Mittwoch, 4. Januar 2012

Rezension zu "die Furcht des Weisen 1" von Patrick Rothfuss

Titel: Die Furcht des Weisen 1

Autor: Patrick Rothfuss

Isbn-Nr. 978-3-608-93816-6

859 Seiten

erschienen im Klett-Cotta Verlag









Klappentext:

"Vielleicht habt ihr von mir gehört" .. von Kothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. An der arkanischen Universität wird es für ihn immer ungemütlicher. Ein intriganter Widersacher quält ihn mit Attacken sympathetischer Magie. Und überdies hat ihn die unberechenbare Pfandleiherin Devi in der Hand.
Schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als die arkanische Universität zu verlassen und sein Glück als Poet und Banditenjäger am Hof von Maer Alveron zu versuchen ..
Stets hat der junge Kvothe aber sein Ziel vor Augen: die sagenumwobenen Chandrian, die seine Eltern getötet haben, zu finden. Eine Geschichte voller Poesie und Musik, voller Leidenschaft und Intrigen, dunkler Geheimnisse und Magie.


Über den Autor:


Patrick Rothfuss, geb. 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Englisch-Dozent am Steens Point College in Wisconsin. Mit "der Name des Windes" legt Patrick Rothfuss den 1. Teil der Königsmörder-Chronik vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegt.


Eigene Meinung:

Da mir "Der Name des Windes" sehr gut gefallen hat, habe ich sehnsüchtig dem 2. Tag der Geschichte entgegengefiebert. Wie der 1. Teil schreibt Rothfuss flüssig, spannend, fast poetisch. Da Kvothe, die Hauptperson in dieser Geschichte, recht musikalisch ist, werden hier viele Lieder gesungen und alte Geschichten erzählt. Wie im 1. Teil, erzählt der ältere Kote seine Geschichte einem Chronisten. Die Geschichte des jüngeren Kvothe wird dann entsprechend in der Ich-Form erzählt.

Der reiche Ambrose bereitet ihm diesmal wieder Ärger. Kvothe muss seine Zulassungsprüfung verschieben, er hat wie immer Geldsorgen und muss bei der etwas undurchsichtigen Devi Geld leihen, was er eigentlich vermeiden wollte. Seine Liebe zu Denna bleibt wie im 1. Teil unerfüllt. Denna möchte immer noch unabhängig bleiben und hat einen geheimnisvollen Gönner, der Kvothe Kopfzerbrechen bereitet.
Durch die ständigen Attacken von Ambrose, die er zwar mit Hilfe seiner Freunde übersteht, sieht er sich gezwungen, von der Uni eine Auszeit zu nehmen und reist an den Hof des kranken Maer, der ihn um Hilfe bei seiner Brautwerbung bittet. Auch hier erlebt Kvothe allerhand Abenteuer, trifft seine Angebetete Denna wieder und jagt im Wald nach Banditen.

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, manchmal zieht es sich jedoch etwas in die Länge, über die Chandrian erfahren wir leider nicht sehr viel Neues. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass Kvothe, der als sehr intelligenter Junge dargestellt wird, ab und an recht unüberlegt handelt. Er verärgert seine Denna und bekommt Ärger mit Devi. Ich finde das nicht schlüssig, da Kvothe in seiner Ausbildung schon weit fortgeschritten ist, Lebenserfahrung besitzt trotz seiner Jugend (er hat schließlich im 1. Teil auf der Straße gelebt) und als überdurchschnittlich intelligent dargestellt wird. Er müsste mehr Reife zeigen.

Ich werde dem 3. Band, der im Januar erscheinen soll, natürlich trotzdem lesen, da ich unbedingt wissen möchte, ob Kvothe die Chandrian findet und was es damit auf sich hat, dass Kvothe Königsmörder genannt wird.

Ich vergebe 3/5 Sternen. 

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