Samstag, 24. August 2013

Rezension für den Krimikiosk "Nebelflut" von Nadine D'Arachart und Sarah Wedler, Telescope Verlag, Krimi, ,

Titel: Nebelflut
Autorinnen: Nadine D'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 219 Seiten
Verlag: 978-3941139527
Preis: 9,99 Euro

Klappentext: 
"Vor neunzehn Jahren verschwand die kleine Amy Namara spurlos - nun werden ihre blutigen Kleider in einem Fluss nahe Dublin entdeckt. Zeitgleich beginnt eine grausame Mordserie. 

Schnell wird Amys Bruder Patrick, ein unbescholtener Arzt, zum Hauptverdächtigen. Was keiner weiß: Auch an Amys Schicksal ist er alles andere als unschuldig." (Verlagsinfo)

Eigene Meinung: 
Detective Brady, der sich lieber in Dublin aufhält und dem Whiskey zugeneigt ist, wird von seinem Partner Sean angerufen. Zwischen Brittas und Corbally wurde ein Körper im Fluss angeschwemmt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Kinderleiche handelt. 
Die vermeintliche Leiche entpuppt sich als Nachthemd und ein Teddybär. Schnell ist klar, dass es sich um die Sachen der vor 19 Jahren verschwundenen kleinen Amy Namara handelt.
Durch diesen Fund werden eine Reihe von Ereignisse in Gang gesetzt. Auf einem abgelegenen Hof wird die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden, der wohl gefoltert wurde...
Die beiden Detectives Brady und Sean beginnen zu ermitteln, was gar nicht so einfach ist. Die Albträume von Patrick, Amys Bruder kehren zurück, da er sich am Verschwinden von Amy schuldig fühlt.
In einem Erzählstrang wird ein genaues Bild davon vermittelt, wie das Leben von Patrick, Amys Bruder, langsam aber sicher außer Kontrolle gerät. Raffinierterweise lassen uns die beiden Autorinnen   sehr lange im Dunkeln, worin Patricks Schuld genau besteht.
In einem anderen Erzählstrang kommt Amy zu Wort, die den Leser an ihren grauenvollen Erlebnissen kurz nach ihrem Verschwinden teilhaben lässt.
Und in einem weiteren dürfen wir Brady und Kollegen bei den Ermittlungen begleiten. Die beiden Detectives kommen nicht so richtig miteinander klar. Brady scheut sich daher nicht vor Alleingängen.
Dieser Krimi ist sehr fesselnd und spannend erzählt. Die beiden Autorinnen Nadine DArachart und Sarah Wedler haben kurze Kapitel gewählt und führen auch erfahrene Krimileser ganz schön an der Nase herum. 
Glaubt man, eine Spur zu haben, wird im nächsten Augenblick die ganze schöne These wieder über den Haufen geworfen.
Ein Pageturner, der ganz schön in Atem hält, die Spannung bis zum Schluss hält  und mit einem total ungewöhnlichen Schluss aufwartet. Unbedingt lesen! 
(Mein Sohn (14) hat diesen Krimi innerhalb von 2 Tagen verschlungen, er fängt zwar viele Bücher an, legt die dann aber auch gerne wieder weg, wie "Es" zum Beispiel).
 

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