Sonntag, 31. März 2013

Autoreninterview mit Simone Keil, Autorin von Corvidae, anlässlich Ihrer Blogtour

Ich wünsche euch allen frohe Osterfeiertage. Genießt die freien Tage. Falls das Wetter bei euch so ist, wie bei uns, dann lest doch einfach ein gutes Buch.

Da mir das Buch von Simone "Corvidae" sehr gut gefallen hat, wollte ich Simone natürlich interviewen. Anlässlich der Blogtour zu dem Buch "Corvidae" von Simone Keil durfte ich der Autorin einige Fragen stellen:


1. Wie kamst du zum Schreiben?
Wie ich zum Schreiben kam, ist eine schwierige Frage. Es war ganz plötzlich einfach da. Man könnte sagen, das Schreiben kam zu mir. Ich habe auch erst recht spät damit begonnen, das muss so 2007/08 gewesen sein, zuerst Gedichte, das hat mir viel Spaß gemacht, aber irgendwann hat mich die Prosa gereizt und ich habe mich an Kurzgeschichten versucht. 2010 habe ich dann den ersten Romanversuch gestartet, mit dem einzigen Anspruch an mich durchzuhalten, und das habe ich geschafft. 2011 kam dann Corvidae, da waren meine Ansprüche an mich aber schon etwas gestiegen, und ich denke, so ganz vermurkst habe ich es auch nicht.

2. Wann schreibst du?
Ich bin berufstätig, also bleiben meist nur die Abende und Wochenenden. Ich versuche aber täglich zu schreiben und mindestens ein Pensum von 1000 Wörtern zu schaffen, was ich allerdings nicht immer hinbekomme. Ich habe wilde Schreibephasen, denen Phasen von tierischer Schreibfaulheit gegenüberstehen. Während letzteren fällt das Schreiben unheimlich schwer. Manchmal quäle ich mich trotzdem durch die Wörter, aber manchmal lasse ich es auch einfach bleiben. Aber wenn es gut läuft, dann schreibe ich auch nachmittags, wenn ich eine halbe Stunde Zeit habe, oder sogar morgens vor dem Job.

3. Wie kamst du auf die Idee zu deiner unglaublich guten phantastischen Geschichte Corvidae?
Vielen Dank. Auf die Frage muss ich wieder eine wahrscheinlich  unbefriedigende Antwort geben. Cat kam mit der Geschichte zu mir und mir blieb nichts anderes übrig, als sie zu tippen. Am Anfang meiner Geschichten steht meist eine oder auch mehrere Figuren und jede Figur bringt etwas mit, das sie für erzählenswert hält. Was genau das in allen Details ist, erfahre ich auch erst nach und nach, während ich ihre Geschichte aufschreibe.

4. Wird es eine Fortsetzung zu Corvidae geben?
Mit dem Gedanken habe ich schon gespielt, bin aber noch nicht sicher. Ich glaube, dass die Geschichte Potential für eine Fortsetzung hat, aber dann wohl mit einer anderen Hauptfigur. Vorak hat schon mächtig genervt deswegen.

5. Was machst du, wenn du nicht schreibst?
Mein Sohn und mein Hund nehmen einen großen Raum in meinem Leben ein. Ich gehe meinem Brotjob nach, lese natürlich so viel wie möglich und sehe mir gerne Filme an. Dann bin ich noch Mitglied bei den 42er Autoren. Für Hobbys fehlt mir einfach die Zeit.

6. Durch die eBooks ist es für angehende Autoren einfacher geworden, ein Buch zu veröffentlichen. Wie beurteilst du den eBook-Markt? 
eBooks sind das Medium der Zukunft, wobei Printausgaben nicht verschwinden werden, aber sie werden einen anderen Stellenwert bekommen. Der Marktanteil von elektronischen Büchern wird ganz sicher weiter steigen, weil eBooks einfach unheimlich praktisch sind, man kann auf seinem Reader eine ganze Bibliothek mit sich herum tragen und hat mit einem Klick heruntergeladen, was man genau jetzt in diesem Augenblick unbedingt lesen muss.
Für AutorInnen eröffnen sich dadurch auch wahnsinnig viele Möglichkeiten. All die tollen Geschichten, die bislang ungelesen versauerten, weil sie nicht in Genre-Schubladen passten, den Verlagen zu anspruchsvoll erschienen, oder einfach nicht Mainstream sind, können jetzt ihre LeserInnen finden. Aber da fangen die Probleme an. Die tollste Geschichte kann nicht gelesen werden, wenn sie für die LeserInnen unsichtbar ist.  Deshalb ist es eine großartige Sache, dass so viele Buchblogs existieren, die nicht nur auf Verlagsbücher setzen, sondern auch offen für Indiepublikationen sind. Das zweite Problem ist die Masse an selbstverlegten eBooks, von denen ein nicht geringer Teil lieblos heruntergerotzt wurde, um eine schnelle Mark zu machen. Durch diese schwarzen Schafe hat das Image von Indie-AutorInnen schon ziemlich gelitten. Wenn man die herausfiltern könnte, wäre den seriösen AutorInnen ein ganzes Stück weiter geholfen, denn dann würden sicher viel mehr LeserInnen zu Nicht-Verlagsbüchern greifen, denn ich glaube, dass die meisten LeserInnen offen sind für Geschichten, die nicht im Mainstream schwimmen und einfach mal anders sind.  

7. Welche/n Schrifststeller/in würdest du gerne einmal treffen und was würdest du sie/ihn fragen? 
Durch das Internet, Facebook und Co. hat man ja die Möglichkeit sich mit anderen AutorInnen auszutauschen und ich muss jetzt wirklich nachdenken ... Spezielle Fragen fallen mir jetzt wirklich keine ein. Mit Stephen King oder Neil Gaiman würde ich mich aber gerne über ihre Bücher unterhalten.


8. Was liest du denn gerade?Nach jahrelanger Abstinenz bin ich wieder bei Stephen King gelandet und lese gerade Die Arena. Desweiteren zum zweiten Mal Der Nebelkönig von Susanne Gerdom und Der Liebhaber von Marguerite Duras.

9. Was kannst du dir gar nicht vorstellen zu schreiben?
Nichts. Ich glaube, dass man überall gute Geschichten findet und wenn sie geschrieben werden wollen, muss man sie schreiben. 
 
