Freitag, 24. Mai 2013

Rezension zu "Der Ring des Nibelungen" - Ein Opern(ver)führer von Ruprecht Frieling

Titel: Der Ring des Nibelungen - Ein Opern(ver)ührer
Autor: Wilhelm Ruprecht Frieling
Seitenzahl: 192 Seiten
Verlag: Internet-Buchverlag; Auflage: 1.0 (2. Januar 2013), TB
ISBN Nr.: 978-3941286511
Preis: 12,80 Euro 


  Kurze Inhaltszusammenfassung: 
"Richard Wagners »Gesamtkunstwerk«, die monumentale, ergreifende und bodenlos tiefe Geschichte vom Ring des Nibelungen, wird von Wilhelm Ruprecht Frieling atemlos, destilliert und völlig neuartig übersetzt und erzählt – als spannendster Krimi der Opernwelt. Der Autor geht dabei wie der Schöpfer der Oper vor, er präsentiert die vier Teile des insgesamt rund dreizehnstündigen Bühnenfestspiels: »Das Rheingold«, »Die Walküre«, »Siegfried« und schließlich »Götterdämmerung«. Es heißt, Geld verderbe den Charakter. Die Meinungen darüber sind geteilt. Armut beispielsweise ist kein Garant für »Charakter«, und ein mittleres Vermögen trägt ebenso wenig zur Charakterstärke bei. Doch wer bereits einen schlechten Charakter hat, kann der im Goldrausch noch tiefer fallen? Durchaus, er kann! Der Wirbel um das sagenhafte Rheingold beweist, dass in der auf Gold basierenden Macht Verderben ruht. Der unwiderstehliche Zauber, den das edle Metall ausübt, ist der Fluch, an dem die Menschheit zugrunde geht. Dies ist die zentrale Botschaft des Dramas vom Ring des Nibelungen. Mit dem Raub des Rheingoldes wird ausnahmslos alles entfesselt, was die Welt bis zum heutigen Tag in Atem hält: unbändige Gier, grenzenlose Liebe, abgründiger Hass, zehrender Neid, drängender Kampf um persönliche Freiheit. Antipoden krachen aufeinander: Menschen, Götter, Zwerge, Riesen, sphärische Wesen und grollende Naturgewalten. Mit einem Vorwort von Rüdiger Offergeld sowie einem Nachwort von Horst A. Bruno."

Über den Autor:
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi ist als Autor und Verleger aktiv. Der Berliner veröffentlichte in deutschen und amerikanischen Magazinen; er publizierte dutzende teilweise hoch erfolgreiche Print-Bücher und E-Books. Frieling betreibt mehrere Medien-, Kunst-, Literatur- und Musik-Blogs. Er leitet das Portal www.literaturzeitschrift.de und wirkt als Produzent im Kulturbereich.


Eigene Meinung:

Ich bin kein Fan von Opern, höre Rock- und Popmusik, besuche gerne Musicals und Indie-Club-Konzerte.

Wagner erinnert mich immer etwas an ein Stück unschöne deutsche Vergangenheit.
Diese Zusammenfassung der Wagnerschen Ring-Tetralogie hat mich allerdings neugierig gemacht, hat Wagner hier doch sämtliche Motive aus der germanischen Sagen- und Götterwelt zu einer gigantischen Oper verwoben. Der Autor beschreibt recht kurzweilig die einzelnen Szenen, macht Anmerkungen zur Musik und zu den einzelnen Gestalten um die es geht. Teilweise in moderner Sprache und teilweise auch in der Sprache der Zeit, in der Wagner lebte.
Fantasy-Fans kommen hier auf ihre Kosten, hat Wagner Alben, Riesen, Drachen, Götter, Halbgötter und Menschen, schöne Frauen und edle Helden in sein Werk eingesponnen. Es geht um Neid, Missgunst, Verrat, Machthunger und Täuschung. Die einzelnen Figuren gieren nach Zaubergegenständen wie einer Tarnkappe, einem Ring, der Macht verspricht und natürlich nach dem Nibelungen-Gold. Helden und Götter, die allzu menschlich reagieren und letztendlich scheitern, sind Teil dieser Tragödie. Um es kurz zu machen, sehr spannend, diese Oper, 4/5 Sterne für das interessante Stück Allgemeinbildung!

1 Kommentar:

  1. Danke für den Mut, sich diesem doch etwas anderen Stoff zu nähern!!!

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