Montag, 6. August 2012

Rezension zu: "Totenzimmer" von Susanne Staun, Tropenverlag, Thriller

Titel: Totenzimmer
Autorin: Susanne Staun
Seitenzahl: 331 Seiten
Isbn Nr. 978-3-808-50213-8
Verlag: www.tropen.de
Klappentext:
Die Rechtsmedizinerin Maria Krause steht vor einem Rätsel: Vor ihr liegt die geschändete Leiche einer jungen Frau, und die einzige Spur, die der Täter hinterlassen hat, ist ein Abdruck rot gefärbten Schweißes. Eine Spurensuche beginnt, die einige Abgründe aufreißt... Maria Krause braucht nicht lange, um herauszufinden, dass die merkwürdige Rotfärbung am Hals der Leiche von der Einnahme eines Lepra-Medikaments herrührt. Doch in Dänemark gab es seit 1911 keinen Fall von Lepra mehr. Wer also verschreibt ein solches Medikament? Und wer nimmt es ein? Auf der Suche nach dem mysteriösen Mörder gerät Maria Krause an ihre Grenzen. Denn sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum: Vor Jahren hat sie ein Kind abgetrieben, und das belastet sie schwer. Bei der Obduktion der Leiche meint sie nun zu erkennen, dass es sich um ihre Tochter handelt. Seltsam nur, da sie keine Kinder hat. Bald kann ihr selbst ihre beste Freundin nicht mehr dabei helfen, zwischen Realität und Wahnsinn zu unterscheiden. Der Roman bildet den Auftakt einer neuen Krimiserie um die psychisch labile Rechtsmedizinerin Maria Krause. Susanne Staun, eine neue Bestsellerautorin aus Dänemark, bietet dem Leser psychologische Hochspannung - an der Grenze zwischen Realität und Wahnsinn.

Über die Autorin

Susanne Staun, 1957 geboren, studierte Englisch und Literatur an der Universität von Kopenhagen und Journalistik in den USA. »Totenzimmer« wurde u. a. mit dem wichtigsten dänischen Krimipreis, dem Harald Mogensen Pris, ausgezeichnet und war für den renommierten skandinavischen Krimipreis nominiert.

Eigene Meinung:

Dieser Thriller, in dem die eigenwillige, etwas verschrobene Gerichtsmedizinerin Maria ermittelt, ist sehr spannend erzählt. Wir bekommen die Ermittlungen aus der sehr persönlichen Sicht von Maria mit, da die Autorin den Roman in der Ich-Perspektive von Maria geschrieben hat. In einzelnen Kapiteln lernen wir den Täter näher kennen, denn in diesen Kapiteln schreibt der Täter Tagebuch.

Die Hauptfigur Maria ist eine Eigenbrötlerin, die ihrer Freundin Nkem von Kopenhagen an das Gerichtsmedizinische Institut nach Odense gefolgt ist, wo beide nun arbeiten. Maria ist sehr schnell in den Fall, in dem ein junges Mädchen ermordet wurde,  persönlich verstrickt, da sie sich einbildet, dass es sich beim Mordopfer um ihre Tochter handelt. Zusammen mit Nkem beginnt Maria zu ermitteln und bringt sich schnell in höchste Gefahr.

Mir hat dieser ehr gut erzählte, etwas skurrile Thriller mit dieser eigenwilligen Gerichtsmedizinerin sehr gut gefallen, ich vergebe 5 Sterne (von insgesamt 5) und bin gespannt auf weitere Fälle um Maria und Nkem. Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar.

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