 10. Verrätst du uns etwa über dein aktuelles Projekt? 
Gerne! Ich muss zugeben, dass ich das Projekt liebe, auch wenn es mich manchmal ziemlich verwirrt, aber es macht auch einen riesen Spaß.
Der Arbeitstitel lautet Keinmärchen, große Teile werden aus der Sicht der Hauptfigur erzählt, die sehr speziell ist, weil der Junge in seiner ganz eigenen Realität lebt. Man könnte sagen, er hat sich in sich selbst verlaufen.
Es geht wieder um individuelle Wahrnehmungen von Realität, es geht um Angst und darum, was sie bewirken kann, und um Albe, die aber nichts mit Elfen gemein haben. Die Geschichte ist teilweise sehr düster,  aber sie handelt auch von Freundschaft, von Hoffnung und Liebe.
Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, ich stecke ja noch mitten im Schreibprozess, nur so viel vorab: Der Junge steckt in sich selbst fest, er hat sich von seiner Familie abgekapselt und zieht sich meist in den Keller zurück, um zu schnitzen. Seine Eltern sind völlig überfordert und weisen ihn schließlich in eine Anstalt ein, die aber nicht das ist, was sie zu sein vorgibt. 

Vielen Dank, liebe Simone, für das interessante Interview! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg als Autorin!

Eine Rezension zu Corvidae findet ihr auf meinem Blog.

Mehr über Simone erfahrt ihr auf ihrer Webseite:http://www.simonekeil.com/

Auf folgenden Blogs könnt ihr zu Simone und  Corvidae noch mehr erfahren:

1. Alexandra, Der Bücherwahnsinn 23.03.2013 http://derbuecherwahnsinn.blogspot.ch/
2. Marny, Fantastische Bücherwelt 24.03.2013 http://www.fantastische-buecherwelt.de/
3. Julia, Julis Leseecke 26.03.2013 http://www.julisleseecke.blogspot.de/
4. Andrea, Fantastische Lesetipps 28.03.2013 http://fantastische-lesetipps.blogspot.de/
5. Hanne, Book Lounge-Lesegenuss 30.03.2013 http://lesegenuss.blogspot.de/


 
 

Donnerstag, 28. März 2013

Rezension zu "die schöne Philippine Welserin" von Brigitte Riebe, Gmeiner Verlag

Titel: Die schöne Philippine Welserin
Autorin: Brigitte Riebe
Seitenzahl: 337 Seiten

Isbn Nr. 978-3839213513
Verlag: Gmeiner, Auflage: 1 (4.3.2013)
Preis: 14,99 Euro

  Klappentext:

"DAS FEUER DER LILIE  Die Bürgerstochter und der Kaisersohn – eine verbotene Liebe, die im 16. Jahrhundert alle Standesgrenzen sprengt und am Hof der Habsburger Skandal über Skandal heraufbeschwört. Philippine Welser und Ferdinand II. verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Doch je stärker ihre Verbindung wird, desto größer werden auch die Widerstände. Schließlich erkrankt Philippine an einem unheilbaren Leiden. Man munkelt, sie sei vergiftet worden …
Das Porträt einer klugen, mutigen Frau, die sich gegen Standesgrenzen zur Wehr setzte. Die Aufzeichnungen einer Forscherin, die sich mit Naturmedizin befasste, ganz in der Tradition der Hildegard von Bingen. Und zugleich die wohl schönste Liebesgeschichte des 16. Jahrhunderts."
Über die Autorin:
Brigitte Riebe, geboren 1953 in München, ist promovierte Historikerin. Nach ihrer Tätigkeit als Verlagslektorin arbeitet sie seit 1991 als freie Schriftstellerin. Sie ist bekannt für ihre akribische historische Recherche, die Liebe zum Suspense und den Mut, Geschichte literarisch gegen den Strich zu bürsten. Brigitte Riebe lebt mit ihrem Mann in München.  www.brigitte-riebe.com

Eigene Meinung:


Die Bürgerstochter Philippine Welser ist in den Kaisersohn Ferdinand verliebt. Er auch in sie. Doch leider wird ihre Liebe von seiner Familie nicht akzeptiert. Die beiden heiraten heimlich und bekommen 4 Kinder. Philippine hat Probleme damit, ihre Kinder immer auffinden zu müssen, um diese dann quasi adoptieren zu können. Als ihre Zwillinge im Kleinkindalter sterben, zerbricht sie fast daran. Ständig ist Philippine auf der Hut vor Giftanschlägen. Sie widmet sich der Kräuterkunde und bald kommen viele kranke Menschen zu ihr. Manche sagen ihr allerdings nach, sie hätte den Kaisersohn Ferdinand verhext ..

Die promovierte Historikerin Brigitte Riebe hat hier einen wunderbar erzählten historischen Roman um das Leben der Philippine Welser gesponnen.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung eines zum Kapitel passenden Heilkrauts und einer Beschreibung der entsprechenden Pflanze und ihrer Wirkung.

Die Geschichte ist abwechselnd in der Ich-Perspektive in Form eines Tagebucheintrages von Philippine und im auktorialen Erzählstil geschrieben, so dass wir Philippine, ihren Sorgen und Nöten sehr nahe kommen und uns in ihre Figur hineinversetzen können. Philippine leidet sehr unter der verbotenen, geheimen Liebe.

Das Leben an Philipines Hof  ist sehr bildhaft und lebhaft wiedergegeben.

Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Philippine ist eine sehr interessante historische Figur, die ihre Interessen gegenüber allen Standesgrenzen durchzusetzen versuchte.

Einziger Kritikpunkt: die Bezeichnung historischer Kriminalroman ist etwas unpassend. Es handelt sich hier um Philippines Lebensgeschichte. Sie hat zwar mit Intrigen zu kämpfen und es wird mehrmals versucht sie zu vergiften, aber die Geschichte ist definitiv kein Kriminalroman.

 5/5 Sterne für diesen außergewöhnlichen historischen Roman um eine interessante, starke Frau, die ihrer Zeit stark voraus war.  

Montag, 25. März 2013

Rezension zu "Der Nachtwandler" von Sebastian Fitzek, Psychothriller

Titel: Der Nachtwandler
Autor: Sebastian Fitzek
Isbn Nr. 978-3426503744
Seitenzahl: 320 Seiten
Verlag: Knaur TB (14.3.2013)
Preis: 9,99 Euro

Klappentext:
"Wer bist du, wenn du schläfst?
Wegen massiver Schlafstörungen wurde Leon in seiner Jugend psychiatrisch behandelt. Seit langem glaubt er sich geheilt - doch als eines Nachts seine Frau unter mysteriösen Umständen verschwindet, keimt ein schrecklicher Verdacht in ihm: Ist er, wie damals, im Schlaf gewalttätig geworden? Um seinem nächtlichen Treiben auf die Spur zu kommen, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn - und entdeckt beim Betrachten des Videos Unfassbares: Sein schlafwandelndes Ich steigt durch eine ihm unbekannte Tür seines Zimmers hinab in die Dunkelheit."



