Donnerstag, 17. Januar 2013

Rezension zu "Wolfswasser" von Sylvie Wolff, E-Book, Fantasy

Titel: Wolfswasser
Autorin: Sylvie Wolff
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 306 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 201 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 14802942721
Verlag: kdp (29.9.12)
Verkauf durch Amazon Media Eu Sárl
ASIN: B009JUBCJKJK 

Preis des E-Books: 3,99 Euro

 

Kurzbeschreibung:

"Was würdest du tun, wenn du dich veränderst, wenn ein Teil von dir zu einem Wolf werden will? Würdest du Gestaltwandlung für möglich halten und dich den Wölfen anschließen? Oder flüchten und hoffen, dass du „nur“ verrückt bist? - Und wenn du ausgerechnet diese Fähigkeiten brauchst, um die zu retten, die du liebst?" 

Über die Autorin: 

Sylvie Wolff, geboren 1959, lebte lange in Bonn, bevor sie mit ihrer Familie ins ländliche Baden-Württemberg zog. Dort schreibt sie Romane über Wölfe, Hunde und Menschen – und über Wesen, die diese Grenzen überschreiten. „Wolfswasser“ ist ihr zweiter Fantasy-Roman.
Mehr unter www.buchschmiede.de oder bei Facebook unter Wolff.Sylvie.

Eigene Meinung:

Lena feiert ihren 16. Geburtstag alleine mit ihrem besten Freund  Mark. Beide gestehen sich während der Feier ein, dass mehr zwischen ihnen ist, als nur Freundschaft. Sie kommen sich näher.

Lena könnte glücklich sein, frisch verliebt in einen Jungen, den sie zwar schon ewig kennt, der aber auch in sie verliebt ist. Doch Lena spürt eine Veränderung, körperlich und auch geistig. Sie hört Stimmen, mit denen sie sich unterhalten kann, hat Schwierigkeiten zu unterscheiden, was Traum und Realität ist. 
Lenas Vater hat die Familie vor Jahren verlassen, wohl wegen einer geistigen Krankheit. Deshalb lebt Lena mit ihrer Mutter alleine. Lena meint, verrückt zu werden und lässt sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Als sie sich körperlich verändert, flieht sie aus der Klinik in den Wald. Dort trifft sie Goran, der sich um sie kümmert. Goran ist ein Werwolf. Was führt er im Schilde und wer ist Rrou, der angeblich hinter ihr her ist? Und was für ein Wesen ist Lena?


Eigene Meinung:

Gewohnt flüssig geschrieben, ist dieser Werwolf-Jugend-Roman um Lena allerdings nicht frech, witzig und humorvoll wie "Die Stadtwölfin", sondern eher etwas bedrückend und melancholisch und gefühlsbetont. Von der 1. Seite an ist der Leser von dieser Story gefesselt. Im Laufe der Handlung wird die Geschichte immer spannender. Der Leser erfährt viel über verschiedene Fantasy-Wesen wie Werwölfe und Gestaltwandler. Auch die Fantasy-Wesen haben einen Mythos, wie wir durch diese Geschichte erfahren.

Sylvie Wolff schafft es, gefühlvoll und glaubhaft Lenas inneres Zerwürfnis darzustellen. Ihre Zweifel, ihre Angst, ob sie die Geisteskrankheit des Vaters geerbt hat und die Problematik ihrer Liebe zu Mark.

Ein fesselnder, spannender Jugend-Werwolf-Roman um die 1. Liebe und die Probleme des Erwachsenwerdens,  der von mir 5/5 Sterne bekommt und für alle Altersgruppen geeignet ist.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu "Das Leuchten einer Sommernacht" von Ella Simon, Goldmann Verlag, Liebesroman

Titel: Das Leuchten einer Sommernacht Autorin: Ella Simon Seitenzahl: 400 Seiten (TB, Klappenbroschur,17.7.17) Isbn Nr. 13-978-3-442-4...