Montag, 28. Januar 2013

Rezension zu "Strange Days 1" von Fred Ink, Books on Demand GmbH, Fantasy-Roadmovie

Titel: Strange Days 1
Autor: Fred Ink
Isbn Nr. 13-978-3842351554
Seitenzahl: 217 Seiten
Verlag: Books on Demand GmbH
Preis: 13,90 Euro

Klappentext:

Was tust du, wenn dich geflügelte Killer jagen, die niemand außer dir sehen kann? Und was denkst du, wenn sich die deinem Kater entsprungene Einbildung als real entpuppt?

Alex Venedigs Leben scheint eine Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Halluzination zu sein: Eine Verflossene,  gegen die aller Alkohol der Welt nichts hilft, ein blaues Äffchen namens Mojo, das schreckliche Gefahren prophezeit, ein durchgeknallter Polizist, der ihn umbringen will ..

Aber alles ist real, selbst die Monster, die ihn bis in die Wohnung seines Freundes David verfolgen. Die beiden Jungs müssen verschwinden, und es gibt nur einen Ort, an den sie fliehen können: die Welt des kleinen blauen Affen. Sie ahnen nicht, dass dort noch viel größere Schrecken auf sie lauern ..
Folge Alex und David in den Beginn einer Fantasy-Trilogie voller Action, Humor, Parallelwelten, Sex, Drogen und Gewalt,  gewürzt mit einer Meserspitze Horror und abgeschmeckt mit einer goßen Prise Lovecraft!

Über den Autor:
Fred Ink wurde am 08. Mai 1980 in Tübingen geboren.
Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er eine Ergotherapie-Ausbildung, fasste in diesem Beruf jedoch nie Fuß. Stattdessen verschlug es ihn zum Studieren nach Berlin. Derzeit befindet er sich in den Endzügen eines Biologie-Studiums.
Seit seiner Kindheit verschlingt Fred Ink fantastische Bücher jeglicher Art. Von der Fantasy kam er über die Science-Fiction zum Horror und schließlich zu knallharten Thrillern. Und als er vor einigen Jahren H.P. Lovecraft für sich entdeckte, reifte in ihm endgültig der Plan, das Positive all dieser Einflüsse in einer einzigen Geschichte zusammenzubringen.
Somit war die Idee für seinen ersten größeren Roman "Strange Days" geboren, an dem er im Herbst 2008 zu arbeiten begann. Fred Inks Ziel war es, das Manuskript für alle drei Teile zu Papier zu bringen, bevor er sein Studium abschließt. Und dank einer Muse, die ihn unerbittlich antrieb, hat er das auch tatsächlich geschafft. Mehr über den Autor auf Face-Book oder über die Webseite: www.fred-ink.bodautor.de

Eigene Meinung:

Fred Ink schreibt jugendlich, frisch, humorvoll, spannend, action-  und temporeich.

Sein Held Alex ist ein chaotischer Student, der gerne ein Glas zuviel trinkt oder zusammen mit seinem Freund David einen Joint raucht. Sein Leben ist etwas aus den Fugen geraten, da seine große Liebe ihn verlassen hat.
In Rückblicken erfahren wir in einzelnen erotischen Szenen andeutungsweise etwas über sie.

Als Alex eines morgens nach einem Alkoholexzess ein blaues Äffchen entdeckt, glaubt er, an Halluzinationen zu leiden. Das Äffchen warnt ihn vor einer Gefahr und wird Recht behalten ..

Diese Geschichte wirkt sehr surreal, die Parallelwelt ist farbenfroh und bildgewaltig erzählt, teilweise wirken die Figuren wie aus einem Comic oder einem Videospiel entsprungen. Alex und David müssen in den zahlreichen Actionszenen Gefahren überstehen und über sich hinauswachsen. Da hier Lovecraft erwähnt wird, habe ich eine unheimliche, gruselige Geschichte erwartet, die Figuren könnten zwar aus Lovecrafts phantastischen Erzählungen stammen, allerdings ist die Atmosphäre hier eher witzig, frech und modern.

4/5 Sterne für diese actionreiche, witzige, surreale Fantasy-Geschichte. Ich bin gespannt, wie sie weitergeht!

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