Sonntag, 26. Mai 2013

Rezension zu "Hetzjagd am Grünen See" von Elke Schwab, Krimi


Titel: Hetzjagd am Grünen See
Autorin: Elke Schwab
Seitenzahl: 302 Seiten, (Erstausgabe 25.9.2009)

Isbn Nr. 978-3936950953
Verlag: Conte Verlag
Preis: 12,90 Euro



Klappentext:

"Die enthauptete Leiche liegt mitten im Forstrevier von Harald Steiner auf dem Oberlimberg. Ursprünglich wollte der ehemalige Leiter eines SEK als Waldhüter von seinem letzten, auf tragische Weise misslungenen Einsatz Abstand gewinnen. Doch die Vergangenheit verfolgt ihn bis in die Tiefen des dichten Dschungels von Wallerfangen: Der Tote war in Steiners letztem Fall ein wichtiger Zeuge. Deshalb hält Kommissar Jürgen Schnur seine ehemaligen Kollegen für verdächtig. Für Steiner beginnt der Kampf gegen einen unheimlichen Mörder, der mit weiteren Bluttaten den großen Wald zu seinem Spielplatz und ihn selbst zur Marionette macht. Was dann ans Tageslicht kommt, übertrifft alles Erwartete."

Über die Autorin:

Elke Schwab ist am 3.6.1964 in Saarbrücken geboren und im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium hat sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium in der Abteilung Altenpolitik gearbeitet. Die Nähe zu Frankreich hat sie genutzt und sich ein altes Bauernhaus gekauft. Dort lebt sie mit ihrem Lebensgefährten, ihren Pferden, ihrem Esel und ihren Katzen. Von ihren Tieren und der friedlichen Umgebung lässt sie sich zu schauerlichen Kriminalromanen inspirieren.
Inzwischen gibt es von ihr zwei Krimireihen:
Die Kullmann-Reihe mit den Kommissaren Norbert Kullmann, Anke Deister, Erik Tenes und Jürgen Schnur und die Baccus-Borg-Reihe mit den Kommissaren Lukas Baccus und Theo Borg.
Im Februar 2013 wurde sie mit dem "Saarländischen Autorenpreis in der Kategorie Krimi" ausgezeichnet! Mehr über die Autorin: www.elkeschwab.de

Eigene Meinung:

Harald Steiner, ehemaliger Leiter des SEKs, ist nun Wildhüter. Nach seinem letzten, misslungenen Einsatz hat er seinen Beruf an den Nagel gehängt. Im Dorf hat er keinen einfachen Stand, war doch ein Einheimischer auf seinen Posten scharf. Er hat es mit Wilderern zu tun und als er eine kopflose Leiche in seinem Revier findet, wird er auch noch von Kommissar Jürgen Schur verdächtigt. War der Tote doch ein Beteiligter bei Harald Steiners letztem Fall. Es geschehen weitere Morde. Auf Harald Steiner scheint es der Mörder auch abgesehen zu haben, oder will der nur ablenken?
 

Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht von Harald Steiner, dessen letzter Fall anfangs noch sehr geheimnisvoll bleibt, so dass wir immer neugieriger werden, was denn da genau passiert ist. In einzelnen Kapiteln ermitteln wir mit Kommissar Schur und seinem Team oder wir erfahren Wichtiges aus der Sichtweise von weiteren Figuren.

Die Kapitel sind kurz. Elke Schwab schafft es, die Spannung durchweg oben zu halten, da sie uns nur stückchenweise Harald Steiners letzten Fall präsentiert und das ganze Dorf von Verdächtigen zu wimmeln scheint. Dabei hat  fast jeder der Dorfbewohner ein Geheimnis, das nicht herauskommen soll.  Steiner ist nicht beliebt bei den Dorfbewohnern, es herrscht dort Neid und Missgunst.

Elke Schwab scheut sich nicht in diesem Krimi, eine sympathische Figur ins Nirvana zu befördern und überrascht uns mit einer unerwarteten Auflösung des Falles.

5/5 Sterne für den spannenden Krimi mit Lokalkolorit (der Krimi spielt im Jagdrevier rund um den Limberg),  sympathischen Ermittlern, spannendem Plot und vielen Verdächtigen. Ganz klar, Elke Schwab versteht ihr Handwerk!

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