Freitag, 15. August 2014

Rezension zu "Das Geheimnis von Barton Hall" von L. C. Frey, Schauernovelle, Ideenkarree Leipzig, eBook,

Titel: Das Geheimnis von Barton Hall
Autor: L. C. Frey
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2619 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 136 Seiten
Verlag: Ideenkarree Leipzig, Auflage: 1.0 (30.7.14)
ASIN: B00MALTLIQ
Preis: 3,99 Euro

Kurze Inhaltszusammenfassung:
   »Ich schreibe diese Zeilen als ein Geständnis, in der Hoffnung, dass Sie mir die Konsequenzen vergeben mögen, die aus meinem Handeln folgen werden. Seien Sie sich indes gewiss, alles geschieht einzig zum Wohle meiner geliebten Rosabelle. Ich tue es, um ihres Lebens und meiner Seele willen, die untrennbar eins sind!
Und doch gestehe ich, dass mich auch jetzt noch Zweifel plagen. Ist es richtig? Gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit? Darüber zerbreche ich mir nun schon seit Wochen den Kopf. Allein, ich sehe keinen Ausweg, der mir noch bliebe, wenn ich die Geliebte wirklich retten will.
Der, welcher kühn voranschreiten will, muss frei von Furcht sein!
Nein, ich muss meine Nerven beruhigen, mich sputen, denn schon in wenigen Stunden wird der Morgen grauen. Sie jedoch bitte ich, mir meinen hastigen Stil zu verzeihen, es bleibt nicht mehr viel Zeit, so wenig Zeit!
Mögen die seltsamen Götter, die mein Vater aus den Abgründen der Äonen hervorgezerrt hat, uns gnädig sein!«
Port, New Hampshire, in den letzten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts. Der Tod seines vermögenden Vaters zieht den jungen Robert Barton zurück nach Barton Hall, dem Stammsitz seiner Familie. Aus Langeweile beginnt er sich mit den merkwürdigen Umständen zu beschäftigen, die zum Tod seines Vaters führten und gerät bald selbst in einen Strudel aus üblen Ahnungen und uralten Geheimnissen.
Wer oder was hat John Barton tatsächlich umgebracht und wie hängt das alles mit dem finsteren, halbverfallenen Haus auf dem Hügel über der Stadt Port zusammen? 
Eine klassische Schauernovelle aus dem Sloburn-Universum und eine Verneigung vor H.P. Lovecraft und E.A. Poe."

Über den Autor:
 L.C. Frey veröffentlicht unter diesem Pseudonym seit 2013 Thriller und Horrorgeschichten. Seine erotisch-makabre Kurzgeschichte "Psycho Girl Story" wurde seit ihrem Erscheinen mehrere tausend Male heruntergeladen und von ihren Lesern ausschließlich mit Bestnote bewertet.

Noch im selben Jahr veröffentlichte L.C. Frey die ersten beiden Bände seiner Serie um den mysteriösen Detektiv Jake Sloburn, den Pilotroman "Nest"(http://amzn.to/19f2n9B) und den zweiten Band, "Blue"(http://amzn.to/1a4aYLW). Beide Bücher fanden durchweg positive Beachtung durch Presse und Leser und wurden als E-Book sowie Paperback veröffentlicht.

Nach über zwei Jahren Entwicklungszeit erblickte im Dezember 2013 sein bislang seitenstärkstes Buch, der Horrorthriller "Draakk" das Licht der Welt.

L.C.Frey lebt und arbeitet in Leipzig. Erfahren Sie mehr über den Autor, neue Bücher, aktuelle Gewinnaktionen und Verlosungen auf seiner Website oder folgen Sie ihm tagesaktuell auf Facebook oder Twitter. www.LCFrey.com, www.facebook.com/L.C.FreyOfficial. Twitter: @LutzCFrey

Eigene Meinung:

Diese schaurig schöne Novelle ist in der Sprache der alten Meister verfasst, sehr passend, da sie im Jahre 1883 spielt. Diese Geschichte liest sich einfach wunderschön, ist spannend, fesselnd, düster und sehr geheimnisvoll.

Sofort sind wir zusammen mit dem Briefeschreiber mitten im Geschehen in Barton Hall und wollen das Rätsel um den Tod seines Vaters ergründen. Dem Schreiber etwas voraus, wissen wir aus den Polizeiakten bereits, dass auch der Ich-Erzähler und seine Angebetete zu Tode kommen werden. Das macht uns noch neugieriger. Doch zusammen mit dem jungen Erzähler begeben wir uns erst einmal in die Vergangenheit, erfahren, warum sein Vater so abgeschieden und zurückgezogen gelebt hat, warum er keinen Zugang zu seinem Sohn gefunden hat und versuchen zusammen mit ihm geheimnisvolle Schriften zu finden, die das Rätsel des Glastubuses lösen sollten.

L. C. Frey spielt mit dem Lese. Er weckt dessen Neugier und seinen wissenschaftlichen Drang, Rätsel zu lösen,  raffiniert. Wir wollen wissen, was Robert Bartons Vater suchte. Doch auch die Zuhilfenahme von Gelehrten bringt Robert nicht weiter. Viele Mystiker vor uns waren dem Geheimnis, das Sir John Barton und dessen Sohn Robert lösen wollen, bereits auf der Spur. Na, um was geht es wohl?

5/5 Sterne für diese wundervoll erzählte Schauernovelle mit sehr interessanter Thematik und einer raffinierten Wendung. Leider war diese Novelle, die laut L. C. Frey eigentlich eine Kurzgeschichte werden sollte, viel zu kurz. Ich möchte mehr solcher Geschichten lesen.

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