Montag, 27. Februar 2012

Rezension zu "Sträflingskarneval" von Annette Eickert

Titel: Sträflingskarneval
Autorin: Annette Eickert
Isbn Nr. 978-3-8459-0244-9
305 Seiten
Aavaa Verlag












Klappentext:
Mythos und Legenden eines uralten irischen Druidenordens treffen auf die harte Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts. Gefangen zwischen Intrigen und Machtkämpfen, versuchen vier junge Menschen ihren Platz im Leben zu finden.

Der neue Großmeister der Druida Lovo ist besessen von absoluter Macht und sein Weg dorthin ist gepflastert mit Leichen. Ein altes druidisches Gesetz hilft ihm dabei. Aber noch ist er nicht am Ziel. Das Rätsel eines uralten Wegweisers verhindert momentan seinen Aufstieg, dessen Geheimnis er nicht alleine lösen kann. Daher bedient er sich grausamer Mittel und schreckt selbst vor Gewalt und Erpressung nicht zurück.
Ryan Tavish und seine Freunde stellen sich ihm mutig entgegen, wobei sie in die Schusslinie des Großmeisters geraten und um ihr Leben fürchten müssen.

Über die Autorin:
Annette Eickert wurde im Herbst 1978 in Worms am Rhein geboren. Auf die Mittlere Reife erfolgte zunächst eine erfolgreiche Ausbildung zur Arzthelferin, um schließlich nach reichlicher Überlegung eine Ausbildung zur Bürokauffrau zu absolvieren. Im Juni 2005, nach der ärztlichen Diagnose Multiple Sklerose, kam die Wendung in ihrem Leben. Inspiriert von vielen Fantasy-Büchern, erschuf sie ihre eigenen Fantasy-Welten - und seitdem ist das Schreiben ihre größte Leidenschaft. Inzwischen hat sich Annette Eickert auch in andere Genres, wie z. B.Thriller und Krimis vorgewagt. Weitere Romane sind bereits in Vorbereitung. Von ihr sind bereits erschienen: Ynsanter -Seele des Feuers Teil 1, Ynsanter - Seele des Feuers Teil 2, Pech und Schwefel, Feuer der Freiheit (Fantasy-Kurzgeschichte)  in der Anthologie LeseBlüten Prosa 2010,  Verschlungene Pfade (Fantasy-Kurzgeschichte) in der Anthologie LeseBlüten Fantasy 2011.

Annette Eickert hat hier liebevoll und sehr detailiert die 4 Hauptpersonen erschaffen. Gefühlvoll erzählt sie die Geschichte des jungen Ryan, der kurz vor seinem Schulabschluß steht und der zusammen mit seinen Freunden einige Abenteuer bestehen muss. Er bekommt es mit dem neuen Großmeister der Druidenloge Druida Lovo zu tun, der in ihm einen gefährlichen Feind sieht und der unbedingt das Geheimnis des Ordens an sich reißen möchte. Dieser  Großmeister der Loge hat einen schrecklichen Schergen, der für dessen schmutzigen Geschäfte zuständig ist. Vor Gewalt und Terror schreckt dieser Bösewicht, den ich mir sehr gut vorstellen konnte, nicht zurück.

Ryan muss erkennen, dass manche Dinge nicht so sind, wie sie scheinen, dass manch ein Verräter sich als Freund entpuppen kann.

Auch die Liebe mit ihrer Problematik kommt in diesem Mystery-Thriller nicht zu kurz. Mehr wird jetzt aber nicht verraten, selber lesen!

Irland als Schauplatz dieses kurzweiligen Mystery-Thrillers ist gut gewählt. Vor der nebelverhangenen Küste Irlands kann ich mir eine unentdeckte Gefängnisinsel gut vorstellen.

Ich vergebe für diesen spannenden Mystery-Thriller, der sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet ist,  5/5 Sterne. 

