Mittwoch, 19. November 2014

Rezension zu "Belzebub" von Christine Bendik, Emons Verlag, Kriminalroman

Titel: Belzebub
Autorin: Cristine Bendik
Seitenzahl: 224 Seiten (17.9.14) broschiert

Isbn Nr. 13-978-3954513918
Verlag: Emons Verlag
Preis: 9,90 Euro

 Klappentext:
"Im beschaulichen hessischen Oberursel entdeckt Bestatterin Natalja eine männliche Leiche auf ihrem Grundstück. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine satanische Sekte im Taunus – und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nie zurückkehrte. Lebt sie womöglich noch? Natalja nähert sich den Teufelsanbetern – und gerät dabei in höchste Gefahr ."

Über die Autorin:
Christine Bendik lebt und schreibt in der Nähe von Frankfurt. Dem Genre Thriller gilt ihre besondere Leidenschaft. Nach der Veröffentlichung zahlreicher Heftromane beteiligte sie sich am neobooks-Wettbewerb mit dem Kurzthriller aus Aschaffenburg WWW Wilde Wichtelweiber. Aus ihrer Feder stammen auch Flammende Wut und die Kurzgeschichte Feuer! aus der feurig-frechen Anthologie dreier befreundeter Autorinnen.

Im April 2014 erschien ihr Jugendthriller-Debut Hatecrimes im Bookshouse Verlag. Die Geschichte behandelt das Thema Neonazismus und spielt im Geburtsort der Autorin.

Eigene Meinung:

Christine Bendiks "Belzebub" hat mich anfangs etwas verwirrt. Es werden sehr viele Personen erwähnt, die nicht sofort vorgestellt werden. Deren Beziehungen zu Natalja, der Hauptperson in diesem Krimi, werden erst so nach und nach geklärt.

Der Plot ist spannend und fesselnd geschrieben, die Erzählstränge wechseln zwischen den verschiedenen Personen. Natalja, die Leiterin eines Bestattungsunternehmens, erzählt uns ihre Erlebnisse aus der Ich-Perspektive.  Sie ist eine interessante Person, die zwischen ihrem Freund Marc und ihrem Ehemann Carlos etwas hin- und hergerissen ist. Auch Melda, eine Anhängerin der Satans-Sekte, berichtet ihre Sicht der Dinge.

Der Krimi hat Lokalkolorit, Pit, der Assistent von Natalja spricht Mundart, was ich köstlich finde, und einige Überraschungen und Wendungen hat die Autorin mit eingebaut. Zum Ende hin geht dann alles etwas zu schnell und wirkt dann etwas zu konstruiert.

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