Samstag, 5. April 2014

Rezension zu "Nachtkalt" von Mark Franley, Psychothriller, eBook



Titel: Nachtkalt
Autor: Mark Franley
Seitenzahl: 207 Seiten 
Dateigröße: 793 KB
ASIN: B00J5TSXMY
Format: Kindle Edition 
Preis: 2,99 Euro  (auch als TB für 10,99 Euro erhältlich)

Kurze Inhaltszusammenfassung:

"Der neue Psychothriller des Bestsellerautors Mark Franley garantiert Spannung in Bestform. Nichts für schwache Nerven, aber für all jene, die den Nervenkitzel suchen.

Warum? Immer wieder stellt sich die Medizinstudentin Anja Lange diese Frage. Scheinbar harmlose Vorfälle verdichten sich mehr und mehr zu einer Bedrohung, die sie langsam um den Verstand bringt. Nicht nur, dass es keinerlei greifbaren Grund dafür gibt, auch ihre Glaubwürdigkeit schwindet von Mal zu Mal. Als sich dann auch noch die Polizei gegen sie stellt, liegt ihre ganze Hoffnung auf Mike Köstner. Kann er das tödliche Spiel beenden, oder ist doch alles anders, als es scheint? "

Über den Autor:

Mark Franley lebt und schreibt in Mittelfranken, wo er 1972 das Licht der Welt erblickte.
Die Eigenschaft, mit offenen Augen durch die Welt zu laufen, spiegelt sich in all seinen Geschichten wieder. Immer wieder finden sich gesellschaftliche Themen, geschickt eingebettet in fiktive Geschichten, und regen so zum Nachdenken an. Einige kurze, prägnante Sätze genügen, um den Leser in eine andere Welt zu holen und ihn dort festzuhalten. Spannung ist in jedem Fall garantiert!

Eigene Meinung:

Mark Franley hat mit "Nachtkalt" einen Psychothriller kreiiert, der Gänsehaut garantiert. Es geht in diesem Psychothriller rund um das Thema "Stalking", die Glaubwürdigkeit der Opfer, die Machtlosigkeit der Polizei und die Ohnmacht der Opfer. 

"Nachtkalt" ist aus der Sicht von Anja,einer sympathischen Medizinstudentin geschrieben. Anja muss auf ihren autistischen Bruder aufpassen, da ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Ihr Elternhaus liegt einsam am Waldrand. Das ist natürlich mehr als ideal für einen Stalker. Anja scheint bedroht zu werden, fühlt sich beobachtet, erhält Anrufe. Sie nimmt das alles erst einmal überhaupt nicht ernst. Da ist ja auch noch Florian, ein Mitstudent. Zwischen ihm und Anja keimt eine Liebesbeziehung auf und Anja erhält so Unterstützung.  Doch dann demonstriert der Unbekannte seine Macht, so dass Anja die Bedrohung ernst nehmen muss.  Fast schon gegen Ende des Buches kommt Mike Köstner mit ins Spiel, den wir bereits aus Marks Vorgänger-Thrillern kennen. Diesmal ist Mike jedoch ein Privatdetektiv. Er hat den Polizeidienst an den Nagel gehängt. 

Mark Franley hat mit Anja Lange eine sympathische Protagonistin erschaffen. Wir können uns Anjas Situation ganz gut vorstellen und fiebern mit. Wir werden von Mark Franley ganz schön im Ungewissen gelassen, wer denn der Stalker ist und was er bezweckt. Manchmal keimt so ein Verdacht auf, wer hinter dem Stalking stecken könnte. Einige Überraschungen und Wendungen wurden gekonnt eingebaut.

Kleinere Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen, die stören den Lesefluss allerdings nicht. Nur mit dem Ende, insbesondere, wie sich eine Person aus einer gefährlichen Situation zieht, bin ich nicht so ganz einverstanden. Hier hätte ich doch gerne genauer gewusst, wie sich der Protagonist aus der Affaire gezogen hat. Das ging dann doch etwas zu schnell. Insgesamt war der Schluss dann etwas unbefriedigend, hier hätte ich noch einige Dinge etwas genauer gewusst.  Das kann der Autor eigentlich viel besser, aber bei Mark Franley liegt meine persönliche Messlatte auch ziemlich hoch.

Von mir gibt es 4/5 Sterne für diesen atmosphärischen, superspannenden Psychothriller, der mir Albträume beschert hat - so beschäftigt hat er mich - und der leider viel zu schnell gelesen ist. 

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