Sonntag, 19. Februar 2012

Rezension zu "Das Skript" von Arno Strobel

Titel: Das Skript
Autor: Arno Strobel
Isbn Nr. 978-3-596-19103-1
Seitenzahl: 382 Seiten
Fischer Verlage













Klappentext: 
"Etwas Dünnes, Kaltes strich über ihr Schulterblatt. Langsam, von links nach rechts und wieder zurück. Sie hielt die Luft an, wurde beherrscht vom dröhnenden Schlag ihres Herzens. Dann explodierte der Schmerz."
Ein Erfolgsautor steht unter Verdacht. Zeile für Zeile eine tödliche Geschichte.

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt - auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautoren Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf schreckliche Weise neu zu schreiben.

Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen ..

Über den Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast 40 Jahren. "Das Skript" ist sein 3. Psychothriller nach "Der Trakt" und "Das Wesen". Im Frühling 2013 soll "Der Sarg" erscheinen. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. 

Eigene Meinung:
Ein von Anfang an sehr spannender Psychothriller, der seinen Spannungsbogen bis zum Schluss halten kann! Die einzelnen Kapitell wechseln, wir begleiten in einem Kapitel die Soko "Heike" bei ihren Ermittlungen, im nächsten Kapitel bekommen wir mit, welches Grauen dem 1. Opfer des Serienkillers widerfährt.

Das Ermittlerteam besteht aus dem unsympathischen KHK Stormann, seiner Stellvertreterin Matthiessen und ihrem Kollegen Erdmann. Stormann kann aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit Frau Matthiessen überhaupt nicht leiden und lässt sie dies auch spüren. Er versucht alles, um seine Stellvertreterin als inkompentent darzustellen. Ihr Kollege Erdmann wird mir im Laufe der Handlung immer sympathischer, da er sich von den Verleugnungen seines Vorgesetzten nicht beeinflussen lässt. Er nimmt seine Kollegin sogar in Schutz, obwohl er sie zu Beginn der Geschichte gar nicht sonderlich leiden kann.
Die Ermittlungen des Teams gestalten sich als sehr schwierig, da sie überhaupt keinen Anhaltspunkt haben, um dem Serienmörder auf die Schliche zu kommen. Der Autor ist natürlich sehr verdächtig, auch eine Reihe weiterer Figuren könnten der Täter sein. Wer hier mitraten will, wird ab und an auf eine falsche Fährte gelockt und gegen Ende des Thrillers weiß das Ermittlerteam immer etwas mehr als der Leser.

Gut gefallen hat mir auch die Story an sich, ein Buch im Buch, ich bekam einen kleinen Einblick in die Entstehung eines Buches mit der Funktion des Lektorats, eine Rezension spielt hier eine Rolle und die Frage stellt sich mir, wie Bücher zum Bestseller werden.

Ich vergebe 4/5 Sterne für diesen soliden Psychothriller.


 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu "Spätsommersprossen" von Britta Orlowski, Liebesroman, Bookshouse Verlag

Titel: Spätsommersprossen Autorin: Britta Orlowski Seitenzahl: 419 Seiten (TB, 25.9.17) Isbn Nr. 13-978-9963-53-782-2 Verlag: Bookshou...