Samstag, 23. März 2013

Rezension zu "Schulsachen" Elfriedes 1. Fall, Taunus Krimi, Veronika Aydin und Kerstin Klamroth


Titel: Schulsachen - Elfriedes 1. Fall ein Taunus Krimi
Autorinnen: Veronika Aydin und Kerstin Klamroth
Seitenzahl:  216 Seiten
Isbn Nr. 978-3-95400-140-8
Preis: 12,00 Euro
www.sutton-Belletristik.de


Klappentext:
"Auf dem Gelände des renommierten Prinz-von-Nassau-Gymnasiums entdeckt ein Hund die Leiche eines Schülers. Der Vater des Opfers ist unzufrieden mit dem Vorgehen der Polizei und will mit Hilfe einer Privatdetektivin, die sich in Hofheim auskennt, den Mörder seines Sohnes finden.
Doch Elfriede Schmittke entspricht so gar nicht seinem Bild von einer erfolgreichen Ermittlerin: vollschlank, chaotisch, verarmt, alleinerziehend und ihre Berufserfahrung bei der Polizei liegt auch schon fünfzehn Jahre zurück ... Nur mit Mühe kann Elfriede ihn überreden, sie für zwei Tage zu engagieren. Diese Chance lässt sie sich nicht entgehen: Resolut und hartnäckig stöbert sie hinter den Kulissen des Schlulalltags. Sie stößt auf Gewalt, Mobbing, Erpressung und Hass. Der Polizei ist sie schnell ein Stück voraus. Wenn da nur nicht Tante Ingeborg wäre, die sich ungefragt bei Elfriede einquartiert hat und ihr Privatleben gehörig durcheinanderbringt."

Über die Autorinnen: 

Veronika Aydin, geb. 1961, war während langer Auslandsaufenthalte als Lehrerin tätig. Seit 2003 veröffentlicht sie in Anthologien wie »Mörderisches Wiesbaden« und Literaturzeitschriften. Sie gewann den Kulturpreis für den Kreis Kleve (Literatur) und den »Bronzenen Revolver«. Kerstin Klamroth, geb. 1955, war nach dem Studium als Feuilletonredakteurin einer Tageszeitung für die Krimi-Spalte zuständig. Sie arbeitet heute als freie Publizistin für Magazine wie »Chrismon«, Dozentin für journalistisches und kreatives Schreiben sowie Autorin von Sachbüchern und Belletristik.

Eigene Meinung:

Der Erzählstil der beiden Autorinnen ist sprachlich in Ordnung, richtig fesseln konnte mich dieser Krimi allerdings nicht. Spannung kommt kaum auf. Gerne hätte ich mehr über Mobbing erfahren,das Thema wurde leider nur am Rande angerissen.

Die hausbackene Ermittlerin Elfriede mit Hang zu Bestellungen ans Universum, einer Freundin, die bei der Kripo am selben Fall arbeitet, alleinerziehend, mit pubertierendem Sohn, erfüllt alle Klischees.

Wir erfahren sehr viel über Elfriedes Privatleben und Tante Inge kommt ungefragt zu Besuch und krempelt Elfriedes Privatleben kräftig um, lädt z. B. den Exmann von Elfriede zum Essen ein und mischt bei den Ermittlungen kräftig mit.

Elfriedes Ermittlungsarbeit beschränkt sich auf Befragung von Verdächtigen ausdem Umfeld des Opfers, der anderen Mobbingopfer und auf heimliche Durchsuchungen. Ich frage mich, wie sie der Polizei einen Schritt voraus sein kann?

2/5 Sterne für diesen unblutigen Krimi mit hausbackener , aber sympathischer Ermittlerin, der im Taunus spielt.

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