Sonntag, 27. Januar 2013

Rezension zu "Der Sarg" von Arno Strobel, Fischer Taschenbuch Verlag, Psychothriller


Titel: Der Sarg
Autor: Arno Strobel
IsbNr. 978-3-596-19102-4
Seitenzahl: 384 Seiten
Verlag:  Fischer Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro



Klappentext:



 
"Sie wacht auf. Es ist dunkel. Zu dunkel. Sie kann nichts erkennen. Kein Lichteschein durch die Jalousien, keine Leuchtziffern auf dem Wecker. Nichts. Sie will sich aufrichten. Es gelingt ihr nicht. Ihr Kopf schlägt dumpf gegen Holz. Sie ist gefangen. Sie liegt in einem Sarg. Und niemand hört sie schreien."


Über den Autor:

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

Eigene Meinung:

Eva, von Beruf Tochter und Erbin einer großen Kölner Firma, hat immer wieder denselben Traum: Sie erwacht in einem Sarg gefangen und kann sich nicht aus ihm befreien. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg gekommen ist. Nach diesem beängstigenden Traum wacht sie in ihrem Bett auf, hat allerdings verschiedene Verletzungen, die sie sich nicht erklären kann.

Parallel dazu ermittelt die Kölner Polizei in einem Mord, bei dem das Opfer lebendig begraben wurde. Nur durch Hinweise, die sie vom Täter selbst erfahren, finden sie das Grab. Dann geschieht ein weiterer Mord ..


Dieser Thriller ist in kurzen Kapiteln gehalten, in denen wir durcheinzelne  Erzählstränge  die verschiedenen Personen kennenlernen. In einem Erzählstrang erleben wir, was Eva im Sarg durchlebt, ihre Ängste und Gedanken, dann lernen wir Britta kennen, die den Täter zu kennen glaubt. In weiteren Kapitel bekommen wir die Gedanken des Täters erzählt und wie er sein zweites Opfer kennenlernt. Wir begleiten das Ermittlungsteam um Bernd, den wir bereits aus dem Buch "Das Wesen" kennen,  bei ihrer Tätigkeit erfahren dabei von Probleme,die zwischen den Kollegen herrschen. 

Alle Personen, die im Laufe der Handlung auftauchen, scheinen in den Fall verwickelt zu sein . Jeder der Familie Rossbach und ihrer Angestellten halten Infos zurück und haben eigene Interessen wie Machtansprüche oder Geldgier.


Dieser Psychothriller ist fesselnd und sehr spannend erzählt ohne Cliffhanger. Das Thema ist sehr  interessant und führt in menschliche Abgründe. Ich persönlich habe allerdings mehr erwartet. 

Die Figuren haben wenig Tiefe, die Dialoge wirken etwas konstruiert.  Eva und der Psychiater wirken etwas unglaubwürdig und mir war ziemlich schnell klar, um was es genau hier geht. Trotzdem bleibt die Story spannend, da ich unbedingt wissen musste, ob ich richtig liege.

Meine  Erwartungshaltung war hier hoch, da mir "Das Wesen" richtig gut gefallen hat, auch "Das Skript" habe ich verschlungen, daher 4/5 Sterne für diesen Psychothriller. Arno Strobel kann es einfach besser!

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