Donnerstag, 23. Februar 2012

Rezension zu Dystopia von Patrick Lee

 Titel: Dystopia
Autor: Patrick Lee
Isbn Nr. 978-3-499-25479-6
Seitenzahl: 412 Seiten
Verlag: Rororo Verlag












Klappentext:
Spring in die Zukunft! Rette die Welt. Ein unscheinbares Gerät mit ungeheurer Macht: Es stellt eine Schleuse in die Zukunft her: Forscherin Paige Campbell wagt als 1. den Blick ins Morgen. Und sieht nichts als eine tote Einöde: Ruinenstädte und Knochenberge. Offenbar steht das Ende der Menschheit schon in wenigen Wochen bevor - es sei denn, Paige und ihr Partner Travis finden heraus, welche Kräfte unsere Zivilisation zu zerstören drohen. Die beiden müssen den Sprung wagen, sie müssen in die Zukunft. Auch auf die Gefahr hin, nicht mehr zurückzukehren.
Ein phantasitischer Abenteuerroman an der Grenze zwischen Techno-Thriller und Science-Fiction.

Über den Autor:
Patrick Lee wurde 1976 in West Michigan geboren. Er war als Drehbuchautor für Hollywood tätig, später verlegte er sich auf das Schreiben von Romanen. Schon mit seinem 1. Buch "Die Pforte" schaffte er den Sprung in die amerikanische Bestsellerliste. Lee Child nannte sein Buch "mutig u. furchterregend - und unheimlich glaubwürdig".
Eigene Meinung:
Ich kenne "Das Portal" leider nicht, manchmal wäre es klasse gewesen, wenn ich das Buch vorher gelesen hätte, zumal sich Paige und Travis aus dem Abenteuer "Portal"  bereits kannten und sich dort wohl auch näher gekommen sind. Andeutungsweise erfahren wir davon. In diesem Buch sind die Personen sicher auch etwas besser charakterisiert. Für Dystopia ist dies aber auch nicht zwingend notwendig, mehr über die Personen zu erfahren.
Für den Handlungsverlauf war es nicht relevant, dass ich das Portal nicht kannte.
Von Anfang an war dieser aktionsreiche Thriller - ich würde den Thriller eigentlich eher Abenteuerroman oder Dystopie nennen - sehr spannend und gut erzählt, ich konnte mir richtig gut vorstellen, was die 3 Freunde Bethany, Paige und Travis durch die Entität sehen können.
Ständig war ich am Rätseln, was denn eigentlich passiert ist, warum Paige und ihre Freunde eine Einöde in der Zukunft erblicken.
Wir erfahren im Laufe des Abenteuerromans dann immer mehr dazu. Die Handlung wird immer spannender und das Ende fand ich schlüssig, es regt zum Nachdenken an. Er ist leider recht glaubwürdig! Innerhalb von 3 Tagen hatte ich das Buch durch.
Dieser kurzweilige Abenteuerroman erhält von mir 4/5 Sterne. Vielen Dank an Vorablesen für das Leseexemplar!

Sonntag, 19. Februar 2012

Rezension zu "Das Skript" von Arno Strobel

Titel: Das Skript
Autor: Arno Strobel
Isbn Nr. 978-3-596-19103-1
Seitenzahl: 382 Seiten
Fischer Verlage













Klappentext: 
"Etwas Dünnes, Kaltes strich über ihr Schulterblatt. Langsam, von links nach rechts und wieder zurück. Sie hielt die Luft an, wurde beherrscht vom dröhnenden Schlag ihres Herzens. Dann explodierte der Schmerz."
Ein Erfolgsautor steht unter Verdacht. Zeile für Zeile eine tödliche Geschichte.

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt - auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautoren Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf schreckliche Weise neu zu schreiben.

Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen ..

Über den Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast 40 Jahren. "Das Skript" ist sein 3. Psychothriller nach "Der Trakt" und "Das Wesen". Im Frühling 2013 soll "Der Sarg" erscheinen. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. 

Eigene Meinung:
Ein von Anfang an sehr spannender Psychothriller, der seinen Spannungsbogen bis zum Schluss halten kann! Die einzelnen Kapitell wechseln, wir begleiten in einem Kapitel die Soko "Heike" bei ihren Ermittlungen, im nächsten Kapitel bekommen wir mit, welches Grauen dem 1. Opfer des Serienkillers widerfährt.

