Montag, 23. April 2012

Rezension zu "Das Geflecht" von Andreas Laudan

Titel: Das Geflecht
Autor: Andreas Laudan
Isbn Nr. 978-3-499258480
Seitenzahl: 362 Seiten
www.rororo.de











  Klappentext: 
Es lebt. Es wächst. Es tötet.
Ein stillgelegtes Bergwerk: für Justin und seine Freunde der perfekte Ort, eine verbotene Party zu feiern. Was als Spaß begann, endet in einem Alptraum. Zwei der jungen Draufgänger stürzen in einem tiefen, engen Schacht.
Nur eine Frau kann sie retten. Tia Traveen ist Höhlenforscherin, eine der besten - und sie ist blind. Doch kaum hat sie sich in die Tiefe abgeseilt, stürtzt hinter ihr der Schachteingang ein.
In dem finsteren Labyrinth beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn dort unten wächst etwas tödliches. Und irgendjemand setzt alles daran, dass keiner überlebt, um davon zu erzählen.

Über den Autor:
Andreas Laudan, geboren 1967 in Lüneburg, ist promovierter Musikwissenschaftler. Neben der Musik hat er sich auch begeistert mit Philosophie, Psychologie, Geschichte und Naturwissenschaften beschäftigt. Das Romanschreiben erlaubt ihm,  seine vielseitigen Interessen  gleichzeitig zu verfolgen und sein großes Wisssen unterhaltsam umzusetzen. Er hat bereits den Thriller "Pharmakos" und den Wendland-Krimi "Das weiße Mädchen" veröffentlicht.
Eigene Meinung: 
Der Roman ist von Anfang an sehr spannend, informativ, unterhaltsam und flüssig erzählt. Die Kapitel sind in Uhrzeiten und Sichtweisen der Romanfiguren unterteilt. Der Autor schafft es, uns sehr detailiert zu vermitteln, wie es in dieser Höhle aussieht und was die Protagonisten gerade  erleben.
Wir lernen die Figuren Justin, Dana, Leon und Tia sehr gut kennen. Tia, die blinde Höhlenforscherin, die den verunglückten Jugendlichen zu Hilfe kommt, ist eine sportliche Superfrau, die für alle Probleme eine Lösung kennt. Leon, ihr Mitbewohner und bester Freund ist heimlich in Tia verliebt. Dana ist ein sehr ängstliches Mädchen mit Figurproblemen, die in diesem Abenteuer an ihre Grenzen gerät, sich aber durch dieses Erlebnis weiterentwickelt. Justin, ihr Freund ist ein Draufgänger und Abenteurer,  auch er erhält manche Einsichten und erfährt eine Entwicklung während dieser brenzlingen Situation. Von Tia erfahren wir, wie es zu ihrer Blindheit kam und wie sie ihr Leben trotz dieser Sehbehinderung bewältigt. Auch die Reporterin Carolin erfährt während dieser Geschichte eine Entwicklung.
Gut gefallen hat mir in dieser Geschichte auch, dass  wir so nebenbei sehr interessante wissenschaftliche Infos bekommen.
Ich vergebe 5/5 Sterne für diesen spannenden, sehr detailiert beschriebenen und etwas unheimlichen Thriller für Jung und Alt.

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