Freitag, 20. Januar 2012

Rezension zu "Schattenhaut" von Nané Lénard

Titel: Schattenhaut
Autorin: Nané Lénard
Isbn Nr. 978-3-8271-9403-9
346 Seiten
erschienen bei ww.niemeyer-buch.de


Klappentext: 

Als Pfarrer Josef Fraas am Weserufer in Rinteln angespült wird, ahnt noch niemand, warum er sterben musste. Dass sein Körper nicht mehr ganz vollständig ist, gibt Kommissar Wolf Hetzer ein weiteres Rätsel auf.

Doch noch bevor Hetzer sich auf diesen Fall konzentrieren kann, verschwindet der stadtbekannte Politiker Benno Kuhlmann spurlos. Ein mysteriöser Täter spinnt seine Fäden unerkannt im Hintergrund. Und während ihm die Ermittler vom Weserbergland bis weit ins Schaumburger Land verfolgen, hat Heizer das Gefühl, den Schatten des Mörders immer dichter zu spüren.

Ein spannendes Duell beginnt, dessen Ausgang niemand vorhersehen kann, denn die Gegner sind einander ebenbürtig ..

Über die Autorin:

Nané Lénhard alias Nicolé-Annette Leonhard wurde 1965 in Bückeburg geboren und ist Mutter von 2 erwachsenen Kindern. Nach dem Abitur und einer Ausbildung im medizinischen Bereich, studierte sie später Rechts- und Sozialwissenschaften, sowie Neue Deutsche Literaturwissenschaften. Von 1998 an war sie als freie Journalistin für die regionale Presse tätig. Seit 2009 arbeitet sie im Bereich Marketing und Redaktion bei einem Finanzdienstleistungsunternehmen.

Von ihr wurden bereits mehrere Gedichte und Kurzgeschichten sowie gemeinsam mit Claudio di Facero im Ensemblé "Zweins" die Hörbücher "Gleisgesänge", "Erotic Art", die "Fürstenblutreihe" und zwei Kurzfilme auf YouTube veröffentlicht. Beim Literaturwettbewerb von Niedersachsen und Bremen 2010 belegte sie mit "Helmut" den 2. Platz. Platz 3 und 10 erlangte sie beim Wettbewerb "Bückeburg mordet".  Als Zweins" wurde dem Duo mit "Gesicht zeigen" ein Hörspiel-Preis auf der Leipziger Buchmesse verliehen.

Nach "Schattenhaut" erschien ihr Krimi "Schattenwolf" und ein dritter Krimi "Schattengift" ist fast fertig!

Mehr über die Autorin: www.prosa-lyrik.de

Eigene Meinung:

Ein sehr spannender, flüssig geschriebener Regionalkrimi mit witzigen Dialogen der Ermittler Wolf Hetzer und Peter Kruse. Die Hauptfigur, Wolf Hetzer,  ist ein sympathischer, tierlieber Kommissar, der sehr gerne kocht und mit seinen Tieren, der Hündin Gaga, dem Erpel Emil und den beiden Katzenbrüder, in einer alten Kate lebt. Seine Nachbarin Moni kümmert sich um den allein lebenden Kommissar, der gerne abends an seinem Kaminofen sitzt. Er ist noch nicht lange in Todenmann, als er mit dem Mord an dem alten Pfarrer konfrontiert wird und kurz darauf mit der Entführung des Politikers.
Die Gerichtsmedizinerin Mica und Wolf liefern sich in diesem kurzweiligen Krimi intelligente Wortduelle. Mica ist gerne sarkastisch und Wolf steht ihr da in nichts nach.

Die Ermittler tappen im Dunkeln, es gibt keine Spuren, die auf den Mörder und auf den Entführer schließen lassen. Allerdings findet Wolf kleine Geschenke, die mit den Fällen zu tun haben und die immer näher rücken ... Er träumt von den Fällen und hat Vorahnungen.

Die einzelnen Kapitel geben die Ermittlungen, die Sicht der Opfer und Rückblicke  in die Kindheit und Jugend eines Mädchens namens Susi wieder. Was es mit diesen Rückblenden auf sich hat, ergibt sich im Laufe der Geschichte.

Der Schluß regt zum Nachdenken an über Themen wie Rache, Schuld, Isolation, Einsamkeit und Außenseiterdasein.

Ich bin gespannt auf Schattenwolf und Schattengift!

Ich gebe diesem Regionalkrimi, den man sicherlich auch als Thriller bezeichnen könnte, verdiente 5/5 Sternen!

1 Kommentar:

  1. Ich fand den Krimi spannend, einige Wendungen haben überrascht und die Medizinkenntnisse sind einfach gut.

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