Mittwoch, 21. August 2013

Rezension zu "Keiner will mehr nach San Francisco" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag, Kurzgeschichten

Titel: Keiner will mehr nach San Francisco
Autor: Oliver Fehn
Isbn Nr. 978-3-9813482-8-2
Seitenzahl: 231 Seiten
Verlag: Pandämonium Verlag
Preis: 18,95 Euro

Klappentext:

"Keiner will mehr nach San Francisco ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, Aphorismen, Gedichten und Essays des Autors Oliver Fehn.
Von der ersten Seite an begleiten wir ihn durch sein faszinierendes Schaffenswerk, das so stimmungsvoll anmutet wie die Jahreszeiten und so vielfältig ist wie das Leben selbst.

Erleben Sie witzige, aber auch verträumte Texte eines jugendlichen Oliver Fehn, der von der großen weiten Welt träumt. Begleiten Sie ihn hinaus in die Städte, auf endlose Straßen, zu vielen Begegnungen, die den Jungen zu dem Mann machten, der er heute ist."

Über den Autor:

Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor zahlreicher Sachbücher und Romane. Im Pandämonium-Verlag erschienen bisher sein Roman „Die Klavierbrücke“ (2012), sowie die packende Neu-Übersetzung von Mark Twains "Der geheimnisvolle Fremde" (2012). Hauptberuflich jedoch ist er inzwischen als Übersetzer tätig; zu seinen bevorzugten Genres gehören Romane sowie Fachbücher aus den Bereichen Gesundheit, Religionswissenschaft und Musik/Gitarre/Klavier.

Eigene Meinung:

Oliver Fehn hat einen ganz eigenen Schreibstil, der den Leser sofort zum Teil der Geschichte werden lässt. Poetisch, mit der Sprache spielend, zieht der Autor den Leser in seinen Bann. Es ist ein ganz besonderer Genuss, seine Texte, Gedichte und Aphorismen zu lesen. Die Aphorismen sind treffend, die Geschichten sind von unheimlich bis humorvoll, traurig, erinnern an die 1. Liebe, teils nostalgisch, teils surreal. In einer Geschichte treffen wir auf einige bekannte Protagonisten aus "Die Klavierbrücke".

Die Gedichte sind stimmungsvoll, jeder Text besitzt ein Eigenleben, berührt den Leser. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass der Autor ein guter Freund von mir ist, der mir aus seinem Leben erzählt.

Man könnte das Buch wie einen Kalender verwenden und jeden Tag einen Text durchlesen, doch machen die Texte es einem schwer, das zu tun. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, man muss es in einer Nacht durchlesen.

Oliver schreibt, er hoffe bei der Auswahl seiner unveröffentlichter Texte eine glückliche Hand bewiesen zu haben. Ja, Oliver, du hast eine glückliche Hand bewiesen. Ich bin gespannt auf weitere Veröffentlichungen. 5/5 Sterne für dieses außergewöhnliche Leseerlebnis.

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