Freitag, 16. November 2012

Rezension zu "Die Stadtwölfin" von Sylvie Wolff, E-Book- Urban Fantasy

Titel: Die Stadtwölfin
Autorin: Sylvie Wolff
Format: Kindle-Edition
Dateigröße. 406 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 237 Seiten
ISbn-Quelle für Seitenzahl: 1478191155
Verlag: Sylvie Wolff
Preis: 3,99 Euro, Printausgabe 8,99 Euro


Kurze Zusammenfassung:

"„Das bin ich nicht!“ - Eva, die unscheinbare BWL-Studentin, kann nicht glauben, was sie im Spiegel sieht: Seit einem harmlosen Flirt in der Bonner Altstadt hat ihr Körper ein haariges Eigenleben begonnen. Mit der aufregenden Figur, den neuen langen Beinen und ungewohnt scharfen Sinnen könnte sie ja leben, aber wieso hat sie auf einmal Heißhunger auf das WG-Meerschweinchen? Und wie soll sie alles dem Tierarzt Thorsten erklären, der längst ein Auge auf sie geworfen hat?
Doch auch die internationale Werwolf-Gemeinde reagiert verstört auf den ungeplanten Neuzugang …
Eine Werwolf-Komödie, die den Mythos vom „Bösen Wolf“ gehörig auf den Kopf stellt."

Über die Autorin:

Sylvie Wolff, Jahrgang 1959, lebte lange in Bonn, bevor sie mit ihrer Familie ins ländliche Baden-Württemberg zog. Dort schreibt sie Romane über Wölfe, Hunde und Menschen – und über Wesen, die diese Grenzen überschreiten.

Eigene Meinung:

Eva Wolff, WG-Bewohnerin und BWL-Studentin, soll für die Firma, in der sie ein Praktikum macht, eine Präsentation halten. Eva ist ganz schön nervös. Am Abend vorher flirtet sie den großen Unbekannten, der ihr ein Knutschfleck verpasst. Dieser Knutschfleck hat es in sich. Plötzlich hat Eva Hunger auf Fleisch und könnte das auch noch roh verputzen - wo doch ihr WG Mitbewohner Felix Veganer ist und die Mitbewohnerin Lisa ein Meerschweinchen besitzt, das in Panik ausbricht, wenn Eva  in der Nähe ist.. Sie stellt fest, dass sie plötzlich unglaublich gut riechen kann. Auch ihre Schuhgröße hat sich verändert und joggen kann Eva jetzt schneller als Felix, der sich darüber natürlich wundert.
Evas Leben beginnt sich zu verändern. Gut, dass sie Unterstützung von Urbana und Leila erhält. Sie ist sich noch nicht ganz sicher, ob ihr ihr neues Leben überhaupt gefällt. 

Flüssig, humorvoll und bildhaft erzählt uns Sylvie Wolff die Erlebnisse von Eva, die sich langsam aber sicher in einen Werwolf verwandelt und dabei mit Haarwuchs, Geruchsempfindlichkeit, Bierunverträglichkeit, Heißhungerattaken auf Fleisch und unbändiger, unerklärlicher  Kraft zu kämpfen hat. Auch das Flirten ist nicht mehr so einfach.  Dabei stellt sich Eva oft wie eine Welpe an und tappt von einem Fettnäpfchen in das nächste. Etwas kompliziert wird die ganze Sache, weil sich Eva in Thorsten verliebt.

Sylvie Wolff hat hier sympathische Figuren geschaffen, die mit dem gemeinen Werwolfbild so gar nichts gemeinsam haben. Der Werwolfclan kümmert sich rührend um seine jungen Werwölfe und wir erhalten einen Einblick in das Rudelverhalten der Werwölfe (das Rudelverhalten von Wölfen wird wohl sicherlich ähnlich sein).

Sylvie Wolff hat in ihrem Roman auf Fenheiten geachtet. Bei allen Namen der Werwölfe kommt der Begriff "Wolf" immer auf irgendeine Weise vor.

5/5 Sterne für diesen kurzweiligen Werwolfroman, der uns die Verhaltensweisen von Wölfen näher bringt. Wir warten gespannt auf weitere Erlebnisse von Eva Wolff und Co.

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