Montag, 24. September 2012

Rezension zu "Die Mädchenwiese" von Martin Krist, Ullstein Verlag

Titel: Die Mädchenwiese
Autor: Martin Krist
Seitenzahl: 416 Seiten

Isbn Nr. 978-3548283531
Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro

Inhalt:
Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

Über den Autor:
Martin Krist ist das Pseudonym eines erfolgreichen Schriftstellers (Marcel Feige). Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1998 lebt er als Schriftsteller in Berlin.
www.martin-krist.de

Eigene Meinung:

Dieser Thriller, der mysteriöse Elemente beinhaltet,  verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Er zeichnet sich aus durch mehrere Erzählstränge aus, die bereits innerhalb des Kapitels wechseln, was beim Lesen etwas Konzentration erfordert. Martin Krist hat kurze Kapitel gewählt und lässt die Erzählstränge immer dann aufhören, wenn die Spannung am höchsten ist. Dadurch kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Der Autor hat sehr interessante Figuren gewählt. Eine Person, die ihr  Leben aus der Ich-Perspektive erzählt. Alex, der Ex-Kommissar, der jetzt eine Kneipe in Finkenwerda hat und diese mittels eines alten Gurkenrezeptes, das er an eine große Firma verkaufen möchte, wieder auf Vordermann bringen möchte. Unterstützt wird Alex von seinen Freunden, Paul, dem Reporter und Ben, dem Sozialarbeiter, der einen guten Draht zu den Jugendlichen des Dorfes hat.
Sam, der Bruder von Lisa, die übers Wochenende nach Berlin zu ihrem neuen Freund möchte  und von dort nicht zurückkehrt. Sam ist ein kleiner Junge, wird von den Kindern im Dorf gemieden und spielt dadurch alleine im Wald. Seine Mutter denkt, er wäre etwas zurückgeblieben, was nicht stimmt, denn Sam zieht Schlüsse aus den Telefonaten, die Lisa führte und kombiniert richtig. Er avanciert zum Helden, denn er beschließt seine Schwester zu suchen, da er bei den Erwachsenen kein Gehör findet.  Die alte Frau, die im Dorf als Hexe verschrien ist und sich seltsam benimmt. Laura, die in Scheidung lebt und mit den beiden Kindern Lisa und Sam komplett überfordert ist.Lauras Schwager, ein etwas unsympathischer Polizist, der helfen will, aber nicht zuhört. Auch der Bösewicht ist eine sehr interessante Figur, die man richtig hassen lernt.
Alex wird vom Täter in den Fall hineingezogen und muss ermitteln. 
Auch wenn man ahnt, wer hier in der Ich-Perspektive erzählt, bleibt dieser Thriller ein Pageturner bis zum Schluß.
Zu erwähnen ist, dass die Gewaltszenen in diesem Thriller nicht überhand nehmen und nicht detailiert geschildert werden, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Für diesen superspannenden, intelligenten Thriller 5/5 Sterne. Unbedingt lesen!


Kommentare:

  1. Ich lese es auch gerade und kann mich deiner Meinung nur anschließen! Sehr gute und spannende Unterhaltung!

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  2. Liebe Biggi,

    da bin ich ganz deiner Meinung. (:

    Liebe Grüße

    Claudia

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  3. Hallo Biggi; das stimme ich dir völlig zu. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. lg Janina

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