Sonntag, 24. Februar 2013

Rezension zu "Die Gesichtslosen" von Stephanie Fey, Heyne Verlag, Thriller

                        Titel: Die Gesichtslosen
Autorin: Stephanie Fey
Isbn Nr. 978-3453435865
Seitenzahl: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 8,99 Euro

Klappentext:
"Mit den Augen der Toten
Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren."


Über die Autorin:

Stephanie Fey, geboren 1967, arbeitete viele Jahre als Illustratorin und Malerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie am Starnberger See.

Eigene Meinung:

Die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis kehrt nach 2 Jahren, die sie zusammen mit ihrem Freund Lars, einem Archäologen, in Mexiko verbracht hat, als Single nach München zurück. Die Elster, wie sie in Mexiko genannt wurde, ist auf Gesichtsrekonstruktionen spezialisiert. Als eine Frau mit abgezogener Gesichtshaut, die angeblich Selbstmord begehen wollte, in ihrer Wohnung schwerverletzt gefunden wird, ist der Hund der Tatverdächtige. der seiner Besitzerin Fetzen aus dem Gesicht gebissen haben soll. Carina will zusammen mit einem Tierarzt den Hund entlasten.

Carina hat mit ihrem Vater Probleme, der als Kriminalkommissar in München arbeitet, und wie Sie meint, kontrollsüchtig ist. Auch um ihre Schwester, Wanda, die alleinerziehend und chaotisch ist, muss sie sich kümmern. Als diese plötzlich verschwindet, muss sich Carina um ihren Neffen kümmern und gleichzeitig den Fall lösen.

Carina ist eine sehr sympathische Rechtsmedizinerin, künstlerisch veranlagt, sie arbeitet intuitiv und kümmert sich nicht immer um Regeln und Vorgaben ihrer Vorgesetzten, was sie auch in Gefahr bringt.


Das Debüt der Autorin Stephanie Fey besticht durch verschiedene interessante und sehr spannende Erzählungen in der Geschichte. Es geht dabei um die 3. Generation der RAF, um den BND um die Stasi und sogenannte "Romeos", die West-Frauen in wichtigen Positionen zur Spionage für die DDR verführten.
 .
Anfangs ist es noch nicht ersichtlich, wie alle Erzählstränge zusammenhängen. Am Schluss führen jedoch alle zusammen und unsere Fragen werden beantwortet. Stephanie Fey führt den Leser ab und an auf falsche Spuren und hat einige Überraschungen parat.

Auch die Charaktere, die Stephanie Fey erschaffen hat, allen voran die Rechtsmedizinerin Carina, sind glaubwürdig, sehr gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. 

5/5 wohlverdiente Sterne für diesen komplexen,,intelligenten,  fesselnden und sehr spannenden  Pageturner,  der Neues bietet, und uns sehr interessante Einblicke in die Tätigkeit einer Rechtsmedizinerin gewährt.

Ich bin froh, dass ich sofort mit dem  2. Band "Die Verstummten" beginnen konnte.

Kommentare:

  1. Das klingt sehr spannend und interessant. Das Buch steht schon lange auf meiner Kaufliste und ich werde es mir wohl als nächstes besorgen. Eine schöne Rezension ;)

    LG Jens

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  2. Danke für die schöne Rezi. Ich schleiche ja schon lange um das Buch herum. Nun muss ich es wirklich haben.
    LG Gabi

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  3. Das klingt wirklich super! Das Buch ist schon auf dem Weg zu mir und ich hoffe, dass es mir ebenfalls so gut gefallen wird. Die Fortsetzung liegt hier nämlich schon, ich habe nämlich etwas verpeilt, das "Die Verstummten" der zweite Teil ist und fange gern vorn an. ;)

    Liebe Grüße, Nabura

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