Mittwoch, 3. Oktober 2012

Rezension zu "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos, Thriller

Titel: Abgeschnitten
Autoren: Sebastian Fitzek und Michael Tsokos
Isbn Nr. 978-3-426-19926-8
Seiten: 395 Seiten
Verlag: www.droemer.de
Preis: 19,99 Euro Hardcover

Klappentext:
 Rechtsmediziner Paul Herzfeld, Spezialist für Gewaltverbrechen, findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter.  Hannah wurde verschleppt - und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd! Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.

Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen und den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter dem wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinem telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. geschweige denn, einen Menschen seziert.
Als sie sich dennoch in die verlassene Pathologie der Inselklinik wagt, erkennt sie sehr schnell, dass das Leben des entführten Mädchens nicht das einzige ist, das auf dem Spiel steht ..

Über das Autorenduo:
Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern - zuletzt "Der Augenjäger" und "Der Augensammler" - längst seinen Ruf als der deutsche Star des Psychothrillers erschrieben, seine Werke werden in 24 Sprachen übersetzt. Sein 3. Roman "Das Kind" wurde mit internationaler Besetzung verfilmt. Kontaktieren Sie den autor unter fitzek@sebastianfitze.de oder www.facebook.com/sebastianfitzek.de

Michael Tsokos, geboren 1967 in Kiel, leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité - und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und als Experte im In- und Ausland tätig, beispielsweise für die UN zur Identifierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. Auf dem National Geographic Channel moderiert Michael Tskokos ein Forensik-TV-Format. Seine spektakulären Fallsammlungen "Dem Tod auf der Spur" und "Der Totenleser" wruden zu Bestsellern.

Eigene Meinung:

Mit diesem von der ersten Seite an spannenden Thriller hat sich das Autorenduo wieder einmal selbst übertroffen. Die Story hat interessante Hauptfiguren, die Comic-Zeichnerin Linda, die sich vor ihrem Ex-Freund auf Helgoland versteckt und über ihren Schatten springen muss, um dem Gerichtsmediziner zu helfen. Der Gerichtsmediziner, der seine Tochter retten möchte. Der Leser erfährt einiges über diese beiden Hauptfiguren, jedoch bleibt die eigentliche Story, Hannah zu retten, im Vordergrund.

 Das Thema, um das sich dieser Thriller dreht, ist auch äußerst spannend und wirft Fragen über unser Rechtssystem auf.

Der Leser erhält so nebenbei einen Einblick in die Arbeit des Gerichtsmediziners, allerdings werden dem Kopfkino dabei äußerst brutale und eklige Szenen präsentiert. Da dieses Werk von einem Gerichtsmediziner mitgeschrieben wurde, gehe ich davon aus, dass es möglich ist, eine Leiche per telefonischer Anweisung zu sezieren und manche Person, die anscheinend schwer verletzt wurde, dies überlebt, bzw. noch agieren kann.
Das Autorenduo zerrt an den Nerven des Lesers und lassen ihn erschauern. Kurze Kapitel, viele Perspektivenwechsel - Szenen, in denen das Opfer unaussprechliche Gewalt erlebt -  und Cliffhanger machen diesen Thriller zu einem Pageturner, der nichts für schwache Nerven ist.Manche Fragen, die beim Lesen auftreten, klären sich am Ende und manchmal ist nichts so, wie es scheint ..

Von mir gibt es für diesen superspannenden Thriller 5/5 Sterne!

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