Freitag, 30. Mai 2014

Rezension zu "Ein letzter Brief von dir" von Juliet Ashton, Liebesroman, Rororo Taschenbuch

Titel: Ein letzter Brief von dir
Autorin: Juliet Ashton
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: rororo, Auflage: 8 (1.2.14)
Isbn Nr. 13-978-3499228612
Preis: 9,99 Euro

Klappentext:
"Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis. Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre. Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …"

Über die Autorin:
Juliet Ashton stammt aus Irland und lebt heute mit ihrer Familie und ihren Haustieren in London. "Ein letzter Brief von dir" ist ihr erster Roman.

Eigene Meinung:

Orla, deren Schicksal wir begleiten, ist eine sympathische, junge Grundschullehrerin, teilweise etwas naiv und sehr verliebt in ihren Freund Sim. Sie ist glücklich in ihrem Cottage auf dem Land und möchte nicht nach London. Als ihr Freund jedoch stirbt, springt sie über ihren eigenen Schatten und reist nach London. Dort freundet sie sich mit Sims viel älteren Vermieterin Maude an. Orla spricht mit der Valentinskarte, die sie von Sim erhalten hat, und fängt an, am Sommercollege erwachsene Einwanderer zu unterrichten. Ganz langsam findet sie wieder ins Leben zurück, Maude steht ihr dabei zur Seite. Sims Manager bittet Orla, die Valentinskarte von Sim nicht zu lesen. Ob Orla auf ihn hört?

Dieser Liebesroman liest sich richtig gut weg. Die Seiten fliegen nur so dahin. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Es besitzt diesen ganz eigenen Flair, diese ganz eigene Stimmung, die ich nur in Büchern von britischen bzw. irischen Schriftstellern finden kann. Ich weiß nicht, ob das an dem besonderen Humor liegt oder an den Romanfiguren, die alle immer irgendwie leicht schrullig wirken.

Stellenweise ist das Buch traurig, dann richtig witzig und sehr, sehr weise.

Die Autorin überrascht uns mit einigen raffinierten Wendungen. 5/5 Sterne für dieses sehr unterhaltsame, lehrreiche Buch über Freundschaft, Trauer, Liebe und die Bereitschaft, über den eigenen Schatten zu springen.

Kommentare:

  1. Mir hat es nicht sooo gut gefallen. Aber Geschmäcker sind ja verschieden :-) Tolle Rezension.
    Lg Sonja

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    1. Liebe Sonja,
      danke. Ja, Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.
      Liebe Grüße Biggi

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