Das Ermittlerteam besteht aus dem unsympathischen KHK Stormann, seiner Stellvertreterin Matthiessen und ihrem Kollegen Erdmann. Stormann kann aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit Frau Matthiessen überhaupt nicht leiden und lässt sie dies auch spüren. Er versucht alles, um seine Stellvertreterin als inkompentent darzustellen. Ihr Kollege Erdmann wird mir im Laufe der Handlung immer sympathischer, da er sich von den Verleugnungen seines Vorgesetzten nicht beeinflussen lässt. Er nimmt seine Kollegin sogar in Schutz, obwohl er sie zu Beginn der Geschichte gar nicht sonderlich leiden kann.
Die Ermittlungen des Teams gestalten sich als sehr schwierig, da sie überhaupt keinen Anhaltspunkt haben, um dem Serienmörder auf die Schliche zu kommen. Der Autor ist natürlich sehr verdächtig, auch eine Reihe weiterer Figuren könnten der Täter sein. Wer hier mitraten will, wird ab und an auf eine falsche Fährte gelockt und gegen Ende des Thrillers weiß das Ermittlerteam immer etwas mehr als der Leser.

Gut gefallen hat mir auch die Story an sich, ein Buch im Buch, ich bekam einen kleinen Einblick in die Entstehung eines Buches mit der Funktion des Lektorats, eine Rezension spielt hier eine Rolle und die Frage stellt sich mir, wie Bücher zum Bestseller werden.

Ich vergebe 4/5 Sterne für diesen soliden Psychothriller.


 

Sonntag, 12. Februar 2012

Rezension zu "Eiskalte Ekstase" von Eva Lirot

Titel: Eiskalte Ekstase
Autorin: Eva Lirot
Isbn Nr. 978-3-86680-956-7
232 spannende Seiten
www.sutton-belletristik.de









Klappentext nochmals etwas deutlicher: 
Der 3. Fall für Jim Devcon
Grotesk verstümmelte Leichen tauchen aus dem Schneematsch des Frankfurter Winters auf. Zugleich überfluten grauenhafte Videos die Sozialen Netzwerke und das Internet, die selbst den hartgesottenen Frankfurter Großstadtsheriff Jim Devcon nicht kalt lassen. Sie zeigen abartige pseudowissenschaftliche Experimente, bei denen eine Versuchsperson die andere mit Stromschlägen foltert und schließlich tötet.

Der Hauptkommissar und sein Team stehen von Tag zu Tag stärker unter Druck, die Polizei präsentiert sich hilflos, bis eine Spur zu einem unaussprechlich bösen Gegner aus Devcons Vergangenheit führt .. Dieses mörderische Duell ist nichts für schwache Nerven!

Über die Autorin:

Eva Lirot feierte 2007 mit "Rendevouz mit dem kleinen Tod" den 1. Fall für Jim Devcon ihren Durchbruch als Thrillerautorin. Meisterhaft und kühl seziert sie die Abgründe der menschlichen Psyche. Sie hat Literaturwissenschaft und Psychologie studiert und pflegt im "Syndikat" und bei den Mörderischen Schwestern den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. 2010 gehörte sie zur Jury des renommierten Friedrich-Glauser-Preises.
In der Reihe um den Frankfurter Kommissar Jim Devcon ist der 2. Band "Seelenbruch" erschienen.
Mehr über die Autorin unter www.eva-lirot.de

Eigene Meinung:

Ein sehr spannender Psychothriller um Kommissar Jim Devcon und sein Team. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten, kühl distanziert erzählt, mit wechselnden Sichtweisen. Wir erleben in einem Kapitel, wie der Mörder seine Opfer anwirbt, im nächsten erfahren wir, wie das Ermittlungsteam versucht, dem Mörder auf die Schliche zu kommen, in einem weiteren Kaptiel, wie der Mörder mit der Clownmaske seine Opfer foltert ...  Die Autorin gewährt uns Einblicke in die eiskalte, abartige Psyche des hochintelligenten Mörders und seiner Sichtweise der Welt, von gut und böse. Der Mörder nutzt das Internet um seine makabren Videos zu verbreiten.Gut gefallen, haben mir auch die Gedichte am Anfang verschiedener Kapitel, die eine etwas düstere Stimmung aufkommen lassen.

Das Ermittlungsteam hat keinerlei Anhaltspunkte. Da ein Kollege im Urlaub ist, fehlt bei dem Ermittlungen dieser Kollege natürlich. Tatjana Kartan, ein Teammitglied, ist mit Devcon liiert. Sascha Grafert, der 3. Teamkollege, kommt mit Kartan gerade gar nicht klar. Die Stimmung im Team ist bis zum Anschlag gereizt. Als Devcon überzeugt ist, dass er es mit einem Gegner aus seiner Vergangenheit zu tun hat, glauben ihm die Kollegen zunächst nicht  .. Die Stimmung im Team wird noch mieser.

