Montag, 7. April 2014

Gastrezension zu "Konnte mein Herz wissen, dass Tote weiterleben und lieben?" von Joana Peters,Roman, Frieling und Huffmann Verlag

Titel: Konnte mein Herz wissen, dass Tote weiterleben und lieben?
Autorin: Joana Peters
Seitenzahl: 128 Seiten Flexibler Einband/broschiert:
Verlag : Frieling & Huffmann (15.12.13), Roman
ISBN: 9783828031692
Preis: 8,90 Euro (neu)
(auch als eBook erhältlich, 6,99 Euro)



Eine Jugendliebe wiederfinden… und wieder verlieren

Kurze Zusammenfassung (in eigenen Worten)
Joana Peters schreibt hier über ihr Leben. Sie fühlt, lebt und liebt, hat aber mit 50 Jahren das Gefühl, vielleicht etwas verpasst zu haben. Die Jugendliebe wird gesucht, gefunden und sie beginnt eine Affäre mit dem geliebten René. Die folgenden Begegnungen bestimmen von nun an ihr Dasein. Treffen werden kurzfristig von ihm abgesagt, SMSen werden geschrieben und Joana verliert sich in dieser Verliebtheit. Bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, dass René gestorben sein soll. Mit dieser Tatsache kann und will sie sich nicht abfinden… aber ist ihr Geliebter wirklich tot? 

Infos zur Autorin
https://www.facebook.com/joana.peters.984?fref=ts
http://www.amazon.de/Joana-Peters/e/B00IW7AMII

Meine Meinung
Als Erstes möchte ich hier erwähnen, dass ich es immer schwierig finde, Rezensionen zu Biografien zu verfassen. Denn es handelt sich wirklich um eine außergewöhnliche und unglaubliche Lebensgeschichte, die von Joana intensiv beschrieben wird, denn es ist ihre eigene!

Da es eine wahre Begebenheit ist, kann ich nicht das Thema an sich bewerten, denn die Storyline ist nicht Fiktion.

Der erste Teil des Buches ist in Tagebuchform geschrieben und ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Protagonistin zu Anfang schon ziemlich unsympathisch auf mich gewirkt hat, wenn ich jetzt einen Roman beurteilen müsste. Joana rennt René quasi hinterher, klettet wie verrückt und bombadiert ihn unablässig mit SMSen… puh, war irritierend für mich und ich war auch etwas genervt!

Der Mittelteil der Biografie war ganz okay zu lesen. Das letzte Kapitel war für mich dann sehr interessant und hatte mich auch von der Erzählweise und der Thematik in seinen Bann gezogen.

Als Leser merkt man, dass hier keine „professionelle“ Autorin geschrieben hat. Ich ziehe allerdings meinen Hut vor Joana Peters, die unter Pseudonym ihre Lebensgeschichte in diesem Werk verarbeitet hat und uns daran teilhaben lässt.

Die Covergestaltung finde ich wiederum rundum gelungen. In einem wunderschönen Blau ist als Hintergrund das Portrait einer jungen Frau zu sehen. Ich habe mir genauso Joana beim Lesen in ihren Jugendjahren vorgestellt.

Als Zielgruppe kann ich hier niemand bestimmten nennen. Ich würde allerdings empfehlen, dass die Leser zumindest volljährig sein sollten.

- Bei meinem Leseexemplar handelt es sich um ein signiertes, gewonnenes Buch von der Schriftstellerin, das einen sicheren Platz in meinem Buchregal gefunden hat. Vielen Dank Joana Peters! -

Fazit
Eine Lebensgeschichte, die mich am Ende doch noch zum Nachdenken angeregt hat und man muss sich in Deutschland als „Unwissender“ doch wundern, was alles im Verborgenen geschehen und passieren kann!
Als Roman/Fiktionsgeschichte wäre dieser Lesestoff nicht unbedingt etwas für mich gewesen, aber da es sich um eine wahre Begebenheit handelt, bin ich doch überrascht und das Buch hat mich grübelnd zurückgelassen, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe!
Ich vergebe durchwachsene bis gute 3 von 5 Sternen.

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