Über den Autor:


Sebastian Fitzek hat sich mit bislang acht Bestsellern – zuletzt "Abgeschnitten" zusammen mit Michael Tsokos – längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt; als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Sein dritter Roman "Das Kind" wurde mit internationaler Besetzung verfilmt. Hier seine Webseite: http://www.sebastianfitzek.de/ 

Eigene Meinung:

Zur Story ist nur so viel zu sagen, sie ist genial! Schon der Anfang lässt uns ein Schauer über den Rücken laufen. Wer möchte schon im Halbschlaf eine Kakerlake auf seinen Mund zukriechen sehen .. (das Szenario erinnert an eine Statistik, wie viele Spinnen ein Mensch in seinem Leben im Schlaf versehentlich zu sich nimmt ..).   

Dieser Psychothriller verspricht Spannung von der ersten Seite. Die Handlung ist in kurze Kapitel verpackt. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der uns vor neue Rätsel stellt und im nächsten Kapitel lässt uns Fitzek dann aufatmen. Sebastian Fitzek bringt Tempo in die Geschichte, in dem er kein Wort zu fiel benutzt.
 
Mit dem Protagonisten Leon hat der Autor eine sympathische, sehr verwirrt wirkende Hauptperson, die versucht, die verstörenden Ereignisse erklärbar zu machen, geschaffen.
 Dieses Buch ist ein  verstörender Pageturner, der uns und Leon vor die Frage stellt, was Alptraum, Wahnsinn und Realität ist.

5/5 Sterne für diese großartige, fesselnde Unterhaltung.  Dem Leser sei anzuraten, genügend Zeit mitzubringen, um das Buch ungestört lesen zu können. Ab und an muss man noch einmal zurückblättern, da sich die Ereignisse überschlagen.

Samstag, 23. März 2013

Zum Indiebookday


Zum Indiebookday:

Am 23. März 2013 ist Indiebookday!

Ihr liebt schöne Bücher.
Am 23.03.2013 könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:

Wie funktioniert's?
Geht am 23.03.2013 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet.
Hauptsache ist: Es stammt aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag.
Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl unter dem Stichwort "Indiebookday". Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

Zum Hintergrund
Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.

Alle Infos auf http://www.indiebookday.de/


Da mir Oliver Fehns "Klavierbrücke" außerordentlich gut gefallen hat, habe ich mir zum Indiebookday "Keiner will mehr nach San Francisco bestellt".


Titel: Keiner will mehr nach San Francisco
Autor: Oliver Fehn
Broschiert: 236 Seiten
Verlag: Pandämonium; Auflage: 1 (Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3981348262
 

Rezension zu "Schulsachen" Elfriedes 1. Fall, Taunus Krimi, Veronika Aydin und Kerstin Klamroth


Titel: Schulsachen - Elfriedes 1. Fall ein Taunus Krimi
Autorinnen: Veronika Aydin und Kerstin Klamroth
Seitenzahl:  216 Seiten
Isbn Nr. 978-3-95400-140-8
Preis: 12,00 Euro
www.sutton-Belletristik.de


Klappentext:
"Auf dem Gelände des renommierten Prinz-von-Nassau-Gymnasiums entdeckt ein Hund die Leiche eines Schülers. Der Vater des Opfers ist unzufrieden mit dem Vorgehen der Polizei und will mit Hilfe einer Privatdetektivin, die sich in Hofheim auskennt, den Mörder seines Sohnes finden.
Doch Elfriede Schmittke entspricht so gar nicht seinem Bild von einer erfolgreichen Ermittlerin: vollschlank, chaotisch, verarmt, alleinerziehend und ihre Berufserfahrung bei der Polizei liegt auch schon fünfzehn Jahre zurück ... Nur mit Mühe kann Elfriede ihn überreden, sie für zwei Tage zu engagieren. Diese Chance lässt sie sich nicht entgehen: Resolut und hartnäckig stöbert sie hinter den Kulissen des Schlulalltags. Sie stößt auf Gewalt, Mobbing, Erpressung und Hass. Der Polizei ist sie schnell ein Stück voraus. Wenn da nur nicht Tante Ingeborg wäre, die sich ungefragt bei Elfriede einquartiert hat und ihr Privatleben gehörig durcheinanderbringt."

Über die Autorinnen: 

Veronika Aydin, geb. 1961, war während langer Auslandsaufenthalte als Lehrerin tätig. Seit 2003 veröffentlicht sie in Anthologien wie »Mörderisches Wiesbaden« und Literaturzeitschriften. Sie gewann den Kulturpreis für den Kreis Kleve (Literatur) und den »Bronzenen Revolver«. Kerstin Klamroth, geb. 1955, war nach dem Studium als Feuilletonredakteurin einer Tageszeitung für die Krimi-Spalte zuständig. Sie arbeitet heute als freie Publizistin für Magazine wie »Chrismon«, Dozentin für journalistisches und kreatives Schreiben sowie Autorin von Sachbüchern und Belletristik.

Eigene Meinung:

Der Erzählstil der beiden Autorinnen ist sprachlich in Ordnung, richtig fesseln konnte mich dieser Krimi allerdings nicht. Spannung kommt kaum auf. Gerne hätte ich mehr über Mobbing erfahren,das Thema wurde leider nur am Rande angerissen.

Die hausbackene Ermittlerin Elfriede mit Hang zu Bestellungen ans Universum, einer Freundin, die bei der Kripo am selben Fall arbeitet, alleinerziehend, mit pubertierendem Sohn, erfüllt alle Klischees.

Wir erfahren sehr viel über Elfriedes Privatleben und Tante Inge kommt ungefragt zu Besuch und krempelt Elfriedes Privatleben kräftig um, lädt z. B. den Exmann von Elfriede zum Essen ein und mischt bei den Ermittlungen kräftig mit.

Elfriedes Ermittlungsarbeit beschränkt sich auf Befragung von Verdächtigen ausdem Umfeld des Opfers, der anderen Mobbingopfer und auf heimliche Durchsuchungen. Ich frage mich, wie sie der Polizei einen Schritt voraus sein kann?

2/5 Sterne für diesen unblutigen Krimi mit hausbackener , aber sympathischer Ermittlerin, der im Taunus spielt.

Dienstag, 19. März 2013

Rezension zu "Leif - Hungrig nach Leben " Ein jugendlicher Kurzroman, Silke Heichel, E-Book



Titel: Leif - Hungrig nach Leben: Ein jugendlicher Kurzroman
Autorin: Silke Heichel
Format: Kindle Edition
Dateigröße 305 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 153 Seiten
Verlag: neobooks Self Publishing (6.3.2013)
Verkauf: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Deutsch
ASIN: B00BHPMTU6
Preis: 3,99 Euro

Kurzbeschreibung:

"Der Sommer verspricht, für Nina wirklich richtig gut zu werden. Besonders, als ihr heimlicher Schwarm Leif sie endlich wahrnimmt und sogar Zeit mit ihr verbringt. Aber Leifs draufgängerische Lebensweise erschreckt Nina, die Überraschungen für gefährlich und Leichtsinn nicht für die beste Tugend hält, und sie steht irgendwann vor der Wahl: Will sie Leif mit all seinen Ecken, Kanten und Untaten oder will sie die kümmerlichen Reste ihres Herzens in Sicherheit bringen?"
Eigene Meinung:
Nina ist verliebt. Ihr heimlicher Schwarm Leif, ein Mädchenschwarm und Draufgänger, den sich die Eltern nicht für ihre Tochter wünschen, hat Interesse an ihr. Heimlich treffen sie sich. Nina erlebt die erste große Liebe, das 1. Mal mit einem umwerfenden Jungen, einen tollen Sommer, damit verbunden Angst um den Draufgänger Leif, Eifersucht und Kummer. Der Freund von Leif, Ramon, hat verrückte Ideen, die Leif sofort aufnimmt und sich mitziehen lässt, was zu Problemen in der Beziehung mit Nina führt.

