Sonntag, 29. September 2013

Rezension zu "Der Tote am Zülpicher See" von Andrea Tillmanns, eBook, Krimi



Titel: Der Tote am Zülpicher  See
Autorin: Andrea Tillmanns
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 367 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 158 Seiten
Verlag: Wurdack, Auflage 1 (29.4.2013)
ASIN: B00CLD6VCK
eBook-Preis: 5,99 Euro

Kurze Inhaltszusammenfassung:


"Luisa Weinstrauß ist eine ganz normale Musiklehrerin mit einem nicht allzu aufregenden Leben – bis sie zufällig am Zülpicher See über einen Toten im Römerkostüm stolpert. Unversehens findet sie sich mitten in einem Kriminalfall wieder, in dem der Nachbarssohn zu den Hauptverdächtigen zählt. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, merkt sie erst zu spät, dass sie dem Täter schon viel zu nah gekommen ist …"

Über die Autorin:

Andrea Tillmanns, geb. in Grevenbroich, lebt seit vielen Jahren in der Region Aachen. Nach Physikstudium und Promotion an der RWTH Aachen arbeitet sie nun an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, wo sie sensorische Bekleidung, leitfähige Gestricke, magnetische Textilien und viele andere Dinge erforscht, die oft nach Science Fiction klingen. Neben diesem Genre schreibt sie auch Kinder- und Jugendbücher, Phantastik, Krimis und vieles mehr. Weitere Informationen über aktuelle Romane und Kurzgeschichten sind auf ihrer Homepage www.andreatillmanns.de zu finden.

Eigene Meinung:

Luisa Weinstrauß, eine Musiklehrerin, alleinstehend, mittleren Alters, führt ein sehr ruhiges, beschauliches  Leben. In ihrer Jugend hat sie von einer Karriere als Musikerin geträumt. Diesen Traum hat sie jedoch schon längst begraben. Stattdessen unterrichtet sie die Zülpicher Jugend und die Erwachsenen, die gerne ein Instrument erlernen wollen, arbeitet im Garten oder liest. Gutmütig wie sie ist, betreut sie Nachbarshund Rolf während ihre Nachbarin im Urlaub ist. Als sie mit ihm am Zülpicher See eine Gassirunde dreht, entdecken die beiden eine Leiche im Römerkostüm. Damit ist es erst einmal aus mit ihrem beschaulichen Leben. Paul, Sohn der Nachbarin und Freundin Else König, gerät unter Mordverdacht, da er mit dem Toten befreundet war und nach einer Karnevalsfeier mit ihm zusammen nach Hause gelaufen ist. Die verzweifelte Nachbarin bittet Luisa um Hilfe. Luisa, die sich nicht vorstellen kann, dass der Nachbarsjunge ein Mörder ist, fängt an auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Sie muss dem Mörder sehr nahe gekommen sein, denn sie bekommt einen Drohbrief.

Die Ermittlungen in diesem Krimi finden während unzähliger Kaffeekränzchen, Nachbarschaftstreffen, Gesprächen mit Musikschülern, Nachbarn und dem Anwalt von Paul statt. Entsprechend stehen hier die ganzen Nachbarn von Luisa und der Bekanntenkreis der Familie König im Vordergrund.

Luisa stellt sehr viele Überlegungen an und kombiniert richtig, so dass sie auf manche Umstände sehr schnell kommt, die wichtig für das Motiv des Täters sind. Natürlich lässt Luisa die Polizei an ihren Erkenntnissen teilhaben.  
 
Der Krimi bietet nette Unterhaltung mit gut charakterisierten Personen. Luisa führt für meinen Geschmack ein etwas zu beschauliches Leben. Ich würde Luisa auf Mitte 70 schätzen. 

3/5 Sterne für diesen Cosy-Krimi mit Lokalkolorit und einer sympathischen, ungewöhnlichen Ermittlerin. An einem Abend ist der Krimi gelesen.

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