Dienstag, 23. Juli 2013

Rezension zu "Tod auf der Weißwandhütte" von Thomas Himmelbauer, Krimi, Federfrei Verlag

Titel: Tod auf der Weißwandhütte
Autor: Thomas Himmelbauer
Isb Nr. 978-3-90278423-4
Seitenzahl: 221 Seiten
Verlag: www.federfrei.at
Preis: 12,90 Euro


Klappentext:

Im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien suchen zwei Ehepaare in der Weißwandhütte Schutz vor einer herannahenden Schlechtwetterfront. Die Hütte ist offen, doch niemand ist anwesend, obwohl sie bewirtschaftet sein sollte. Während heftige Unwetter rund um die Hütte toben, machen die Wanderer in der Küche einen grausigen Fund. Bei Nacht und Schneefall erreicht Bergführer Brondi die Hütte. Vergeblich hatte er am Weißkees nach Direktor Furtmann und dessen Frau gesucht, die sich im Unwetter verirrt hatten. Von der Umwelt abgeschnitten, müssen alle die Nacht auf der Hütte verbringen. Doch sie sind nicht so allein, wie sie glauben.

Über den Autor:

Thomas Himmelbauer, geboren 1960 in Wien, verheiratet, 2 Kinder, Studium für das Lehramt an Höheren Schulen in den Fächern Mathematik und Physik. Seit 1984 als Lehrer an Allgemeinbildenden Höheren Schulen tätig. 1987 promovierte Thomas Himmelbauer zum Doktor der Naturwissenschaften. Seit 1989 lebt er in Güttenbach im Südburgenland. "Tod in Pannonien", "Tod im Gymnasium" und "Tod am Güttenbach" sind von ihm noch erschienen.

Eigene Meinung:

In der Weißwandhütte wird der ermordete Hüttenwirt von zwei Ehepaaren, die in der Hütte übernachten wollten, entdeckt. Gleichzeitig ist der Direktor Furtmann und seine Frau, die seit einigen Jahren unbedingt eine Bergtour auf die Weißwand machen möchten, verschwunden. Der Bergführer Brondi, der den beiden von der Tour abgeraten hat, da ein Unwetter nahte, kehrte ohne die beiden zurück. Ein Jahr später macht sich Stefan, der Neffe von Direktor Furtmann auf, um den Direktor zu finden. Die Ehefrau von Direktor Furtmann hat sich als seine Freundin entpuppt. Doch diese scheint nicht vermisst zu werden. Stefan beginnt zu ermitteln. Stefan stoßt auf geheimnisvolle Pfade, eine Person mit Strohhut, die von einem Bergbewohner als Kobold bezeichnet wird, auf Interessenkonflikte zwischen verschiedenen Hüttenwirten und Familien und auf Intrigen.

Dieser sehr bildhaft und farbenprächtig erzählte Alpenkrimi lässt uns an den Ermittlungen von Stefan teilhaben. Wir dürfen an Stefans Gesprächen mit den verschiedenen Personen, die mit beiden Fällen zu tun hatten, teilnehmen. Wir erleben die von Thomas Himmelbauer wunderbar beschriebene Natur und das Leben in den Bergen. Wir erklimmen zusammen mit Stefan, mit Bergführer Brondi oder Giulia, die die Weißwandhütte bewirtschaftet, einige Gipfel.

Die Figuren in diesem Krimi sind gut gezeichnet, Stefan ist ein sympathischer Student, der unbedingt herausfinden möchte, was mit seinem Onkel passiert ist. Das ist natürlich nicht ungefährlich für den Studenten.
So manch einer der verschiedenen Hof- und Hüttenbewohner hat ein schlüssiges Motiv, den Wirt der Weißwandhütte umgebracht zu haben.
Thomas Himmelbauer ist ein sehr guter Erzähler, der diesen Who-done-it-Krimi mit Lokalkolorit mit interessanten Figuren gestaltet hat.

5/5 Sterne für diesen Ausflug in die Alpen. Meine absolute Leseempfehlung.

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezension, die mich neugierig auf das Buch gemacht hat. Danke.
    Liebe Grüße
    Inge Friedrich

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