Silke Heichel hat einen unglaublich mitreissenden, fesselnden, intensiven, emotionalen Erzählstil, der den Leser gefangen nimmt. Der Leser verliebt sich in  Leif, leidet mit Nina und hofft, dass diese große Liebe gut ausgeht. Man ahnt jedoch, dass ein tragisches Ende bevorsteht. 
Dieser Jugendroman um intensive Gefühle ist aus der Ich-Perspektive von Nina geschrieben. Leif ist sehr gut beschrieben, ein charmanter, gutaussehender, liebenswerter Draufgänger, der das Leben in vollen Zügen ohne Rücksicht mitnimmt und sich von den gefährlichen Einfällen seines Freundes Ramon anstecken lässt. 
Ninas Gefühlsleben kann jeder Leser nachvollziehen,  hat doch jeder die 1. große Liebe in ähnlicher, intensiver Weise erlebt. Einzig die beste Freundin von Nina bleibt etwas undurchschaubar. Ihre Beziehung zu einem Jungen und ihre Reaktionen ihrer besten Freundin gegenüber erscheinen nicht immer ganz logisch.
Ein fesselnder, spannender Jugendroman um große Gefühle mit viel Sinnlichkeit für alle, die sich dem Gefühl des 1. Verliebtseins hingeben wollen 5/5 Sterne für diesen außergewöhnlich gut geschriebenen Jugendroman. 

Samstag, 16. März 2013

Autoreninterview mit Andreas Winkelmann


Andreas Winkelmann war so nett, mir einige Fragen zu beantworten:

1. Wie und wann entstand die Idee zu deinem
     ersten Buch?

Leider kann ich gleich die erste Frage nicht beantworten. Ist mir ziemlich peinlich, aber ich will ja schließlich bei der Wahrheit bleiben. Meinen ersten komplett fertigen Roman habe ich mit Vierzehn oder Fünfzehn geschrieben. Jetzt bin ich 44, und ich kann mich kaum noch daran erinnern. Ich weiß noch so ungefähr, worum es darin ging, aber nicht mehr, wie und wann die Idee dazu entstanden ist. Das Manuskript ist mittlerweile verschwunden, aber ich bin mir sicher, wenn ich es heute lesen würde, ich würde mich in Grund und Boden schämen.


2. Warum schreibst du ausgerechnet Thriller?:


Die Frage ist dagegen leicht zu beantworten: Weil ich durch und durch böse bin. Ich bin ein Psychopath, der sich dazu entschieden hat, die Menschen in seiner Umgebung mit gruseligen Geschichten zu quälen.
Vielleicht aber auch nicht, und es ist einfach nur so, dass ich selbst schon immer sehr gern Thriller, Grusel und Horror gelesen, und damit den Grundstein für mein Genre schon recht früh gelegt habe. So mit sechs oder sieben Jahren, denke ich.
Tja, vielleicht ... Wer weiß das schon so genau.

3. War es schwierig, dein erstes Buch zu veröffentlichen?


Der Weg bis zur ersten Veröffentlichung war lang und steinig. Zehn Jahre habe ich im stillen Kämmerlein geschrieben, unbeachtet von der Welt, belächelt von Freunden und Bekannten. Nur meine Frau hat mich immer wieder ermutigt, wahrscheinlich weil ich ihr sonst in der Küche vor der Nase rumgestanden hätte. Absagen habe ich mehr als genug bekommen, aber die haben mich immer noch mehr angespornt. Wenn die mein Manuskript nicht wollen, habe ich gedacht, ist es einfach noch nicht gut genug, also schreib ein neues. Und das habe ich. Einige sogar. Sechs oder sieben fertige Geschichten, die nur zu Übungszwecken geschrieben wurden. Aber ich finde, so muss das sein. Kein Erfolg ohne harte Arbeit.


4. Wie sieht dein gewöhnlicher Tagesablauf aus?


Ich bin Frühaufsteher. Sobald es hell wird, gehe ich mit dem Hund raus. Das ist im Sommer früher als im Winter. Danach wird bis mittags geschrieben. Mal länger, mal kürzer, je nachdem, wie es läuft. Wichtig ist mir, jeden Tag zu schreiben. Zwischendurch ins Fitness-Studio, sonst leidet der Rücken vom langen Sitzen. Nach allerlei sonstiger Abwechslung, die das Familienleben so mit sich bringt, geht’s dann abends noch mal an den PC. Und dann kann es schon mal spät werden ...

 5. Wie entstand die Idee zu "Höllental"? Du schreibst auf deiner FB-Seite, dass du mit der
     Geschichte ein persönliches Erlebnis verbindest, was war das für ein Erlebnis?


Höllental beruht tatsächlich auf einem persönlichen Erlebnis. Ich bin leidenschaftlicher Bergsteiger. Schon seit Jahren klettere ich in den Alpen herum. Und da mich schlechtes Wetter nicht abhalten kann, stieg ich an jenem Tag bei Dauerregen auf die Alpspitze oberhalb von Garmisch. Im Abstieg, als ich selbst schon ziemlich erschöpft war, kam mir eine Gruppe entgegen. Drei Jungs, ein Mädchen. Das Mädchen war sichtlich fertig mit der Welt, aber die Jungs wollten unbedingt noch auf den Gipfel. Also haben sie mich gefragt, ob ich ihre Freundin mit ins Tal nehme. In den Bergen hilft man sich, ich habe sie also durch das Höllental runter begleitet. Aber ich fand das unglaublich leichtsinnig von den Jungs. Die kannten mich nicht, hatten nicht einmal nach meinem Namen gefragt. Was, wenn ich ein wirklich fieser Typ wäre? Ich hätte alles mit dem Mädchen machen können, ohne entdeckt zu werden. Tja, sie hat überlebt, und ich hatte einen Grundstein für die Geschichte.


6. Wie gehst du bei deinen Recherchen vor? Einer deiner Protagonisten in "Höllental" ist ein Mitglied
    der Bergrettung. Bist du für die Recherchen in die Alpen gefahren?