Der Schluss gerät zu einem Duell zwischen Devcon und dem Killer, temporeich, Hochspannung garantiert!

Ich vergebe für diesen spannenden Thriller 5/5 Sterne und bedanke mich recht herzlich beim Sutton Verlag für das Rezensionsexemplar! Die beiden Vorgänger-Krimis um Kommissar Devcon stehen schon auf meiner Liste!

Donnerstag, 9. Februar 2012

Rezension zu "Weil ich euch liebte" von Linwood Barclay

Titel: Weil ich euch liebte
Autor: Linwood Barclay
Isbn Nr. 978-3-428-51052-0
526 Seiten
Knaur Verlag


Klappentext: 
Durch einen tödlichen Unfall wird Glens Familie zerrissen. Sheila, die pflichtbewusste Mutter der 8-jährigen Kelly, soll nachts volltrunken gefahren sein und den Tod von zwei Unschuldigen verursacht haben. Der Befund der Gerichtsmediziner lässt keinen Zweifel daran, doch Glen kann es einfach nicht fassen. Kurze Zeit später ertrinkt eine gute Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als sich bald darauf eine weitere Freundin nach 62000 Dollar erkundigt, die sie Sheila gegeben haben will, kommt Glen schwer ins Grübeln. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine.

Über den Autor:
Linwood Barclay, geb. 1955, stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er studierte Englische Literatur an der Trend University in Peterborough, Ontario und arbeitete bis 2008 als Journalist. Im Toronto Star, Kanadas größter Tageszeitung, hatte er eine beliebte Kolumne. Sein 1. Thriller "Ohne ein Wort" (2007) war auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er hat 2 erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto. Weitere Infos unter www.linwoodbarclay.com.

Eigene Meinung:
Schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen.
Dieser Thriller ist sehr spannend und temporeich. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen! Der Schluss ist überraschend!

Der Thriller beginnt mit einem Prolog. Zwei Freundinnen machen einen Ausflug nach New York. Ihre Shoppingtour endet in Chinatown - tödlich.

Im 1. Kapitel lernen wir Glen kennen, der nicht fassen kann, dass seine Frau völlig betrunken einen tödlichen Unfall gehabt haben soll. Es gibt keinerlei Hinweise, dass jemand seine Hände bei diesem Unfall im Spiel gehabt haben könnte.

Glen ist eine sehr sympathische Figur und ich habe mit ihm gelitten. Er leitet ein Bauunternehmen,  das in Schwierigkeiten steckt, wie so viele Firmen und Menschen während der Wirtschaftskrise in den USA.
Glen beginnt langsam zu ermitteln, da nichts, was Sheila an ihrem Unfalltag unternommen hatte, zusammenpasst. Auch seine  8-jährige Tochter Kelly gerät in den Strom der Ereignisse, da sie versehentlich ein Telefongespräch mitbekommt, das für keine Ohren bestimmt war.
Kelly und Glen geraten mehr und mehr in Gefahr.
Mehr verrate ich euch aber nicht, ich will euch ja die Spannung nicht nehmen!

Wir bekommen Einblick in die Situation der kleinen Leute während der Bankenkrise in den USA, den leichtfertigen Umgang der Banken mit Krediten, die völlig verschuldeten Haushalten gewährt werden und was für Kreise diese Verschuldung zieht. Was würden diese Menschen tun, um sich und ihre Familien zu retten? Natürlich ist hier alles etwas überspitzt dargestellt. Mir hat dieser Thriller noch einmal die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Volk vor Augen geführt.

Die Spannung in diesem kurzweiligen und informativen Thriller bleibt bis zur letzten Seite erhalten.

Ich vergebe hier gerne 5 von 5 Sterne!

