Sonntag, 29. Januar 2012

Rezension zu "Angst" von Robert Harris

Titel: Angst
Autor: Robert Harris
Isbn Nr. 978-3-453-26704-6
Seitenzahl: 382
Heyne Verlag







Klappentext: 
Zusammen mit seinem Partner, einem Investmentbanker, hat der geniale Alex Hoffmann eine revolutionäre Form des automatisierten Aktienhandels entwickelt. Künstliche Intelligenz und das Sammeln von Angstparametern im globalen Internet werden in einer hochgeheimen Software verknüpft, die mit geradezu unheimlicher Präzision die Bewegungen der Finanzmärkte vorausberechnen kann. Sein Hedgefond mit Sitz in Genf macht Milliarden. Eines Nachts überwindet ein geheimnisvoller Einbrecher die ausgeklügelten Sicherheitsanlagen seines Domizils am Genfer See und reißt ihn und seine Frau aus dem Schlaf. Damit beginnt ein Albtraum voller Paranoia und Gewalt. In dessen Verlauf Hoffmann mit wachsender Verzweiflung versucht, demjenigen auf die Spur zu kommen, der sein Leben zerstören will. Seine Nachforschungen konfrontieren ihn mit den elementarsten Fragen nach dem Wesen des Menschen. Am Ende jenes Tages wird Hoffmanns Welt - unsere Welt - für immer eine andere sein.

Über den Autor:

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Er war Reporter bei der BBC und Redakteur bei großen Tageszeitungen. 2003 wurde er als bester Kolumnist mit dem "British Press Award" ausgezeichnet. Er schrieb mehrere Sachbücher, und seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost und zuletzt Titan wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polanski bei der Verfilmung von Ghost (als The Gostwriter) brachte ihm den französischen César und den Europäischen Filmpreis für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Eigene Meinung:
Dem Klappentext nach zu urteilen, könnte es sich um einen hochspannenden, aktuellen Thriller handeln. Dem ist leider nicht so! Spannend und temporeich wird dieser Thriller leider erst im letzten Drittel. Auch hätte ich mehr Hintergrundinfo über das Börsengeschäft, Hedgefonds, etc. erwartet. Das Ende des Thrillers ist vorhersehbar.

Es geht nur um Alex Hoffmann. Dieser superreiche Physiker hat einen Algorithmus kreiert, der ihm und seinen Investoren Milliarden beschert hat (er weiß nicht einmal, wieviele Milliarden er besitzt). Als er in seiner schwer bewachten Villa in Genf überfallen wird, gerät seine Welt aus den Fugen. Er fühlt sich verfolgt, allerdings führen alle Ermittlungen der Polizei zu ihm als Täter, so dass er selbst zu ermitteln beginnt, wer ihn und seine Welt bedroht. Die Figur Alex ist mir nicht sehr sympathisch, ein Physiker, der in seiner eigenen Welt lebt. Er ist nicht sehr sozialkompetent. Geld, Macht und Menschen sind ihm nicht wichtig, nur seine Computer zählen. Sogar seiner Frau ist er ein Rätsel. Während sich die Handlung weiterentwickelt, wird die Vergangenheit von Alex vom ermittelnden Polizeibeamten aufgerollt. Wir erfahren, wie er seine Frau und seinen Partner kennengelernt hat.

Ich vergebe 3/5 Sterne für diesen mittelmäßigen Thriller.

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