Mittwoch, 1. Februar 2012

Rezension zu "die Blutlinie" von Cody McFadyen

Titel: Die Blutlinie

Autor: Cody McFadyen

Isbn Nr. 978-3-404-15853-9

476 Seiten

www.luebbe.de



Klappentext:
Das Leben der FBI-Agentin Smoky Barrett ist völlig zertstört. Seit Monaten verbringt sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer, starrt die Wände an oder lässt sich von ihrem Psychiater behandeln. Der grausame Doppelmord an ihrem Mann und ihrer Tochter hat die ehemals beste und erfolgreichste Agentin derart geprägt, dass an die Fortsetzung ihrer Polizeikarriere nicht zu denken ist.
Alles ändert sich an dem Tag, als ihre beste Freundin ermordet wird. Doch dies ist erst der Beginn einer Serie von grausamen Bluttaten, die eine ganze Nation erschüttern wird. Der Täter bezeichnet sich selbst als Jack Junior und behauptet, ein Nachfahre des legendären Jack the Ripper zu sein. Außerdem betont er immer wieder, dass es nur einen Menschen gibt, der ihm das Handwerk legen kann: Smoky Barrett. Für Smoky wird die Jagd zur Obsession, glaubt sie doch, damit die Geister der Vergangenheit bewältigen zu können. Sie ahnt jedoch nicht, dass die Ermordung ihrer eigenen Familie plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen könnte.

Über den Autor:

Cody  McFadyen, geboren 1968, unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in unterschiedlichen Branchen. Der Autor ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Mit seinem ersten Roman die Blutlinie feierte er international ein erfolgreiches Debut. Cody McFadyen hat weitere Romane geschrieben: der Todeskünstler, das Böse in uns, Ausgelöscht, der Menschenmacher.


Eigene Meinung:

Das Buch war sehr schnell zu lesen, die Sprache einfach, teilweise derb, mir erschien sie so typisch Amerikanisch. Die Sprache passt zu der Brutalität, zu Folter, Blut und Tod.

Der Thriller ist aus der Sicht von Smoky Barrett geschrieben in der Ich-Perspektive.
Diese ehemals Top-FBI-Agentin lebt in einer Depression, ihre Familie wurde ihr von einem Serienkiller genommen, sie wurde gefoltert, vergewaltigt, entstellt und ist knapp dem Tod entronnen. Sie wird von Selbstmordgedanken und Alpträumen gequält und hat das Trauma noch nicht überwunden. Als ihre Freundin ermordet wird, nimmt sie deren Tochter zu sich, die ebenfalls ein schweres Trauma zu bewältigen hat und nicht mehr spricht.Sie nimmt ihren Dienst wieder auf und begibt sich auf die Suche nach diesem neuen Serienmörder, zusammen mit ihrem FBI-Team. Von Jack Junior bekommt das Team ein Ultimatum gestellt, sie haben eine Woche Zeit, ihn zu finden, versagen sie, so wird ihren Liebsten etwas geschehen. Dass der Mörder das ernst meint, bekommt das ganze Team zu spüren. Das Ende ist sehr überraschend!

Natürlich war dieser Thriller ganz schön spannend, mich hat jedoch so einiges gestört.
Mir war hier alles etwas zuviel. Zuviel Blut, zuviel Folter, zu viel Leid, zuviel Tod, alles wird dann auch noch ziemlich ausführlich geschildert.

Die FBI-Agentin ist eine Art Superwoman, sie hat die schlimmsten Dinge überlebt, kann trotz ihres Traumas und der erlittenen körperlichen Qual und Entstellung zurück in ihren Beruf um den Serienmörder zu stellen.
Callie, ihre FBI-Kollegin, die vom Aussehen her ein Supermodel sein könnte, sagt mir zu oft: Zuckerschnute.
Ihr Kollege James, dessen Schwester einem Serienmörder zum Opfer gefallen ist, der wenig redet und mit dem sie zusammen am Besten ermitteln kann.Am besten hat mir Alan gefallen, der hat in diesem Thriller mit familiären Problemen zu kämpfen.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen für diesen brutalen, blutrünstigen Thriller.

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