Sonntag, 5. Februar 2012

Rezension zu"Alle Rache will Ewigkeit"

Titel: Alle Rache will Ewigkeit
Autor: Val McDermid
Isbn Nr. 978-3-426-50993-7
567 Seiten

www.knaur.de




Klappentext: 

Die Profilerin Charlie Flint bekommt unerwartet Post, ein Päckchen mit Zeitungsausschnitten über einen brutalen Mord an ihrem alten College in Oxford. Dort ist auf einer Hochzeitsfeier der Bräutigam erschlagen worden. Charlie weiß nicht, wer der Absender ist, doch das Verbrechen will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen. Weil sie gerade vom Dienst suspendiert worden ist, hat sie genug Zeit für Nachforschungen in Oxford. Je mehr sie in die geschlossene Welt der Unversität eindringt, desto unbegreiflicher wird die Tat. Und jeder Schritt könnte der letzte sein.

Über die Autorin:
Val McDermid, geboren 1955, wuchs in einer Bergarbeiterstadt in der Nähe des schottischen Universitätsstädtchens St. Andrew auf. Als erste aus ihrer Familie ging sie auf eine Universität, und das gleich in Oxford. Nach Jahren als Dozentin für Englische Literatur und als Journalistin bei namhaften britischen Tageszeitungen, lebt sie heute abwechselnd in Manchester und in ihrem Haus an der Nordseeküste im Nordosten Englands. Sie ist eine der erfolgreichsten britischen Autorinnen von Thrillern und Kriminalromanen. Ihre Bücher erscheinen in mehr als 40 Sprachen. Die Gesamtauflage ihrer Bücher beträgt weltweit mehr als 10 Millionen Exemplare.2010 erhielt sie für ihr Lebenswerk den Diamond Dagger der British Crime Writers' Associations, die höchste Auszeichnung für britische Kriminalliteratur. Von ihr sind erschienen: Ein Ort der Ewigkeit, die Erfinder des Todes, Echo einer Winternacht, das Meer des Vergessens, Nacht unter Tag, Das Lied der Sirenen, Schlussblende, ein kalter Strom, Tödliche Worte, schleichendes Gift, Vatermord,Abgeblasen, Luftgärten, Skrupellos, Clean Break, das Kuckucksei, das Gesetz der Serie, Weitere Infos gibt es unter www.valmcdermid.de.


Eigene Meinung:


Die Profilerin Charlie beginnt in Oxford zu ermitteln, nachdem sie Zeitungsausschnitte über einen Mord an einem Bräutigam während einer Hochzeitsfeier zugeschickt bekommen hat. Das passt ihr ganz gut, da sie sich, obowhl sie bereits über 7 Jahre mit Maria zusammen ist, in Lisa verliebt hat, die in Oxford wohnt.
Sie weiß nicht so richtig, woran sie bei Lisa ist, diese Liebeswirren nehmen den Hauptteil des Krimis ein. Ich habe den Eindruck, die Mordermittlungen sind eher eine Nebenhandlung. Dennoch hofft sie, dass sie, wenn sie diesen Mord aufklären kann rehabilitiert wird. Die mutmaßlichen Täter stehen bereits vor Gericht. Schnell wird klar, dass Corinna, eine ihrer früheren Dozentinnen, ihr die Zeitungsausschnitte zugeschickt hat. Es handelt sich bei dem Mordopfer um den Ehemann ihrer Tochter Magda, die wiederum eine Beziehung zu Jay, einer ehemaligen Studentin von Corinna, hat. Corinna passt diese Beziehung gar nicht, da sie Jay für die Schuldige am Tod einer anderen Studentin am College hält. Sie hat Angst um ihre Tochter.
Durch einen weiteren Erzählstrang erfahren wir Einzelheiten aus dem Leben der etwas zwielichten Jay.


Dies ist mein erster Kriminalroman, den ich von der Bestsellerautorin im Rahmen der Lovelybookchallenge 2012 gelesen habe. Der Sprachstil ist einfach, flüssig zu lesen, aber dieser Krimi ist wirklich nur mäßig spannend, da habe ich mehr erwartet und bin etwas enttäuscht!Etwas Spannung entsteht erst auf den letzten hundert Seiten. Das wirkliche Thema dieses Krimis ist die Homoxexualität der Hauptprotagonisten.

Für diesen Krimi kann ich nur 2 von 5 Sternen vergeben.

Vielen Dank an Angela Santoro für`s Ausleihen dieses Krimis!

