Montag, 9. Juli 2012

Rezension zu "Fifty Shades of Grey" von E L James

Titel: Fifty Shades of Grey
Autorin: E L James
Seitenzahl: 514 Seiten
Isbn Nr. 978-0-345-80348-1
Verlag Vintage Books of Random House N. Y


Klappentext von mir übersetzt:
Als die Literaturstudentin Anastasia Steel den jungen Unternehmer Christian Grey in Vertretung ihrer Mitbewohnerin und Herausgeberin der Studentenzeitschrift interviewt, lernt sie einen schönen, brillianten und anziehenden Mann kennen. Die unschuldige Ana realisiert, dass sie diesen Mann möchte und verliebt sich in ihn. Grey kann Anas unschuldigen Schönheit und ungezügeltem Geist nicht widerstehen und will sie. Aber zu seinen eigenen Bedingungen.
Durch Greys erotische Neigungen geschockt, zögert Ana. Obwohl er sehr erfolgreich ist, weltweite geschäftliche Beziehungen, hat, super reich ist, und in einer liebenden Familie aufgewachsen ist, wird  Grey von seinen eigenen Dämonen heimgesucht und muß alles kontrollieren. Als die beiden eine leidenschaftliche Affaire beginnen, entdeckt Ana Greys Geheimnisse und erkundet ihr eigenen dunklen Wünsche.
Erotisch, amüsant, tiefgründig, ist die 50 Shades of Grey Trilogie eine Geschichte, die dich heimsuchen, besitzen  und für immer bei dir sein wird.


Eigene Meinung: 
Ich gestehe, ich war neugierig. Ich wollte wissen, warum das Buch zu einem Bestseller in Amerika mutierte. Auf Anraten einiger Blogger habe ich die Originalausgabe auf Englisch gelesen. Ich habe lange für das Buch gebraucht, da ich plötzlich keine Zeit mehr zum Lesen hatte, es hat mich nicht wirklich zu diesem Buch gezogen, plötzlich hatte ich Unmengen anderer Dinge zu tun, obwohl es sich  flüssig lesen lässt.

Auf dem Cover steht "A New York Times Bestseller".

Das kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Das Buch wird mich auch nicht lange beschäftigen und ich werde es auch nicht für immer in mir haben, wie es auf dem Klappentext steht. Am Besten werde ich es schnell vergessen und unter Flop des Jahres 2012 einreihen, bzw. schnell wieder wegtauschen.

Die Sprache ist einfach, teilweise derb, von ständigen Wiederholungen geprägt, die mich total nervten und die ich nicht gewohnt bin. Beim 5. "murmur" hätte der Lehrer das im Aufsatz angestrichen, der Lektor anscheinend nicht .. Auch Anas innere Göttin, die ständig ihren Senf zu Anas Handlungen abgibt, nervt eigentlich nur, amüsant ist das nicht. Ana schreibt die Geschichte aus ihrer Perspektive, so dass wir Anas Gefühle und ihre Hin- und Hergerissenheit aus 1. Hand erfahren.

Dann die Figuren. Ana, 21, Literaturstudentin, sehr schön, eine Göttin, unschuldig, ohne sexuelle Erfahrungen und sehr naiv, verliebt sich in den superreichen superschönen Christian Grey, der sie sofort mit seinen sexuell sehr ungewöhnlichen Wünschen und mit einem Vertrag, in dem sie sofort mit Christians sexuellem sehr ungewöhnlichem im SM Bereich ansässigen Bedürfnissen konfrontiert. Diese Ana muss schon strunzdoof sein, dass sie hier nicht sofort das Weite sucht, wenn der Kerl auch noch so faszinierend  und unfassbar reich ist. Nein, sie begibt sich mit ihm in seinen "Playroom", eine Art Folterkammer.
Christian will alles kontrollieren, Ana natürlich auch. Er verfolgt sie, überschüttet sie mit Geschenken, mit einem neuen Auto, mit einem Mac, schickt ihr ständig E-Mails, ist wütend, wenn sie nicht sofort antwortet, ein Stalker.
Zwischen den sexuellen Handlungen, die im SM Bereich anzusiedeln sind (ich vermute dies mal, ob das jetzt ganz richtig ist, weiß ich nicht, da kenne ich mich nicht aus), bekommt Ana dann wieder Zweifel. Sie fühlt sich von Christian gekauft.Ana ist zwar naiv und total unerfahren, andererseits kann sie ganz gut fluchen.

Christian ist ein interessanter Charakter, andeutungsweise bekommen wir erzählt, dass eine "Mrs Robinson" ihn in den Bereich seiner Sexualität eingeführt hat. Was genau in seiner Kindheit oder Jugend geschah, verschweigt er. Er lässt Ana über ihre Grenzen gehen, auch für ihn ist das eine oder andere, das er Ana zugesteht, ein erstes Mal.

Am Besten haben mir die E-Mails, die sich Ana und Christian schicken, gefallen, diese waren teils sehr sarkastisch, teils amüsant.

Ich habe zumindest sämtliche Körperteile in Englisch aufgefrischt und weiß jetzt auch, was Reitpeitsche  auf Englisch heißt.

Das Buch muss man nicht unbedingt gelesen haben. Am Schluß wusste ich immer noch nicht, warum denn das nun ein Bestseller sein soll, tja "sex sells". Da das Ende offen blieb, gibt es noch den 2. und 3. Band. Ich würde zwar schon gerne wissen, warum Christians Sexualität etwas kompliziert ist, aber dafür noch einmal 2 Bände zu lesen, nein, das muss nicht sein.

Kommentare:

  1. Tolle Rezi, die mich nun endgültig davon überzeugt hat, dass ich das Buch nicht wirklich lesen muss.
    LG Isabel

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    1. Ich habe das Buch gelesen und fand es bis zu einem gewissen Punkt sehr spannend.
      Doch schnell ist die Luft raus und man Quält sich teilweise durch.

      Irgendwann kann man ihre innere Göttin und Ihre Postkoitalen Haare / Frisur / irgendwas..... nicht mehr ertragen.

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