Montag, 19. Mai 2014

Rezension zu "Die Jasmin-Schwestern" von Corinna Bomann, Ullstein-Taschenbuch, Familienroman

Titel: Die Jasminschwestern
Autorin: Corinna Bomann
Seitenzahl: 528 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (9.5.14)
Isbn Nr. 13-978-3548285276
Preis: 9,99 Euro



Klappentext:
"Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält."

Über die Autorin:
Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen "Wachsstift-Illustrationen", später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Langeweile in Schule und Bus füllte sie mit viel Fantasie aus, sodass aus kleinen Geschichten bald ganze Romane wurden, die zunächst mehrere Kladdehefte füllten. Die Hefte und eine alte Schreibmaschine wichen nach und nach dem Computer; ihre Geschichten entstiegen den Schubladen und fanden ihre Heimat bei Verlagen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren. Ihre große Liebe gilt der Geschichte, und so finden sich auch in ihrem neuen Roman "Die Schmetterlingsinsel" historische Elemente, die geschickt mit dem Heute verwoben werden.

Eigene Meinung:

Corinna Bomann beherrscht ihr Handwerk. Sofort ist man mitten im Geschehen. Wir hoffen, dass Melanies Verlobter wieder aus dem Komma erwacht, sind entsetzt über Melanies zukünftige Schwiegermutter und finden Melanies Urgroßmutter Hanna  sehr sympathisch. Hanna, die eigentliche Hauptperson dieses Romans,  erzählt ihrer Urenkelin ihre bewegende Lebensgeschichte. Keiner von ihrer Familie weiß, was die zierliche Frau für Schicksalsschläge überwinden musste. Um Melanie abzulenken, vertraut sie ihr ihr Geheimnis an.

Die Geschichte ist wunderbar erzählt, wir reisen mit Hanna nach Vietnam und  erleben die zwanziger Jahre in Berlin. Mein einziger Kritikpunkt ist der Schluss. Wurde Grand Mers Geschichte ausführlich erzählt, ist mir das Ende hier etwas zu schnell geraten.

4/5 Sterne für diese fesselnde, spannende Familiensaga über eine starke Frau, über Liebe,  Hoffnung und das Auf und Ab im Leben.

1 Kommentar:

  1. Guten Morgen,
    Dank deiner Rezension wandert dieses Buch, dass für mich dann Abwechslung zu Krimi/Thrillern bieten wird, auf meine Wunschliste. Das klingt wirklich richtig gut und ich denke , Spannung wird es dabei auch extrem geben. Dir noch einen schönen Mittwoch und fühl dich umarmt.

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