Mittwoch, 1. Februar 2012

Rezension zu "die Blutlinie" von Cody McFadyen

Titel: Die Blutlinie

Autor: Cody McFadyen

Isbn Nr. 978-3-404-15853-9

476 Seiten

www.luebbe.de



Klappentext:
Das Leben der FBI-Agentin Smoky Barrett ist völlig zertstört. Seit Monaten verbringt sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer, starrt die Wände an oder lässt sich von ihrem Psychiater behandeln. Der grausame Doppelmord an ihrem Mann und ihrer Tochter hat die ehemals beste und erfolgreichste Agentin derart geprägt, dass an die Fortsetzung ihrer Polizeikarriere nicht zu denken ist.
Alles ändert sich an dem Tag, als ihre beste Freundin ermordet wird. Doch dies ist erst der Beginn einer Serie von grausamen Bluttaten, die eine ganze Nation erschüttern wird. Der Täter bezeichnet sich selbst als Jack Junior und behauptet, ein Nachfahre des legendären Jack the Ripper zu sein. Außerdem betont er immer wieder, dass es nur einen Menschen gibt, der ihm das Handwerk legen kann: Smoky Barrett. Für Smoky wird die Jagd zur Obsession, glaubt sie doch, damit die Geister der Vergangenheit bewältigen zu können. Sie ahnt jedoch nicht, dass die Ermordung ihrer eigenen Familie plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen könnte.

Über den Autor:

Cody  McFadyen, geboren 1968, unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in unterschiedlichen Branchen. Der Autor ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Mit seinem ersten Roman die Blutlinie feierte er international ein erfolgreiches Debut. Cody McFadyen hat weitere Romane geschrieben: der Todeskünstler, das Böse in uns, Ausgelöscht, der Menschenmacher.


Eigene Meinung:

Das Buch war sehr schnell zu lesen, die Sprache einfach, teilweise derb, mir erschien sie so typisch Amerikanisch. Die Sprache passt zu der Brutalität, zu Folter, Blut und Tod.

Der Thriller ist aus der Sicht von Smoky Barrett geschrieben in der Ich-Perspektive.
Diese ehemals Top-FBI-Agentin lebt in einer Depression, ihre Familie wurde ihr von einem Serienkiller genommen, sie wurde gefoltert, vergewaltigt, entstellt und ist knapp dem Tod entronnen. Sie wird von Selbstmordgedanken und Alpträumen gequält und hat das Trauma noch nicht überwunden. Als ihre Freundin ermordet wird, nimmt sie deren Tochter zu sich, die ebenfalls ein schweres Trauma zu bewältigen hat und nicht mehr spricht.Sie nimmt ihren Dienst wieder auf und begibt sich auf die Suche nach diesem neuen Serienmörder, zusammen mit ihrem FBI-Team. Von Jack Junior bekommt das Team ein Ultimatum gestellt, sie haben eine Woche Zeit, ihn zu finden, versagen sie, so wird ihren Liebsten etwas geschehen. Dass der Mörder das ernst meint, bekommt das ganze Team zu spüren. Das Ende ist sehr überraschend!

Natürlich war dieser Thriller ganz schön spannend, mich hat jedoch so einiges gestört.
Mir war hier alles etwas zuviel. Zuviel Blut, zuviel Folter, zu viel Leid, zuviel Tod, alles wird dann auch noch ziemlich ausführlich geschildert.

Die FBI-Agentin ist eine Art Superwoman, sie hat die schlimmsten Dinge überlebt, kann trotz ihres Traumas und der erlittenen körperlichen Qual und Entstellung zurück in ihren Beruf um den Serienmörder zu stellen.
Callie, ihre FBI-Kollegin, die vom Aussehen her ein Supermodel sein könnte, sagt mir zu oft: Zuckerschnute.
Ihr Kollege James, dessen Schwester einem Serienmörder zum Opfer gefallen ist, der wenig redet und mit dem sie zusammen am Besten ermitteln kann.Am besten hat mir Alan gefallen, der hat in diesem Thriller mit familiären Problemen zu kämpfen.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen für diesen brutalen, blutrünstigen Thriller.

Rezension zu "Das Leuchten einer Sommernacht" von Ella Simon, Goldmann Verlag, Liebesroman

Titel: Das Leuchten einer Sommernacht Autorin: Ella Simon Seitenzahl: 400 Seiten (TB, Klappenbroschur,17.7.17) Isbn Nr. 13-978-3-442-4...