Ich bin dauernd in den Alpen und kenne jemanden von der Bergrettung persönlich. Den habe ich natürlich befragt. Und dann flossen ins Höllental meine eigenen Erfahrungen ein. Ich musste vor Jahren mal eine Bergrettung organisieren. Da hatte auf einem Gipfelgrat jemand einen epileptischen Anfall erlitten und ich war als einziger vor Ort. War aufregend. Mir selbst sind schwere Unfälle bisher erspart geblieben, und ich habe auch noch keinen tödlichen Unfall mit ansehen müssen. Darüber bin ich natürlich froh. Aber die Leute von der Bergrettung können Geschichten erzählen, dass es einem nur so graust. Ich habe Hochachtung vor den Bergrettern. Ehrenamtlich setzen die ihr Leben aufs Spiel, um andere Leben zu retten. Oft genug Menschen, die sich leichtsinnig selbst in Gefahr gebracht haben.


7. Welche/n Schriftsteller/in würdest du gerne einmal treffen und was würdest du sie/ihn fragen?

 Das ist einfach: Reinhold Messner. Er ist genau wie ich Schriftsteller und Bergsteiger, und ich bin mir sicher, wir würden uns prima unterhalten. Ich bewundere an ihm seine Entschlossenheit und würde ihn fragen, wie er es in scheinbar ausweglosen Situationen immer wieder geschafft hat, durchzuhalten. Diese Willenskraft beeindruckt mich.


8. Hattest du schon einmal ein außergewöhliches Erlebnis mit einem Fan?:


Sogar mit mehreren. Ich bin im September letzten Jahres mit einer Gruppe Leserinnern und Lesern auf den Brocken gestiegen. Das ist der höchste Berg Norddeutschlands. 1142 Meter hoch. Oben habe ich eine Lesung aus Wassermanns Zorn gehalten und bin danach mit der Gruppe wieder abgestiegen. Das war ein wirkliches tolles Erlebnis. Ich konnte mich sehr ausführlich mit meinen Lesern unterhalten. Wann hat man das schon mal.


9. Was liest du denn gerade?


Ich lese gerade „Der Kruzifix-Killer“ von Chris Carter, hat mir ein ganz lieber weiblicher Fan geschenkt. Sowie „Rockerkrieg“ ein Sachbuch über die Entstehung der Hells Angels und die Rockerkriminalität in Deutschland. Beides höchst interessant.


10. Dürfen wir etwas über dein aktuelles Projekt erfahren?

Über mein neues Projekt kann ich nur so viel verraten: Es ist das Spannendste, was ich je gemacht habe und fordert mich total. Mehr verrate ich aber noch nicht, ich bin ja ein Freund von Geheimniskrämereien und habe einen Mordsspaß daran, andere auf die Folter zu spannen.
Damit sind wir wieder beim Psychopathen und der Kreis schließt sich.
In diesem Sinne: Wachsam bleiben!

Wer mehr über Andreas Winkelmann wissen möchte, hier ist seine Seite: Homepage von Andreas Winkelmann

Vielen Dank, lieber Andreas, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten!
Wir bleiben auf jeden Fall wachsam!









Freitag, 15. März 2013

Rezension zu "das geraubte Leben des Waisen Jun Do" von Adam Johnson, Suhrkamp Verlag, zeitgenössische Literatur




Titel: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do
Autor: Adam Johnson
Verlag: Suhrkamp Verlag, Auflage 1. (11.3.2013)
Isbn Nr.  978-3518464250
Seitenzahl: 687 Seiten
Originaltitel: The Orphan Master`s Son
Preis: 22,95 Euro


Klappentext:"
Pak Jun Do hat noch nie einen Film gesehen, kaum je ein Werbeplakat, er findet es merkwürdig, dass woanders Leute Tiere im Haus halten, und wundert sich über Maschinen, die Geld auswerfen. Er kennt keine Ironie, keine Kunst, keine Mode und keine Magazine. Aufgewachsen im nordkoreanischen Waisenhaus Frohe Zukunft, ist er ein winziges Rädchen im großen Getriebe der absurd-grausamen Herrschaft des »Geliebten Führers« Kim Jong Il. Nur ein falsches Wort kann jeden sofort ins Lager bringen.
Doch mit der Zeit beginnt Jun Do an etwas zu glauben, was stärker ist als Staatstreue: Freundschaft und Liebe. Als er die Schauspielerin Sun Moon trifft, lernt er das bedingungslose Vertrauen in einen anderen Menschen kennen. Und nur dafür lohnt es sich zu überleben."
 

Über den Autor:
 Adam Johnson, geboren 1967 in South Dakota, lehrt in Stanford Creative Writing. 2002 erschienen die Short Storys Emporium, 2003 der Roman Parasites like us. Er hat in Magazinen publiziert und zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Für den vorliegenden Roman reiste Adam Johnson ins abgeschottete Nordkorea und recherchiert 3 Jahre lang.

Eigene Meinung:


Die Geschichte um den Waisen Jun Do ist erfunden.Jun Do gerät in wahnwitzige, erschreckende Situationen. Er versucht dabei zu überleben und erfindet dazu Geschichten, die mehr Wahrheit beinhalten, als die Realität, ist sie doch aufgebaut auf eine Lüge, die das ganze System beinhaltet. Die Bevölklerung lebt in einer immerwährenden Angst, ins Lager eingeliefert zu werden, verschwinden doch immer wieder Freunde, Verwandte und Kollegen. Freundschaft und Liebe gibt es in diesem System nicht. Die Frauen bekommen ihre Ehemänner zugewiesen. Das Volk hungert, während der geliebte Führer und seine Getreuen sich Waren aus dem verhassten Westen beschaffen. Dabei wird immer betont, wie schrecklich die USA und Japan sind. Die Menschen dort müssen ihre Arztkosten selber tragen. Das gipfelt in Hilfslieferungen, die Nordkorea angeblich für die hungernden Menschen in den USA plant.

Jun Do hat mehrere Male die Gelegenheit zu fliehen. Er bleibt jedoch. Weil er andere Menschen nicht in Gefahr bringen möchte und weil er sich selbst treu bleiben möchte, was gar nicht so einfach ist in diesem menschenverachtenden Regime.

Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen. In einem Erzählstrang lernen wir den Waisen Jun Do kennen, der immer von sich behauptet, kein Waise zu sein. Sein Vater wäre der Aufseher über das Waisenhaus, seine Mutter eine Sängerin.  Waisen sind in Nordkorea nicht gerne gesehen und werden zu den gefährlichsten Arbeiten herangezogen.

Ein zweiter Erzählstrang handelt von einem Vernehmungsbeamten, der die Vernehmung zu einer wissenschaftlichen Sache gemacht hat und Biografien von den durch ihn vernommenen Personen schreibt. Er wohnt bei seinen Eltern und betreut diese. Man bekommt den Eindruck, dass die Eltern Angst vor ihrem Sohn haben und kein normales Gespräch mit ihm führen können.
Durch die Begegnung mit Ga gerät die Welt des Vernehmungsbeamten ins Wanken und er sieht seine Welt mit anderen Augen.

