Mittwoch, 5. Juni 2013

Rezension zu "Fida" von Stefanie Maucher, Psychothriller, CreateSpace Independent Publishing Platform

Titel: Fida
Autorin: Stefanie Maucher
Isbn Nr. 978-1483957517
Seitenzahl: 229 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (26. März 2013)
Preis: 9,99 Euro


Klappentext:
"Nach einem Besuch in der Stadtbücherei wurde die dreizehnjährige Laura zum letzten Mal lebend gesehen. Was ist mit ihr geschehen? Wie gehen ihre Eltern mit dem Verschwinden des einzigen Kindes um? Das erzählt Stefanie Maucher in ihrem neuen Buch "Fida".

Was würden Sie tun, wenn Ihr Kind einfach verschwindet? Wenn SIe nicht wissen, ob es noch am Leben oder tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen?

Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden?"


Über die Autorin: 
Stefanie Maucher wurde 1976 in Stuttgart geboren und lebt, nach einem mehrjährigen Ausflug nach Graz in Österreich, mit einem Mann und zwei Kindern im Baden Württembergischen Schorndorf. Als situationsangepasste Lebenskünstlerin sammelte sie Erfahrung in verschiedenen Berufszweigen und widmet sich nun ihrem heimlichen Kindheitstraum, dem Schreiben spannender Geschichten. Sie veröffentlichte bereits den Roman Franklin Gothic Medium. Beim Verlag dotbooks erschien ihr Thriller Kalte Berechnung – Eine Rachegeschichte. Im März 2013 erschien ihre Kurzgeschichte Mängelexemplar in der Anthologie "Mängelexemplare".

Eigene Meinung: 

Stefanie Maucher erzählt in kurzen Kapiteln und kurzen Sätzen in  verschiedenen Erzählperspektiven.
Im 1. Kapitel begegnen wir Tatjana, deren Tochter Laura ungefähr vor einem Jahr nach einem Besuch in der Stadtbücherei,  verschwunden ist. Tatjanas Sicht der Dinge hat Stefanie Maucher in der Gegenwart beschrieben. In weiteren Kapiteln erfahren wir, was Laura ein Jahr zuvor passiert ist. Diese Kapitel hat die Autorin in der Vergangenheit geschrieben. Wir lernen weitere Personen kennen, z. B. den ermittelnden Kommissar, den Täter und seine abartige Geschichte und  seinen Vater,  die uns ihre Sicht der Dinge mitteilen.

Stefanie Maucher hat mit "Fida" einen verstörenden, brutalen Psychothriller geschaffen. Wir erleben Lauras Grauen mit und lernen einen abgrundtief bösen Täter näher - viel zu nahe - kennen.

In diesem Thriller stehen nicht die Ermittlungen der Kripo im Vordergrund, hier sind die Qualen der Eltern,  die Problematik in der Familie nach dem Verschwinden ihrer Tochter, Lauras Qualen, die Persönlichkeit des Täters und sein Sadismus im Vordergrund der Geschichte.

4/5 Sterne für diesen brutalen, beklemmenden, verstörenden Thriller mit einem ungewöhnlichen, überraschenden Ende, der mir ganz gut gefallen hat.

Das Buch habe ich mir gekauft (meine Kids haben mir ein Muttertagsgutschein für ein Buch geschenkt Ich habe es direkt bei der Autorin bestellt, die mir netterweise eine tolle Zeichnung in das Buch gemalt hat und eine Widmung hineingeschrieben hat). 

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