Dienstag, 24. April 2012

Autoreninterview mit Kate Sunday, Autorin von "das Lachen des Kookaburra




Kate Sunday, die Autorin des Liebesromanes "Das Lachen des Kookaburra", stand netterweise für ein Interview zur Verfügung. 

Ein Hinweis an alle Blogger: Bis zum 30.4. könnt ihr euch noch für ein Rezensionswanderbuch bewerben, einfach eine Mail an Kate oder mich schicken, wenn ihr das Buch gerne lesen und rezensieren möchtet, meine Rezension findet ihr auf meinem Blog!
Hier meine Fragen:

1. Wie kamst du zum Schreiben?

Ich habe geschrieben, seit ich denken kann. Wahrscheinlich hängt das mit meiner Leidenschaft fürs Lesen zusammen. In dem Moment, als ich lesen lernte, habe ich ein Buch nach dem anderen verschlungen. Wenn mir das Ende einer Geschichte nicht gefiel, griff ich beherzt zum Stift und schrieb sie einfach um. Irgendwann fing ich dann an, eigene Geschichten zu erzählen. Ich habe während meiner Schul- und Studienzeit bei verschiedenen Literaturzeitschriften mitgearbeitet. Und ich war schon immer eine leidenschaftliche Briefeschreiberin!
Zunächst habe ich Gedichte und Kurzgeschichten entworfen, auch wenn ich immer davon geträumt habe, einmal ein Buch zu schreiben. Nach meiner ersten Australienreise, die mich tief berührt hat, habe ich es dann gewagt und mit dem Manuskript begonnen. Damals ahnte ich nicht, dass es noch etliche Jahre dauern sollte, bis daraus einmal ein Buch werden würde.

2. War es schwierig, einen Verlag für die Veröffentlichung deines Romanes zu finden?

Ich hatte riesiges Glück, relativ schnell einen Verlag zu finden, der sich für meine Geschichte interessierte und bei dem auch ich mich wohlfühlte. Mir ist bewusst, dass das nicht selbstverständlich ist!


3. Zum Titel: Wie lacht denn ein Kookaburra?

Der Kookaburra, auch bekannt als lachender Hans oder Jägerliest, lebt in Australien und ist der größte Eisvogel der Welt. Das Besondere an ihm ist sein hauptsächlich in den Morgen- und Abendstunden hörbares lautes, freches Gelächter, das er auch in der Geschichte an einigen wichtigen Stellen zum Besten gibt. In einer bedeutenden Szene zum Beispiel erklingt sein „fast hysterisch anmutendes Lachen“. Ich werde oft gefragt, warum ich gerade diesen Titel für den Roman ausgewählt habe. Ursprünglich hatte ich einen anderen im Sinn, aber irgendwann kam der Wunsch auf, einen Titel zu wählen, mit dem die LeserInnen auf Anhieb einen exotischen Ort verknüpfen – nämlich Australien. Wie der Kookaburra lacht, kann man sich auf meiner Autorenseite anhören: http://katesunday-autorin.blogspot.de/


4 Wieso spielt die Story in Australien? Was verbindest du damit?

Seit den achtziger Jahren pflege ich sehr enge Kontakte nach Australien, die ich bei zwei längeren Reisen vertiefen konnte. Australien ist für mich ein faszinierendes Land, das mir sehr am Herzen liegt. Die Geschichte von Rebecca ist untrennbar mit den Menschen, Orten und Landschaften verbunden, die mir dort begegneten und mich inspiriert haben.


5, Ihr wisst ja schon, dass ich auch gerne Filme schaue. Deshalb meine Frage: Welche 
    Schauspieler könntest du dir bei einer Verfilmung deines Romanes vorstellen für die Rolle 
    deiner Hauptprotagonisten?

