Samstag, 15. September 2012

Rezension zu "Das Wesen" von Arno Strobel, Psychohriller

Titel: Das Wesen
Autor. Arno Strobel
Seitenzahl: 368 Seiten
Isbn Nr.: 13- 978-3596186327
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag





Klappentext:
Die Aachener Kripo erhält einen anonymen Hinweis: Ein Mädchen soll verschwunden sein. Bei ihren Recherchen erleben die Kommissare Seifert und Menkhoff eine große Überraschung. Der Vater des angeblich verschwundenen Kindes ist der Psychater Dr. Joachim Lichner, den sie viele Jahre zuvor wegen Mordes an einem kleinen Mädchen verhaftet hatten und der in einem spektakulären Indizienprozess zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Als die Beamten ihn mit erneuten Verdächtigungen konfrontieren, leugnet Dr. Lichner, überhaupt ein Kind zu haben. Er sei unschuldig, genau wie damals. Will ihn jemand zum 2. Mal hinter Gitter bringen? Für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Warum setzt Kommissar Menkhoff nach all den Jahren, alles daran, Lichner ein weiteres Gewaltverbrechen nachzuweisen? Und warum verstrickt sich der Psychater bei jedem Verhör in immer stärkere Widersprüche, als es um seine frühere Lebensgefährtin geht?  Ein unerbittliches Psychoduell nimmt seinen schrecklichen Lauf ..


Der Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast 40 Jahren. "Das Wesen" ist sein 2. Psychothriller nach "Der Trakt" und "Das Script". Im Frühling 2013 soll "Der Sarg" erscheinen. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. Mehr unter:  http://www.arno-strobel.de/

Eigene Meinung:
Dieser spannende, mysteriöse  Psychothriller ist aus der Ich-Perspektive von Kommissar Seifert geschrieben. Die kurzgehaltenen Kapitel wechseln zwischen den Ermittlungen im Mordfall an einem Mädchen im Jahr 1994 und der angeblichen Entführung der Tochter von Dr. Lichner 2009 ab. Arno Strobel lässt den Leser am Ende eines Kapitels immer etwas im Ungewissen, so dass der Leser angehalten wird, die Kapitel schnellstmöglich zu lesen. Arno Strobel scheint ein Meister von Cliffhangern zu sein.   Der Psychater Dr. Lichner bleibt eine geheimnisvolle Figur, seine Reaktionen im Verhör bleiben meist etwas mysteriös. Er bleibt eine unsympathische, überhebliche Figur. Kommissar Seifert zweifelt an den Ermittlungsergebnissen und am Täter, sein Kollege Menkoff reagiert sehr emotional und hasst den Psychater.

Ab circa Mitte des Thrillers glaubt der Leser genau Bescheid zu wissen. Das tut der Spannung keinen Abbruch, da der Leser nun wissen möchte, ob er richtig liegt und wieso es zu der Tat kam.  Er hat da allerdings nicht mit Arno Strobels falschen Fährten gerechnet.

5/5 Sterne für diesen temporeichen, spannenden, glänzend erzählten Pageturner.Ganz klare Leseempfehlung für diesen superspannenden Psychothriller.

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