Montag, 5. März 2012

Rezension zu "41 Rue Loubert" von Mara Ferr



Titel: 41 Rue Loubert
Autorin: Mara Ferr
Isbn Nr. 13: 978-3842494824
Seitenzahl: 254
 Verlag:  tredition
 Klappentext:

Louise ist Hure und wird im Dezember sechzig. Sie hat sich auf ihren Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand sorgfältig vorbereitet und kann es kaum erwarten, ihr arbeitsreiches Leben hinter sich zu lassen. Ihre genialen Zukunftspläne drohen zu scheitern, als sie ins Visier von Marcel gerät, der die Ermittlungen in achtzehn Fällen vermisster Männer der ehrenwerten Pariser Gesellschaft leitet. Marcel ist von Luises Schuld überzeugt und setzt alles daran, ihren Schutzwall aus Intelligenz und Gelassenheit zu durchbrechen. 

Eigene Meinung: 
Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel der Autorin auf Facebook gewonnen. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gewonnen habe, da dies ein besonderer Krimi ist.  Ich hoffe, dass das Buch eine angemessene Anzahl von Lesern bekommt, da es aus dem Einheitsbrei der Serienmörder-Thriller herausragt!

Die Sprache hat mir hier sehr gut gefallen. Die kurzen Sätze, gewürzt mit einer Prise Sarkasmus bringen alles auf den Punkt!  So nebenbei weist die Autorin auf die Doppelmoral der  Gesellschaft hin. Einerseits ist Prostitution illegal, andererseits geben sich bei Louise die Männer der High Society die Klinke in die Hand. Sogar der Polizeipräsident ist ein "Bekannter" von Louise. 

Auch die Feinheiten dieses Buches sind erwähnenswert. Es beginnt mit einem Tor und endet mit einem Tor. Dazwischen erleben wir die einzelnen Tage der Ermittlungen von Marcel, der darauf erpicht ist, Louise des Mordes zu überführen. Die einzige Gemeinsamkeit der 18 vermissten Männern ist, dass alle Louise gekannt haben. Die Ermittlungen beginnen an einem Donnerstag und enden an einem Donnerstag. 

Die Kapitel sind  unterteilt in die Personen u. a. Marcel, Hendrik, Luc, sowie Allette und natürlich Louise.Wir erfahren hier ihre Sicht der Geschichte.Neben der Hauptgeschichte, der Ermittlungsarbeit von Marcel, der anfangs nicht das geringste gegen Louise in der Hand hat, wird die tragische Lebensgeschichte von Louise aufgerollt. Louise ist eine sehr sympathische Figur, hochintelligent, mit einer stoischen Ruhe. Louise läd Marcel z. B. zum Muschelessen ein. 

Während des Lesens wünschte ich mir, dass Marcel, falls er etwa entdecken würde, Louise nicht überführen könnte - normalerweise fiebere ich eigentlich nicht mit dem Tatverdächtigen, sondern mit dem Ermittler und ich möchte eigentlich auch nicht, dass ein potentieller Mörder von 18 Personen seiner Sprache entgeht.

Natürlich kommt die Spannung hier auch nicht zu kurz. Bis zum Ende bleibt die Geschichte spannend mit einem überraschenden Ende. Mehr wird nicht verraten .. Ich handle dieses Buch als Geheimtipp!
5/5 Sterne für dieses tolle Buch!

Vielen Dank an Mara Ferr für diese außergewöhnliche Story,! Und schon wieder habe ich eine Autorin entdeckt, von der ich alle Bücher verschlingen werde!




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