Verfilmung? Oh ja! Wer träumt nicht davon, dass sein Buch verfilmt werden könnte … :)
Da sich die Geschichte über einen Zeitraum von dreizehn Jahren entwickelt und die Protagonisten auch altern, müsste man wahrscheinlich jeweils zwei Schauspieler für jede Hauptfigur auswählen. Für den Moment habe ich mir den smarten, blonden Josh Lucas (Sweet Home Alabama) in der Rolle des älteren David und entsprechend die zarte, dunkelhaarige Rooney Mara („Verblendung“ von Stieg Larsson) als Rebecca ausgesucht. 

6. Kannst du uns über ein lustiges oder skurriles Erlebnis bei einer Lesung berichten? 
   Alternativ ein lustiges/skurriles Erlebnis mit einem Fan?

Mich erreichte kürzlich eine E-Mail von einer begeisterten Leserin, die mir vorschwärmte, wie sehr ihr die Geschichte gefallen hatte,  insbesondere die Figur des David hatte es ihr angetan:

„Bei der Figur David - sorry - hab ich immer David Garrett oder .... Ashton Kutcher ... vor Augen gehabt. Ja! Es muss Kutcher sein. Muss, muss, muss!“

Ich fand das sehr witzig und interessant, weil David Hunter für mich ein ganz anderer ist, und ich ihn niemals mit Ashton Kutscher in Verbindung bringen würde! Aber das ist ja das Spannende daran, dass jeder Leser die Figuren für sich anders interpretiert.

7.  Welche/n  Schriftsteller/in würdest du gerne treffen und was würdest du sie/ihn fragen?

Es gibt so viele tolle Schriftsteller, aber im Moment bin ich von Marcia Willet fasziniert. Ich würde sie gerne fragen, wie sie es immer wieder aufs Neue schafft, Geschichten zu entwerfen, die sie in leisen, feinen Tönen erzählt, und die derartig fesseln, dass man das Lesen hinauszögert, nur damit das Buch nicht so schnell zu Ende geht. Ich wüsste gerne, was sie inspiriert, und woher sie ihre Ideen nimmt. Und ob sie strukturiert nach Plan arbeitet, oder die Gedanken einfach fließen lässt ….

8. Hast du einen Tipp für Leser, die gerne mal nach Australien reisen möchten, was sollten die 
    beachten?

Da sich Australien auf der anderen Seite der Erde befindet, liegen die Jahreszeiten genau umgekehrt zu unseren. Weil das Land so riesig ist, sollte man sich vor der Reiseplanung mit den verschiedenen Klimazonen vertraut machen, um sich optimal vorbereiten zu können.

Australien hat jede Menge Spinnenarten, darunter wirklich große und auch giftige Exemplare,  zu bieten. Für diejenigen, die wie ich unter Arachnophobie (Spinnenangst) leiden, eine Horrorvorstellung! Doch diese Menschen möchte ich gerne beruhigen: Ich bin auf meinen Reisen durch den südlichen Teil von Western Australia, Victoria, Südaustralien und New South Wales keiner einzigen Spinne begegnet. (Wenn doch, dann war sie so winzig, dass ich sie glatt übersehen habe! ;-) Auch im Outback in Broken Hill und in Alice Springs, das zum Northern Territory gehört, traf ich keines dieser netten Tierchen.  Vom nördlichen Teil des Kontinents halte ich mich bislang allerdings fern. Hier berichteten mir Studienkollegen mehrfach von der Begegnung mit handtellergroßen Spinnen ...

9. Verrätst du uns was über dein neuestes Projekt oder ist das super streng geheim?

Zurzeit arbeite ich an einer neuen Liebesgeschichte, die im Südosten der Vereinigten Staaten spielt.
Auch hier habe ich die Schauplätze vor Ort recherchiert. Natürlich werden Leidenschaft und Romantik wieder eine große Rolle spielen, allerdings wird es auch spannende und dramatische Szenen geben. Mehr möchte ich jetzt noch nicht verraten!

10. Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?

