Mittwoch, 10. Oktober 2012

Rezension zu "Eifler Zorn" von Elke Pistor, Krimi, Emons Verlag

Titel: Eifler Zorn
Autorin: Elke Pistor
Isbn Nr. 13-978-3954510139
Emons Verlag 
Seitenzahl: 220 Seiten
Preis: 9,90 Euro


Kurze Zusammenfassung:
Niemand kennt den zu Tode geprügelten Jungen, dessen Leiche unter Abrisstrümmern gefunden wird, niemand vermisst ihn. Hat die okkulte Sekte, die im Nationalpark Eifel angeblich ihr Unwesen treibt, etwas mit der schrecklichen Tat zu tun? Der Fund einer weiteren Leiche lässt die Gerüchteküche brodeln. Verleumdung, Schikanen und Missgunst greifen um sich und machen auch vor Kommissarin Ina Weinz nicht Halt. Als ihre Stieftochter verschwindet, erkennt Ina die große Gefahr: Wird Henrike das nächste Opfer sein?

Eine Hörprobe findet ihr hier: http://link.koeln.de/eiflerzorn  und für Fans von Leseproben gibt es hier eine: http://elke-pistor.de/page3.php


Über die Autorin:
Elke Pistor, Jahrgang 1967, ist in Gemünd in der Eifel aufgewachsen. Nach dem Abitur in Schleiden zog es sie zum Studium nach Köln, wo sie nach einem Zwischenstopp am Niederrhein bis heute lebt. Schon seit sie als Kind einen Steinmetz der Dombauhütte bei der Arbeit beobachten durfte, ist sie von "Kölns größter Baustelle" und ihren Geheimnissen fasziniert. Sie arbeitet als freie Seminartrainerin in der Erwachsenenbildung und leitet Schreibworkshops. Nach Kurzgeschichten und Kurzkrimis erschien ihr erster Eifel Krimi "Gemünder Blut" im Herbst 2010 im Emons Verlag. Mehr unter: http://www.elke-pistor.de/

Eigene Meinung:

Der Prolog beginnt sehr spannend im Jahre 1903 mit einem Mord, der aus der Sicht des Opfers geschildert wird. Im 1. Kapitel lernen wir Bianca, eine Baggerführerin kennen, die bei Abbrucharbeiten eines Gebäudes eine Leiche findet. Schnell ist klar, dass es um eine ältere Leiche, eine sogenannte Fettwachsleiche, handelt. Der Leiche wurden beide Hände abgehackt.
Schon bald wird noch eine Leiche gefunden, der ebenfalls beide Hände abgehackt wurden.
Ina Weintz, die Polizistin, die sich um die pubertierende Henrike, ihre Stieftochter, kümmert und damit ganz schön überfordert zu sein scheint, erzählt uns in einem weiteren Erzählstrang ihre Sicht der Dinge.

Paul, ein Arbeiterkind, gewährt uns Einblicke in das Leben, den Alltag, Krankheit, Armut und Sorgen der Arbeiter Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhundert. Judith, eine Kommissarin, die Karriere machen möchte. und die sich gegen den unsympathischen, rechthaberischen Kommissar Sauerbier durchsetzen muss, lernen wir in einem weiteren Erzählstrang kennen. Sandra, auch eine Kollegin von Ina, scheint etwas von Ina zu verheimlichen. Ina und ihr Team haben hier viel zu tun, um diese mysteriösen Fälle aufzuklären und Henrike wiederzufinden.


Für diesen kurzweiligen Krimi mit vielen Personen, einen Ausflug in die Vergangenheit und viel Lokalkolorit 4/5 Sterne!


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