Samstag, 5. Januar 2013

Rezension zu "Geld blutet nicht, dachte der Investor der Mafia" von Elna Utermöhle, E-book, kindle-Edition, Mafia-Krimi


Titel: Geld blutet nicht, dachte der Investor der Mafia
Autorin: Elna Utermöhle
Format: kindle-Edition
Datiegröße: 394 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 123 Seiten
ASIN:  B009FJ70E6
Preis: 5,05 Euro



Kurze Zusammenfassung:

„Geld blutet nicht, dachte der Investor der Mafia“

"Roberto Madonia, gut aussehend und gebildet, hat alles, was seiner
Meinung nach zu einem erfolgreichen Leben gehört - eine hübsche Frau,
zwei niedliche Kinder, ein Ferienhaus in der Toskana, eine Yacht und
eine Geliebte. Seine Investmentfirma zählt zu den renommierten Italiens.
Eines Tages besucht ihn ein schlichter Mann und bittet ihn, sein Geld
gewinnbringend zu investieren. Bald geht es um immer größere Summen.
Madonia jongliert weltweit mit Milliarden, doch der Kunde fordert bei
ihren Treffen in Rom, in der Toskana, beim Formel-1-Rennen oder in
einer Kandinsky-Ausstellung immer neue, waghalsige und nicht immer
legale Abenteuer auf den Finanzmärkten.
Als Madonia realisiert, wessen Kapital er investiert, ist es zu spät.
Er ist längst ein wichtiges Werkzeug im stillen Umbau der Cosa Nostra
zur Cosa Internationale geworden.
Mit seiner Hilfe wandelt sich die sizilianische Mafia vom lokalen
Gangstersyndikat zum global operierenden Konzern. Mehr investieren,
weniger schießen heißt die Devise. Gelenkt wird die Neuorientierung vom
„Professore“, der seine Ideen und Befehle mit codierten Bibelsprüchen
an ein Triumvirat weitergibt. Die drei Männer spiegeln den Umbruch der
Cosa Nostra wieder – lokale und internationale Macht, archaische
Traditionen und modernes Management, kriminelle Geschäfte und legale
Investitionen, brutale Morde und weltläufiges Auftreten.
Einer von ihnen, Rosario Grande, ist der Auftraggeber des
Finanzberaters in Rom.
Dass auch die neue Mafia nicht vor Gewalt zurückschreckt, wenn es
opportun erscheint, muss der Investor erfahren, als er versucht, aus
dem Milliardenspiel auszusteigen."

Über die Autorin:

Elna Utermöhle ist Journalistin, hat lange in Rom und Brüssel gelebt und ist jetzt in der Toskana zu hause. Dieser Mafia-Krimi ist ihr Debütroman.

Eigene Meinung: 

Ein flüssig zu lesender, spannender Krimi über die Mafia und ihre
Methoden. Die Autorin schreibt auf sprachlich hohem Niveau, was mir sehr gut gefällt.

Die "Familie" hat sich gewandelt zu einem großen
Finanzkonzern, allerdings bleiben ihre Methoden gleich: Druck
auszuüben, Erpressung und Mord. Der Leser bekommt die Vorgehensweise
der Mafia hautnah mit. Die Gegensätze der Mafiosi, die sich weltgewand, gebildet, offen gegenüber neuen Geschäften geben, dabei an alten Strukturen und an ihrer Macht festhalten, dabei extrem gewaltbereit sind um ihre Interessen durchsetzen zu können. Natürlich machen sich die hohen Herren nicht die Hände schmutzig, dafür haben sie genügend Handlanger.

Mir persönlich fehlt eine sympathische Hauptfigur in diesem Krimi. Ich
konnte mich nicht sehr für diesen gut aussehenden und gebildeten
Roberto Madonia erwärmen, er ist zu gierig, kalt und berechnend.

4/5 Sterne für diesen von der 1. Seite an spannend zu lesenden Mafiakrimi um Geld und
Macht.
 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

6 Jahre "Bibliothek der vergessenen Bücher" - Gewinnspiel

Vor sechs Jahren habe ich mit meinem Blog begonnen. Ich bin immer noch dabei und habe Spaß daran, euch Bücher vorzustellen und einmal im Ja...