Im Augenblick arbeite ich mich gerade durch Susan Howatchs Roman „Die Versuchung“, keine ganz einfache Lektüre, wie ich finde.

Vielen Dank, liebe Kate, dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast!




Infos zum Buch:
Eine Kleinstadt in Südaustralien, 1980: Für die junge, aus England stammende Rebecca Fielding ist es Liebe auf den ersten Blick - der charmante Australier David Hunter ist genau der Mann, von dem sie immer geträumt hat. Als er ihre Liebe erwidert, scheint das gemeinsame Glück perfekt. Doch eines Tages trifft Rebecca eine folgenschwere Entscheidung die alles verändert und sie in tiefe Verzweiflung stürzen lässt. Wird es ihr gelingen, das drohende Unheil abzuwenden oder ist nun alles verloren? Und dann gibt es auch noch einen geheimnisvollen Fremden aus Sydney, der in einer dunklen Stunde Rebeccas Weg kreuzt. Sie ahnt nicht, dass er einmal eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen wird...


Taschenbuch: 318 Seiten
Verlag: Verlagshaus Traumstunden el Gato; Auflage: 2. (1. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943596087
ISBN-13: 978-3943596083
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
12,90 Euro

Pressestimmen:

"Das Lachen des Kookaburra" ist ein unterhaltsamer Liebesroman, der auch so manchen spannenden und überraschenden Moment bereit hält. Während sich die Geschichte entfaltet, wird ein kleiner Einblick in Kultur, Land und Leute Australiens vermittelt, was mir sehr gut gefällt. Die Autorin versteht es, über die Hauptpersonen und ihr Leben so lebendig und interessant zu erzählen, dass man sich als Leser gut in die Geschichte hineinversetzen kann und während des Lesens eine Vielzahl von Gefühlen durchlebt. Ich habe das Buch bis zur letzten Seite genossen und fand es richtig schade, als es zu Ende war. Vielleicht ist ja eine Fortsetzung geplant? (Elisabeth)

Eine Geschichte über zwei Liebende, die sich in flammender Leidenschaft nacheinander verzehren. Vom ersten Moment an fühlen sich Rebecca und David zueinander hingezogen. Sie erleben eine wunderschöne Zeit zusammen - bis Rebecca eine Entscheidung fällt, mit der David nicht zurecht kommt. Trotz seines Einwands geht sie ihren Weg - und verliert alles, was sie liebt. Ihre Wege kreuzen sich später wieder - Hoffnung, wieder zum Anfang zurückzukehren, keimt in Rebecca auf. Aber da gibt es noch Alexander, der ebenfalls in ihr Leben getreten ist und mehr für sie empfindet, als nur Freundschaft. Rebecca muss ein paar Schritte zurück machen, um zu erkennen, welche Entscheidung sie treffen muss, um glücklich zu werden... Ein unterhaltsamer Liebesroman, der in einer schön beschriebenen Umgebung spielt. Die Protagonisten wachsen einem ans Herz. Man lacht und leidet mit ihnen ... (Flowerbee)

Eine ungemein spannende Lektüre und dabei nicht nur eine bezaubernde Liebesgeschichte, sondern auch ein grosses Abenteuer im australischen Outback. Der Leser wird hineingezogen in eine ganz andere, abenteuerliche Welt, die es zu entdecken gilt. Wie das Leben in Down Under sein kann und welche Geheimnisse es hier zu finden gibt, dies kann man hier auf eindrückliche Weise erfahren. (Lesefreunde Düsseldorf)

Über die Autorin:

Kate Sunday wurde in Köln geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Süddeutschland und den Vereinigten Staaten. Nach dem Abitur studierte sie Anglistik und Deutsche Philologie. Es waren mehrere Reisen nach Australien, die sie zu ihrem Debütroman "Das Lachen des Kookaburra" inspirierten. Inzwischen arbeitet sie am nächsten Manuskript. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie an der Bergstraße.

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