Donnerstag, 25. April 2013

Rezension zu "Der Tod schreibt mit" von Rebecca Michéle, Krimi, Goldfinch Verlag

Titel: Der Tod schreibt mit
Autorin: Rebecca Michéle
Seitenzahl: 301 Seiten, broschiert
Verlag: Goldfinch Verlag 1. Auflage (27.9.2012)
Isbn Nr. 978-3940258199
Preis: 12,90 Euro 
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Klappentext:
"Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden - Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affaire mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt, scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis - und begibt sich selbst in tödliche Gefahr."

Über die Autorin:

Rebecca Michéle, geboren 1963 in Süddeutschland, lebt mit Ihrem Mann in der Nähe von Stuttgart. Seit 13 Jahren widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und hat bereits mehrere historische Romane veröffentlicht. Mehr unter: www.rebecca-michele.de

Eigene Meinung:

Die Haushälterin Mabel Clarence besucht die Lesung des Schriftstellers Clark Kernick auf Higher Barton. Da der Autor seine Brieftasche vergessen hat, bietet Mabel an, ihm die Brieftasche  in sein Cottage zu bringen. Sie findet den Schriftsteller erschlagen in seinem Cottage. Randolf Warden, der die Ermittlungen leitet, ist überhaupt nicht begeistert davon, dass Mabel schon wieder eine Leiche gefunden hat. Für ihn ist der Täter klar, der alkoholkranke Harrison Hickery. Schließlich hatte seine Frau ihn verlassen. Hickery begeht in der Gefängniszelle Selbstmord und der Fall ist abgeschlossen. Doch nicht für Mabel, sie glaubt nicht, dass Hickery zu einem Mord fähig ist und fängt an zu ermitteln ..

Dieser Cornwall-Krimi ist fesselnd und spannend geschrieben mit sympathischen, glaubhaften Protagonisten, die wir uns richtig gut vorstellen können. Teatime im Hause des Tierarztes mit frisch aufgebrühtem Tee und Scones mit Cotted Cream,  scheinen uns direkt in das Wohnzimmer des Tierarztes zu setzen.

Die Haushälterin des Tierarztes Victor Daniels ist eine sympathische ältere Dame, die neugierig ist und sich von dem etwas genervten Ermittler Randolf Warden überhaupt nicht beeindrucken lässt. Sie befragt die Ex-Frau von Hickery, schaut sich heimlich im Cottage des ermordeten Schriftstellers um und meldet sich in einem Schreibzirkel an. Sie erinnert den Leser an die unerschrockene Miss Marple. Ihr Arbeitgeber,  Tierarzt Randolph Warden, ein Eigenbrötler, der gerne für sich ist,  möchte nicht, dass seine Haushälterin sich in Gefahr begibt. Er hilft ihr natürlich trotzdem bei den Ermittlungen. Auch sein Patensohn Alan Pengrove, der Anwalt in Truoro, wird in die Ermittlungen einbezogen.

Durch Gespräche mit verschiedenen Personen, unter anderen den Damen des Schreibzirkels,  bekommt Mabel einen Eindruck vom Leben und den Arbeiten des Schriftstellers. Der Schriftsteller soll ein Weiberheld gewesen sein und erst mit seinem neuesten Werk wurde er erfolgreich.

Mabel lässt uns Leser an ihren Erkenntnissen, die sie im Laufe der Handlung gewinnt, teilhaben und wir können miträtseln. Das macht richtig Spaß, denn Mabel leistet gute, solide Ermittlungsarbeit. Gegen Ende wird es noch einmal so richtig spannend, denn Mabels Arbeitgeber gerät in große Gefahr.

4/5 Sterne für diesen kurzweiligen Cornwall-Krimi mit sympathischer Ermittlerin.

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