Freitag, 3. Oktober 2014

Rezension zu "Liebeskiller" von Ingrid Schmitz, Leda Verlag, Krimi

Titel: Liebeskiller
Autorin: Ingrid Schmitz
Seitenzahl: 256 Seiten (8.5.14, broschiert)
Isbn Nr. 13-978-3936783568
Verlag: Leda Verlag
 Preis: 9,95 Euro

Klappentext:
"Vorsicht, Liebesbetrüger! Mia Magaloff ermittelt in eigener Sache. Auf der Traumpartner-Seite im Internet sucht sie nach einem Mann, der wirklich zu ihr passt. Treu, witzig und weltoffen soll er sein – wie Leo von Stein. Vor dem ersten Treffen erhält Mia eine Warnung: In diesem Forum sollen sich auch Romance-Scammer herumtreiben. Diese Liebesbetrüger schwören ewige Liebe, doch sie treiben ihre Opfer in den finanziellen Ruin, manchmal sogar in den Tod."

Über die Autorin:
Ingrid Schmitz wurde 1955 in Düsseldorf geboren, arbeitete dort als Speditionskauffrau bei einer kanadischen Reederei und im sowjetischen Außenhandel.
Seit 2000 ist sie hauptberufliche Autorin. Begonnen hat sie mit Krimikurzgeschichten, von denen bisher an die fünfzig veröffentlicht wurden. Zwischendurch folgten Herausgaben (kulinarischer) Kriminalanthologien. Die 15. Anthologie "Tortillas, Tapas und Toxine" - eine kriminell-kulinarische Reise nach Spanien - erschien im Mai 2014.
Ingrid Schmitz ist dem Krimischreiben verfallen und machte bisher nur einen ... Abstecher ... in ein anderes Genre. Sie schrieb die Biographie "Currywurst & Dolce Vita" über die beiden VOX-Goodbye Deutschland Auswanderer Didi und Hasi - aber nur, weil deren Lebensgeschichte spannend wie ein Krimi ist.
2006 begann sie mit dem Romanschreiben und erfand die niederrheinische Privatermittlerin Mia Magaloff. Sie ist Künstlerin und Trödelmarkthändlerin und gerät durch ihre Neugier und ihr Helfersyndrom immer wieder an neue Fälle.
LIEBESKILLER ist der vierte Kriminalroman. Darin geht es um Love Scammer, Liebesbetrüger im Internet.

Auch im eBook-Bereich findet man ihre Kriminalgeschichten. Seit 2012 veröffentlicht Droemer Knaur/neobooks die Kurzgeschichtenreihe "Ingrid Schmitz - Mörderisch liebe Grüße". In jedem eBook stecken drei Kurzkrimis. Bisher sind 5 Bände erschienen: "Nicht nur Wein muss atmen", "Die Grabrede", "Abwrackprämie", "Ein Schritt in die Ewigkeit" und "Um Schlips und Kragen".

Ingrid Schmitz ist Mitglied bei "Mörderische Schwestern", "Syndikat" und "International Association of Crimewriters".
Auf facebook findet man sie unter "Krimiautorin Ingrid Schmitz", bei Twitter unter: "Krimischmitz" und Google+ unter "Ingrid Schmitz"

Eigene Meinung:
Mia Magaloff heißt die Protagonistin, die in diesem Krimi quasi privat ermittelt, nachdem sie sich mit einem Mann, den sie im Internet kennengelernt hat, getroffen hat und dieser ermordet wurde. Das ganze Treffen zwischen Mia und ihrer Internetbekanntschaft Leo von Stein ist sehr unglaubwürdig und überhaupt nicht nachvollziehbar.

Mia blieb mir leider fremd. Wahrscheinlich sollte man die Vorgängerkrimis gelesen haben, um Mia besser zu verstehen. Otto Okrim ist der Name des ermittelnden Kommissars. Er kennt wohl die Protagonistin bereits von einem vorherigen Fall.

Die Namen der beiden Hauptfiguren lassen schon erahnen, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Die Protagonisten würde ich dem Comedy-Bereich zuordnen. Sie agieren überhaupt nicht logisch und nachvollziehbar. Irgendwelche Auswanderer, die durch den Sender Vox bekannt wurden, Didi und Hasi, haben in diesem Krimi auch eine kleine Gastrolle.

Ungewöhnlicherweise gibt es in diesem Krimi überhaupt keine Kapitel.


Der Krimi ist sehr einfach geschrieben, der Humor ziemlich platt und irgendeine Art von Spannung habe ich vermisst. Ich finde das sehr schade und ihr dürft mir glauben, ich schreibe viel lieber positive Rezensionen. 

Wer auf platte Witze, komische Dialoge und Protagonisten steht, die nicht sehr nachvollziehbar reagieren, darf diesen Krimi gerne lesen.

Das Thema klang sehr interessant, Liebesbetrüger im Internet, daraus hätte man sicher eine sehr spannende Geschichte machen können.

Empfehlen kann ich euch dieses Buch nun wirklich nicht.


Kommentare:

  1. Ja, das kommt auch vor...Mein letztes war grad auch nicht sooo gut, aber was ich nun angefangen habe liest sich wieder gut an.
    Schönes WE, Manja

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    1. Liebe Manja,
      ja leider kommt das vor. Ich habe jetzt auch wieder ein Hammerbuch gelesen.
      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
      Liebe Grüße
      Biggi

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