Montag, 15. September 2014

Rezension zu "Das Camp" von Nick Cutter, Heyne Verlag, Horrorthriller


Titel: Das Camp
Autor: Nick Cutter
Seitenzahl: 464 Seiten (8.9.14 TB)

Verlag: Heyne Verlag 
Isbn Nr. 13-978-3453437791
Preis: 9,99 Euro


Klappentext:

"Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …"

Über den Autor:
Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits mehrere Kurzgeschichten und Romane schrieb. Cutter lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Er hat einen gesunden Appetit.

Eigene Meinung:

Eine Gruppe junger Pfadfinder ist auf einer einsamen Insel zusammen mit ihrem Leiter. Sie sollen sich Abzeichen verdienen und in einigen Tagen per Boot wieder abgeholt werden. Da strandet ein Mann mit einem Boot auf der Insel. Er ist völlig unterernährt und verhält sich komisch. Der Gruppenleiter, ein Arzt, versucht ihm zu helfen, was keine gute Idee ist ... Mehr möchte ich zur Story nicht sagen, um die Spannung nicht vollends zu nehmen. 

Die Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor und ist sehr vorhersehbar. Die Pfadfinder sind Stereotypen, der Sohn des Sheriffs, ein Farmersohn, der Erfahrung mit Tieren und mit dem Schlachten hat, ein etwas unbeliebter Junge.

Ihr ahnt schon, worauf das alles hinausläuft und welche Person zuerst Probleme bekommen wird?  Natürlich hat der Fremde das Funkgerät zerstört, so dass keine Hilfe vom Festland zu erwarten ist.

Aus den Protokollen und Aussagen, der einzelnen Personen, die am Anfang eines jeden Kapitels stehen, können wir daraus schließen, um was es sich genau handelt und wer für die "Krankheit" verantwortlich ist.

Die Story ist weder spannend, noch fesselnd geschrieben. Ich hatte mir nach den Zitaten auf dem Cover von Scott Smith "Stellen Sie sich eine Mischung aus Crichton und King vor - absolut atemberaubend!" und Stephen King "Das Camp ist so nervenzerfetzend, dass ich es kaum aushalten konnte - faszinierender Horror der Extraklasse"" mehr versprochen. Super spannend und nervenzerfetzend war das nicht gar nicht.

Es fällt mir schwer, hier eine Bewertung abzugeben. 2/5 Sterne für diesen eher laschen Horrorthriller ohne Überraschungen. 

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