In diesem Roman hat Adam Johnson einen unglaublich gut geschriebenen, intensiven, verstörenden, poetischen Liebes-Abenteuer-Spionagethriller geschaffen, der in Nordkorea spielt.

Adam Johnson schreibt unglaublich fesselnd, spannend und  poetisch. Seine Figuren sind sehr eigen. Der Autor hat die einzelnen Charaktere sehr gut herausgearbeitet. Jun Do ist ein sehr sympathischer Protagonist, der versucht zu überleben und dabei all das findet, was es in diesem System nicht geben dürfte, Treue, Vertrauen, Freundschaft und Liebe.

Dieser Roman bringt den Leser zum Nachdenken. Er weckt Interesse an Nordkorea. Ist es wirklich so, wie Adam Johnson es beschreibt,  oder übertreibt der Autor maßlos? Kann eine Gesellschaft so funktionieren, warum?

Ich habe versucht, Infos über Nordkorea zu bekommen, über das Internet ist es möglich. Ich habe Fotos gefunden und Berichte, die verstören und erahnen lassen, dass der Autor sich sehr nahe an der Realität bewegt mit seinem Roman.

Die Menschen in Nordkorea dürfen nicht mit Touristen reden. Nur die extra ausgebildeten Touristenführer dürfen das. In der Hauptstadt tragen alle Frauen denselben Lippenstift. Es sind keine behinderten Menschen zu sehen in der Hauptstadt. Nachts ist Nordkorea ist ein dunkler Fleck, nur die Hauptstadt wird beleuchtet.

5/5 Sterne für diesen Pageturner, der uns nach Nordkorea führt und den Leser noch sehr lange beschäftigt. 


Donnerstag, 14. März 2013

Rezension zu "Pyromantische Affäre" von Laura Lay, Erotische Erzählung

Titel: Pyromantische Affäre
Autorin: Laura Lay
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 145 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 42 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU
ASIN: B00BISD3YI
Preis: 2,79 Euro
     
Kurzbeschreibung:

PYROMANTISCHE AFFÄRE
Joe und Lila sind ein besonderes Paar. Wo immer sie auch auftauchen, erregen sie Aufmerksamkeit und neugierige Blicke. Was niemand weiß: Sie spielen ein erotisches Rollenspiel.
Und was geschieht eigentlich, wenn eine Pyrokünstlerin und eine Malerin in einem Künstlercamp aufeinander treffen und sich verlieben? Ein Feuerwerk der Sinneslust!

Mit Bonus-Story

MISTER WONDERFUL
Eines Tages kommt ein Mann zu einer Therapeutin. Er ist in großer Not: Frauen verfallen ihm auf Schritt und Tritt. Er fühlt sich bedrängt und verfolgt und wünscht sich sein altes Leben zurück. Kann sie ihm helfen?


ÜBER DIE AUTORIN
Laura Lay, geb. 1974, schreibt erotische Geschichten – mal mysteriös und dunkel, mal witzig und üppig, aber immer mit Herz und Lust!
Ebenfalls von Laura Lay erschienen ist die erotische Erzählung „Das Geheimnis der Flamingofrau“. Besuchen Sie Laura Lay auch auf ihrer Website: www.laura-lay.jimdo.com.

Eigene Meinung:

Laura Lay hat hier zwei Geschichten ineinander verwoben, einmal ein Rollenspiel zwischen Joe und Lila, dann die langsame Annäherung zwischen der Pyrokünstlerin Yui und Berit. Zum Schluss fügen sich die beiden Geschichten zu einer einzigen Geschichte.

Die Bonusgeschichte handelt von einem Mann, mit Schweinsäuglein, dürftigem rotem Haar, etwas stabiler mit Brustansatz, auf den die Frauen fliegen. Er leidet sehr darunter. Die Therapeutin, die er aufsucht, kann es sich gar nicht vorstellen, dass er ein Problem damit haben soll und meint, es handelt sich um Einbildung.

Laura Lay schreibt ihre erotischen Geschichten auf gewohnt hohem sprachlichen Niveau, feinfühlig spannend, fesselnd mit sympathischen Charakteren und insbesondere bei der 3. Geschichte sehr humorvoll. Das Zusammentreffen zwischen der Pyrokünstlerin Yui und Berit wird von Laura Lay bildgewaltig und sehr sinnlich beschrieben. 

5/5 Sterne für diese außergewöhnlich gut geschriebenen erotischen Geschichten.

Samstag, 9. März 2013

Interview mit Claudius Zorn, Hauptkommissar der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig

Heute durfte ich Herrn Claudius Zorn interviewen, Hauptkommissar der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig, die zu meinen absoluten Favouriten zählt. Es gibt hier doch sicher noch einige Zorn und Schröder Fans, oder?

1.Ihr 1. Fall ist bereits in der 3. Auflage erschienen. Hätten Sie das geglaubt?
Nein, das hätte ich nicht. Es wär mir lieber gewesen, wenn nicht mal die erste Auflage erschienen wäre. Ich meine, es kann ja sein, dass es Spaß macht, so ein Buch zu lesen. Aber wenn man selbst diesen ganzen Krempel ausbaden muss, sieht das schon ein wenig anders aus.

2. Wie fühlen Sie sich als berühmter Hauptkommissar?
Wie ich schon sagte: Es nervt!

3. Was macht der Job? Immer noch so öde?
Im Moment: Ja. Und ich genieße es.

4. Wie geht es Ihrem Kollegen Schröder?
Keine Ahnung. Er ist in letzter Zeit ein wenig aufmüpfig, ich hab ihn vorhin Zigaretten holen geschickt.

5. Haben Sie für 2013 irgendwelche guten Vorsätze gefasst? Halten Sie sich daran?
Nein. Wer keine guten Vorsätze hat, muss sich auch nicht dran halten. Clever, oder?

6. Was macht die Damenwelt und die Liebe?
Reizthema! Kein Kommentar.

7. Welche/n berühmten Kollegen/Kollegin würden Sie gerne mal treffen? Was würden Sie
    sie/ihn fragen?
Ich bin nicht sicher. Diese blonde Tatort-Kommissarin vielleicht. Wie heißt die, Lindholm? Egal, ich würde sie fragen, ob sie auch einen zweiten Gesichtsausdruck draufhat. Außer betroffen in der Gegend rumgucken.

8. Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen? Wie hat es Ihnen gefallen?
Ich lese kaum, ich höre meine Platten. Falls Iggy Pop ein Buch schreiben sollte, würde ich`s mir besorgen.

