Samstag, 24. Mai 2014

Rezension zu "Fünf Tode" von Fred Ink, Horror, EBook



Titel: Fünf Tode
Autor: Fred Ink
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 525 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 198 Seiten
ASIN: B0010F5V34
Preis: 2,99 Euro

Kurze Inhaltszusammenfassung:

 "Seit er ein kleiner Junge war, sieht Tim die Zarge: unheimliche, rauchartige Wesen, die niemand sonst wahrzunehmen scheint. Sie haben es auf seine Schwester abgesehen, und sie tauchen immer dort auf, wo Menschen ums Leben kommen.
Was haben sie vor? Und wo kommen sie her?
Tim muss sterben, um Antworten zu finden. Gezeichnet kehrt er zurück, nur um festzustellen, dass er etwas von der anderen Seite mitgebracht hat. Etwas Böses.
Der wahre Horror hat gerade erst begonnen."

Über Fred Ink:
Fred Ink wurde 1980 in Tübingen geboren.
Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er eine Ergotherapie-Ausbildung, fasste in diesem Beruf jedoch nie Fuß. Stattdessen verschlug es ihn zum Studieren nach Berlin. Mittlerweile darf er sich auch Diplombiologe nennen.
Seit seiner Kindheit verschlingt Fred Ink fantastische Bücher jeglicher Art. Von der Fantasy kam er über die Science-Fiction zum Horror und schließlich zu knallharten Thrillern. Diese breitgefächerte Palette findet sich auch in Inks Werken: Von klassischem Horror bis zum verrückten Genremix ist alles dabei - Hauptsache, es ist originell, spannend und "anders".
Derzeit lebt Fred Ink mit seiner Frau in Helsinki und arbeitet an der Übernahme der Welth... ähm, daran, irgendwann vom Schreiben leben zu können.

Eigene Meinung:

Fred Ink lässt diesmal seinen Protagonisten Tim nicht nur einmal sterben - gleich fünfmal schickt er ihn über den Jordan. Und wie er ihn nach drüben schickt (dazu schreibe ich nichts, das dürft ihr selber lesen). Natürlich kommt Tim ziemlich lädiert wieder zurück.

Diese Story ist ziemlich böse, ziemlich abgedreht, ziemlich brutal, mit ziemlich unsympathischen Charakteren  und das Ende lässt Freds schwarzen Humor durchscheinen. Der reinste Horror eben, den uns Fred Ink hier präsentiert. Der Autor hat diesmal seinen Lovecraftschen Schreibstil beiseite gelassen. Ich finde es schade, denn ich mag den Lovecraft in Fred Ink.

Dennoch kann man über diese Horrorgeschichte mit vielen Wendungen nicht meckern. Ich würde sie "eine moderne Horrorgeschichte" nennen. 4/5 Sterne gibt es von mir, Horrorfans dürften begeistert sein, denn der Autor lässt das Kopfkino ganz schön laufen.

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