Samstag, 21. Juni 2014

Rezension zu "Auf der Spur" von Jule Blum und Elke Heinicke, Konkursbuchverlag, Thriller,

Titel: Auf der Spur
Autorinnen: Jule Blum und Elke Heinicke
Seitenzahl: 224 Seiten, brochiert
Verlag: Konkursbuch Verlag  (7.3.2014) 
Isbn Nr.  ISBN 978-3-88769-795-2.
Preis: 9,90 Euro

Klappentext:

Marie lebt ein ruhiges Leben in einer Heidelberger Reihenhaussiedlung. Plötzlich bekommt sie unheimliche Nachrichten. Briefe, ohne Absender, ohne Briefmarke. Sie fühlt sich beobachtet. Dass ein Stalker es ausgerechnet auf sie abgesehen hat, kann sie sich nicht vorstellen. Die Briefe enthalten verwirrende Informationen über ihre Eltern, Anleitungen und Koordinaten. Waren ihre Eltern wirklich die Menschen, die sie kannte? Marie hat keine Idee, wer ihr solche Nachrichten schicken könnte. Ihre Mutter ist tot, ihr Vater, dessen liebloser Umgang mit ihr tiefe Spuren hinterlassen hat, lebt dement im Pflegeheim. Sie hat Angst und ist zugleich fasziniert von dem Spiel, in das der unbekannte Briefeschreiber sie lockt.
Nach dem Prinzip des Geocachings werden für Marie kreuz und quer in Deutschland kleine Behälter versteckt. Über jedem neuen Rätsel, jedem Abenteuer liegen die Ereignisse der Vergangenheit wie ein dunkler Schatten. Ein Abenteuer beginnt, das Maries bisheriges Leben aus den Fugen geraten lässt. Doch dann wird das Spiel immer bedrohlicher.
Der Geocaching-Thriller! Sein wahres Gesicht entfaltet sich erst ganz am Schluss.

Über die Autorinnen:
Jule Blum ist Germanistin, westsozialisiert. Elke Heinicke Slawistin und Anglistin, ostsozialisiert. Begeisterte Geocacherinnen, seit sei das erste Mal ein GPS in der Hand gehalten habe.


Eigene Meinung:
Mit diesem Thriller bin ich nicht so richtig warm geworden. Ich hatte den Eindruck, die Autorinnen würden ihre Lebensgemeinschaft und das Geocachen in die Geschichte auf Biegen und Brechen hineinbringen. Entsprechend konstruiert wirkt das Ganze. Die Charaktere haben zuviele Widersprüche für meinen Geschmack, sie agieren ab und an ganz schön seltsam.  Die ganze Geschichte ist nicht schlüssig und logisch.

Für einen Thriller bietet mir die Story zu wenig Spannung, zuviel vom Alltag des Pärchens wird hier erzählt und der ist nicht eben spannend.

Wer allerdings vom Geocaching noch keine Ahnung hat, der erhält hier einen kleinen Einblick und findet dieses Hobby wahrscheinlich sehr spannend.

 2/5 Sterne für diesen Roman um Liebe zwischen Frauen, Geocaching und um ein Geheimnis, das in der Vergangenheit liegt.











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