Sonntag, 6. Oktober 2013

Rezension zu "Die Champagnerkönigin" von Petra Durst-Benning, historischer Roman

Titel: Die Champagnerkönigin
Autorin: Petra Durst-Benning
Seitenzahl: 528 Seiten
Isbn Nr. 13-978-3471350584
Verlag: List Hardcover (13.9.2013)
Preis: 19,99



Klappentext:
"Ein unerwartetes Erbe und ein großes Versprechen 1898: Isabelle hat gegen den Willen ihrer Eltern den attraktiven Leon Feininger geheiratet. Sie geht mit ihm in die Champagne, wo er ein Weingut geerbt hat. Isabelle ist verzaubert von der einzigartigen Landschaft und der Verheißung eines neuen Lebens. Der schöne Schein trügt jedoch, eine erfolgreiche Rivalin wartet nur darauf, sich das vernachlässigte Weingut einverleiben zu können. Ein vielversprechendes Abenteuer, so sinnlich wie aufregend, wartet auf Isabelle. Und zum ersten Mal in ihrem Leben erkennt sie, dass es Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. „Einfach umwerfend!"

Über die Autorin:
Petra Durst-Benning ist eine der erfolgreichsten und profiliertesten deutschen Autorinnen. Seit über 15 Jahren laden ihre historischen Romane die Leserinnen ein, mit mutigen Frauenfiguren Abenteuer und große Gefühle zu erleben. Auch im Ausland und im TV feiern ihre Romane große Erfolge. Petra Durst-Benning lebt mit ihrem Mann bei Stuttgart.

Mehr erfahren Sie auf Facebook und unter: durst-benning.de

Eigene Meinung:

Nachdem ich den 1. Band der Trilogie,  "Solange die Welt noch schläft",  von Petra Durst-Benning gelesen hatte, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es Leon und Isabelle in der Pfalz ergeht.

Isabelle, die verwöhnte Fabrikantentochter,  tut sich auf dem Gut von Leons Eltern in der Pfalz sehr schwer. Mit dem einfachen Leben und Leons Eltern kommt sie nicht zurecht. Ihr Mann ist ständig mit seinem Fahrrad unterwegs und Isabelle langweilt sich. Da erbt Leon ein Weingut in der Champagne. Isabelle nimmt die neue Herausforderung an und möchte das Weingut allen widrigen Umständen zum Trotz behalten. Sie kämpft gegen Geldnot, einem Trunkenbold als Kellermeister und einer Konkurrentin, die sich das Weingut von Leon und Isabelle unter den Nagel reißen möchte. Doch das Glück scheinen die beiden Verliebten nicht auf ihrer Seite zu haben. Leon verunglückt mit seinem Fahrrad, was Isabelle in eine schwere Depression stürzt. 

Petra Durst-Bennings Champagnerkönigin liest sich sehr leicht. Die Charaktere sind liebenswert und sehr lebendig dargestellt. Wir erfahren so nebenbei ziemlich viel über die Landschaft in der Champagne,  den Champagner und seine Herstellung.

Die Autorin hat einige Wendungen eingebaut, so dass Spannung aufkommt und wir unbedingt wissen wollen, ob sich für Isabelle und das Weingut alles zum Guten wendet. Ich bin gespannt auf die Abenteuer von Clara, um die sich der 3. Band drehen wird.

Ganz klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne für diesen großartig erzählten Roman, der in der Zeit um die Jahrhundertwende  - hauptsächlich in der Champagne  - spielt und uns einen Einblick in das sehr von der Natur abhängige Leben der Champagner-Winzer gewährt.

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