarzen, blauen und violetten Götter stehen unversöhnlich den Anhängern der weißen, grünen und gelben Götter gegenüber. Aus diesem festen Gefüge scheint es kein Entkommen zu geben - selbst wenn es in den Untergang führt.

In dieser gefährlichen Welt findet sich völlig unvorbereitet das junge Katzenmädchen Laisa wieder: Ihr ist jede Farbfeindschaft fremd, und so versteht sie die Fehden der Menschen nicht. Doch als ein mächtiger Zauberer sie bitte, ein wertvolles Artefakt vor einem durchtriebenen schwarzen Magier zu retten - den sagenumwobenen Stern der Göttin -, weiß Laisa, dass sie den Auftrag nicht ablehnen kann, wenn sie den Untergang der Dämmerlande verhindern will ..

Über die Autoren:

Das Autorenpaar, das seit etlichen Jahren sehr erfolgreich historische Romane veröffentlicht, hat unter dem Pseudonym Sandra Melli ein liebevoll gestaltetes Fantasy-Universum geschaffen. Ihre ersten Erfolge errangen sie jedoch mit Kurzgeschichten und Novellen in Fanasy-Anthologien verschiedener großer Verlage. "Stern der Göttin" ist der 1. Band mit der Heldin Laisa und ihren Freunden. Das Autorenpaar lebt in der Nähe von München.


Eigene Meinung:

Das 1. Kapitel handelt von Wassarghan, dem  Erzmagier des Schwarzen Landes, der mittels einer Intrige als Kommandant der schwarzen Festung des Dämmerlandes eingesetzt wurde. Dadurch kann sich auf die Suche nach dem Stern der Göttin begeben.

Wir lernen Laisa im 2. Kapitel kennen. Laisa wird von Grom, einem Katzenmann, am Rande seines Stammesgebiet gefunden.  Laisa wächst in einem Katzendorf auf. Sie ist sehr mutig, mutiger als die anderen Katzenwesen, aber noch sehr unerfahren und noch sehr jung. Sie spürt, dass sie irgendwie anders ist, als die Katzenwesen im Dorf. Als Handelsmänner ins Dorf kommen um Katzenwesen als Karawanenwächter einzustellen, darf Laisa mitreisen und damit beginnt ihr Abenteuer.
Unterwegs erschnüffelt sie den Duft eines anderen Katzenwesens und folgt dem Geruch. Sie trifft auf Flußmaulmenschen, die ein Katzenjunges namens Rongi und einige Menschen gefangen genommen haben um diese an Magier zu verkaufen. Laisa versucht, das Katzenjunge zu befreien und gerät erst einmal in eine Falle.

Im Laufe des Buches lernt Laisa viele Wesen kennen, sie gewinnt gute Freunde, die ihr bei ihren Aufgaben helfen und mit ihr zusammen einige Abenteuer erleben. Laisa kann Ungerechtigkeiten nicht ausstehen und muss sich daher immer einmischen, was sie und ihre Freunde in verschiedene gefährliche Situationen bringt. Laisa entwickelt sich im Laufe des Abenteuers. Sie gerät nicht mehr so schnell in eine Falle, wie am Anfang der Geschichte, sie wird vorsichtiger und entwickelt einfache, magische Fähigkeiten. Was für ein Wesen Laisa wirklich ist, wird in der Geschichte jedoch nicht verraten, Laisa ist immer noch auf der Suche nach sich selbst, auch am Ende des Buches, ist dieses Rätsel noch nicht gelöst.

Im 3. Kapitel lernen wir Khaton kennen, den Wächter des weißen Gottes Meandir, dessen Aufgabe es ist, zu verhindern, dass der fragile Frieden zwischen den Völkern gebrochen wird. Allerdings vernachlässigt dieser seine Aufgabe etwas, er unterrichtet lieber die jungen Adligen als getarnt als Professor Valgrehn in Thelan, der Gelehrtenstadt. Als er einen Bericht von einem Gewährsmann erhält, dass Salvar, der Kommandant der schwarzen Festung von seinem Posten enthoben und durch einen Mann aus dem Osten ersetzt worden war, vermutet er, dass Salvar eine Teufelei aushecken würde. Eine weitere Information beunruhigte ihn auch, dass T`wool, das mächtigste Reich auf der roten Seite, weiter rüsten würde. Er bekommt weitere Infos über die blauen Länder, dass ein kriegserprobter  König aus dem Bergreich Andhir zu deren Feldherr ernannt wurde. Er bekommt Besuch von einer Goldenen, die eine Botin der uralten Göttin Irisea ist. Sie hat eine Botschaft für Khaton. Die Göttin ist unzufrieden, wie er seine Aufgabe, über den Frieden zu wachen, ausführt. Ein Artefakt, der Stern der Göttin, ist aufgetaucht u. Thelan, der Magier des Schwarzen Landes, hat den Stern der Göttin in seinen Turm gebracht. Andere Magier, wollen diese fürchterliche Waffe auch für ihre Zwecke nutzen und die großen Kriege neu entfachen. Ihm wird eine Person, die dieses Artefakt entwenden kann und zu ihm bringen kann, zur Seite stehen. Er wird diese Person erkennen, wenn sie in der Nähe ist.

Mehr verrate ich euch nicht!

Die Geschichte von Laisa und ihren Freunden hat mir sehr gut gefallen. Die Fantasy-Welt, die das Autorenpaar erschaffen hat, ist sehr gut ausgearbeitet, der Leser kann sich die verschiedenen Völker, Länder und Wesen sehr gut vorstellen und ist mitten im spannenden Geschehen. Auf der 1. Seite gibt es eine Karte, die dem Leser hilft, die Lage der verschiedenen Länder zu erkennen und die Reise von Laisa nachvollziehen zu können. Im Anhang werden die einzelnen Götter, Personen, Begriffe, Länder und Völker noch einmal aufgeführt.

Laisa ist eine sehr sympathische Heldin mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl, die ohne Vorurteile auf alle Wesen zugeht. Auch Rongi, der Laisa immer nacheifern möchte, hat mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt auf weitere Abenteuer mit ihren Freunden.

Von mir gibt es 5 Sterne für dieses tolle Buch!
Vielen Dank an Vorablesen für diesen Gewinn!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Überraschungspäckchen im Juni zu gewinnen

Überraschungspäckchen Beispiel Im Juni gibt es wieder ein Überraschungspäckchen bei mir zu gewinnen. Ich bin etwas spät dran und habe a...