9. Da Ihr neuester Fall bereits im Herbst in Buchform erscheinen soll, ist er doch sicher schon abgeschlossen. Verraten Sie uns etwas darüber?
Wie denn? Sie sagen ja selbst, der nächste Fall erscheint im Herbst. Ich hab keine Ahnung, was sich der feine Herr „Autor“ da wieder ausgedacht hat. Ich habe keinen Einfluss auf das, was in den Büchern steht. Ich muss es nur ausbaden.

10. Gibt es noch mehr interessante Fälle mit Schröder und Ihnen, die Herr Ludwig zu Papier 
      bringen könnte?
Ich fürchte, da kommt noch eine Menge auf uns zu. Leider.

Vielen Dank, Herr Hauptkommissar, dass ich Sie mit meinen Fragen nerven durfte. 

Freitag, 8. März 2013

Rezension zu "Die Verstummten" von Stephanie Fey


Titel: Die Verstummten
Autorin: Stephanie Fey
Isbn Nr. 978-3453409798
Seitenzahl: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11.2.2013)
Preis: 8,99 Euro



Klappentext:
"Die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis entgeht nur knapp einem Unfall. Im letzten Augenblick kann sie dem jugendlichen Geisterfahrer ausweichen. Als sie wenig später dessen Eltern benachrichtigen will, findet sie das Ehepaar tot auf - in bizarrer Hochzeitstracht gemeinsam auf dem Ehebett liegend. Carinas Vater, Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis, übernimmt die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch zunehmend gerät der junge Geisterfahrer in Verdacht."

Über die Autorin:
Stephanie Fey wurde 1967 in Starnberg (Bayern) geboren. Nach einer Ausbildung zur Grafik-Designerin arbeitete sie als Illustratorin für Kinder- und Jugendbücher, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie wohnt mit ihrer Familie am Starnberger See bei München.
"Die Gesichtslosen" ist ihr erster Thriller um die Münchner Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis, genannt "die Elster", die Gesichter rekonstruiert und so den Toten ihre Identität zurück gibt. Im Februar 2013 erscheint die Fortsetzung "Die Verstummten".
Für "Totenstille Nacht" schrieb sie eine kriminelle Adventskalendergeschichte.
Für "Die Gesichtslosen" erhielt sie 2012 als erste Autorin den Amazon Autorenpreis. Sie konnte sich zudem gegen drei weitere Rundensieger als Jahressiegerin 2012 durchsetzen.
Mehr unter: www.stephanie-fey.de
Unter dem Pseudonym Rebecca Abe schreibt sie historische Romane. "Im Labyrinth der Fugger" erschien 2011 im Gmeiner Verlag. Mehr unter: www.r-abe.de

Eigene Meinung:

Wer den Band 1 "Die Gesichtslosen" noch nicht gelesen hat, sollte diesen vorher lesen, bauen die Thriller doch aufeinander auf.

Carina hat in "Die Gesichtslosen" erfahren, dass Sylvia nicht ihre richtige Mutter ist. Sie will von ihrem Vater wissen, wer ihre Mutter ist und warum diese keinen Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Matte will nicht so richtig mit ihr darüber reden Das Verhältnis zwischen den beiden wird noch angespannter, da Matte Carina nicht bei den Ermittlungen über den Geisterfahrer und das tote Ehepaar dabei haben möchte. Carina hat kein Problem damit, auf eigene Faust zu ermitteln und gerät dabei in Gefahr. Von Mattes Kollegen erhält sie Unterstützung bei ihren Ermittlungen. Ihre genaue Beobachtungsgabe und ihre Intuition helfen ihr dabei, den Fall zu lösen.
Wir erhalten weitere Einblicke in die Arbeit einer Rechtsmedizinerin, wird Carina doch ins Krankenhaus gerufen und soll sich ein Kleinkind anschauen, bei dem die Ärzte den Verdacht haben, dass das Kind misshandelt wurde.

Handelt ein Erzählstrang von Carina und ihren Ermittlerin, wird in einem weiteren die kleine Sara entführt.  Ein weiterer Erzählstrang spielt im Jahre 1991. Hier begegnen dem Leser Iris und Felix wieder, die bereits in "die Gesichtslosen" vorkamen.

Die verschiedenen Handlungsstränge fügen sich am Ende zusammen, lassen den Leser aufatmen und diesen Pageturner aus der Hand legen.

Auch in diesem Thriller hat Stephanie Fey verschiedene interessante Themen wie Kindesmisshandlung, die 3. Generation der RAF, der BND und den Mordanschlag 1991 auf den Vorsitzenden der Treuhandanstalt Detlef Karsten Rohwedder zu einer fiktiven Geschichte verarbeitet.

Ihre erdachten Figuren sind glaubwürdig, besitzen Tiefe und Charakter.

Auch diesen interessanten, sehr spannenden und fesselnden Pageturner kann man Freunde intelligenter Thriller bedenkenlos empfehlen. 5/5 Sterne unbedingt lesen!

Mittwoch, 6. März 2013

Gastrezension von Katja "Kaddel" Peters zu "Höllental" von Andreas Winkelmann


Titel: Höllental
Autor: Andreas Winkelmann
ISBN-13: 978-3442475612
Infos zum gelesenen Buch
Taschenbuch:
352 Seiten
(auch als eBook und Hörbuch erhältlich) Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: 18. Februar 2013
Sprache: Deutsch
Genre: Thriller (für mich eher ein Krimi)
Preis:8,99 Euro



Kurzbeschreibung lt. Buchrücken:
Die Angst treibt sie in einen einsamen Tod – und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder ...
Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Er macht sich daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird ...

Kurze Zusammenfassung:
Sie geht zielstrebig den Berg hinauf und weiß genau, was sie tun wird. Ihr Ziel ist die Brücke über der Höllentalklamm. Sie sieht keinen Ausweg mehr. Und nun steht sie da, auf dem Geländer und breitet die Arme aus. So findet Roman Jäger die junge Frau vor, nachdem er sich als Bergretter gewundert hat, dass sich jemand hinauf traut bei diesem Unwetter/Schneetreiben und den Spuren im Schnee gefolgt ist. Er versucht sie noch zu retten. Sie springt. Roman erhascht ihre Hand, hält sie fest, sieht die Panik in ihren Augen. Sie windet sich aus seinem Griff und fällt in den Tod.
Roman kann nicht verstehen, warum sich so ein junges Wesen in den Selbstmord stürzt. Was kann sie so Schlimmes erlebt haben, dass sie keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat? Er stellt Nachforschungen an bzw. hilft der Polizei bei der Arbeit. Auch die Familie und die beste Freundin Mara können das Verhalten von Laura nicht verstehen. Bis Roman entdeckt, dass es ein einschneidendes Erlebnis gewesen ist, dass das Leben der jungen Frau völlig verändert hat…

Meine Meinung:
Fängt als Krimi an, hört als Thriller auf!
Dies war nach Wassermanns Zorn, der mich schon begeistert hat, der zweite Roman von Andreas Winkelmann, den ich gelesen habe.
Am Anfang hat mich die Geschichte und der Erzählungsstrang sehr an einen Krimi erinnert. Es plätscherte so vor sich hin. Der Leser weiß im Grunde genommen genau, worauf es hinauslaufen wird. Der Schreibstil des Autors ist jedoch sehr angenehm, so dass mich das nicht weiter störte.
Der Roman wird in der dritten Person und u.a. aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt: Laura am Anfang, Roman, Mara, der Clique und natürlich des „Täters“. Die Abgrenzung hierzu erfolgte in Kapitel, die hauptsächlich mit Datumsangaben versehen waren.
Es werden noch einige Rückblenden aufgezeigt, die den Leser nach Afghanistan entführen. Diese Passagen wurden zur bessern Abgrenzung kursiv gehalten und es wird zum Ende hin klar, warum diese eingebaut wurden.
Im Laufe des Werks entwickelte sich eine Steigerung in der Spannung, die zum Schluss für mich nur als Pageturner zu bezeichnen ist. Der „Unbekannte“ treibt weiter sein Unwesen und fordert seine Opfer, wobei jede einzelne Begegnung bzw. Tat bis ins Detail beschrieben wird.
Ich hatte mich sehr auf das neueste Werk von Andreas Winkelmann gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Ab spätestens dem zweiten Drittel befand ich mich wahrhaft in einem Thriller und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Hintergründe, die noch für mich überraschende Wendungen beinhalteten, wurden gut aufgelöst. Die Täterauswahl war wieder vorhersehbar, da nicht wirklich viele Personen zur Auswahl standen, aber für mich nicht unbedingt störend.
Das Cover ist sehr schön für dieses Genre ausgewählt und es hätte mich im Laden sehr angesprochen und zum Kauf animiert. Es ist in schwarz gehalten und es befinden sich Pilze mit lila Köpfen im Vordergrund. Ich hätte allerdings anhand des Bildes erwartet, dass die Geschichte im Wald spielen würde. Der Titel verweist aber schon gut auf die Berge …
Es liegen noch mindestens zwei Bücher auf meinem SUB (Stapel Ungelesener Bücher) von Herrn Winkelmann auf mich, die unbedingt gelesen werden müssen.

Fazit:
Ein Thriller, der sich langsam aber sicher entwickelt und mich gut unterhalten hat.
Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen und finde, den Namen Winkelmann sollte man sich bei den deutschen Autoren unbedingt merken!

Vielen Dank, liebe Kaddel, für die ausführliche, schöne Rezension! 

Samstag, 2. März 2013

Rezension zu "Adieu, Sir Merivel" von Rose Tremain, Insel Verlag, historischer Roman


Titel: Adieu, Sir Merivel
Autorin: Rose Tremain
Isbn Nr.  978-3458175636
Seitenzahl:  446 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag
Preis: 19,95
zu bestellen über: Amazon 
Vielen Dank an  Bloggdeinbuch




Klappentext:
"Sir Merivel ist untröstlich. Er hat die Gunst des englischen Königs verloren, den er viele Jahre zum Lachen brachte. Statt aber auf seinem Landgut Trübsal zu blasen, macht sich der Lebemann auf nach Versailles, wo er die ungewöhnliche, unwiderstehliche Louise de Flamanville kennenlernt. Die Liebe seines Lebens,  glaubt er. Doch kann ein Mann darüber die Liebe zu seinem König vergessen?"

Über die Autorin:
Die Bestsellerautorin Rose Tremain lebt in London und Norwich. Der weite Weg nach Hause (it 4037) wurde 2008 mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet. Zuletzt erschienen ihre Romane Der unausweichliche Tag (it 4403) und Die Farbe der Träume (it 4148).

Eigene Meinung:
Sir Merivel, Sohn einer einfachen Krämerfamilie, hat es weit gebracht. Er ist Arzt geworden und ein Vertrauter des Königs Charles des II. Er lebt zusammen mit seiner Tochter Margret auf seinem Landgut. Als seine Tochter nach Cornwall reisen möchte, beschließt er, nach Versailles zu fahren. Mit einem Empfehlungsschreiben des Königs macht er sich auf dem Weg. Doch so einfach wird er nicht zum französischen König vorgelassen, dafür trifft er auf seine große Liebe Louise. Diese ist allerdings verheiratet.

Der Roman ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Sir Merivel geschrieben und in vier große Abschnitte geteilt, . Die Sprache wirkt etwas altertümlich, was zu diesem historischen Roman sehr gut passt. Rose Tremain beschreibt ausführlich das Leben, die Gerüche und die Gepflogenheiten dieser Epoche, so dass der Leser das Gefühl hat, zusammen mit Sir Merivel seine teils humorvollen, teils traurigen Abenteuer zu erleben. Zu erwähnen sind die außergewöhnlich pfiffigen Dialoge in diesem Buch.

Sir Merivel ist ein liebenswerter, gutmütiger Charakter, der versucht allen zu helfen. Er sieht seine Grenzen als Arzt ganz deutlich vor sich. Von den Gepflogenheiten, die Patienten mit Pflastern aus spanischer Fliege, Einlauf u. Aderlass  zu behandeln, ist er nicht sehr begeistert. Leider hat er kaum andere Behandlungsmöglichkeiten für seine Patienten. Gleichzeitig ist Sir Merivel ein Lebemann, vor dem kein Rock sicher ist, was ihn in absurde Situationen bringt und ihm gleichzeitig ganz schöne Probleme mit seinem König bereitet. Dann wieder beginnt er darüber nachzudenken, ob Tiere eine Seele haben und will darüber ein Buch schreiben.

Sein ins Alter gekommener Diener Will möchte er nicht ins Arbeitshaus entlassen, er beschäftigt ihn weiterhin. Auch einen Bären versucht er zu retten. Als dieser erschossen werden soll, kauft er ihn ab und beschließt, ihm in seinem Park eine Heimat zu geben. So einfach, wie er sich das dachte, ist eine Bärenhaltung allerdings auch nicht ..
Sein Toter Freund Pearce meldet sich manchmal zu Wort und Sir Merivel hält mit ihm Zwiesprache. Auch träumt er oft von ihm. Vor allem dann, wenn sein Gewissen sich regt. 

Das Buch hat wie Sir Merivel,  verschiedene Facetten. Teils sehr tiefgründig, dann wieder mit derber Erotik. 

Für diesen kurzweiligen, interessanten, teils humorvollen, teils traurigen Ausflug in eine andere Epoche mit seinen außergewöhnlich guten Dialogen 5/5 Sterne. 





Twitter-Chat mit Kendare Blake, der Autorin von "Der schwarze Thron"

© Shawn H. Nichols Photography Gestern abend konnte man der Autorin von "Der schwarze Thron",...