Sonntag, 14. Dezember 2014

Rezension zu "Hochmut" von Mike Franley, eBook, Psychothriller

Titel: Hochmut
Autor: Mike Franley
Seitenzahl: 290 Seiten
Dateigröße: 410 KB 
Isbn-Quelle für Seitenzahl: 1503029433
ASIN: B00OLUQK2M
Preis: zur Zeit 0,99 Euro, TB: 10,99 Euro
2 überarbeitete Auflage: 9.12.14
 


Kurze Inhaltszusammenfassung:
"Was Heil versprach, brachte den Untergang. Bei den Schuldigen dominiert gnadenlose Arroganz und Gier. Selbst im Angesicht der Gefahr sind sie nur zögerlich bereit, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Doch keiner von ihnen ahnt, zu was die Opfer fähig sind.
Wer alles verloren hat, überschreitet eine Grenze – eine Grenze, hinter der es kein menschliches Mitgefühl mehr gibt.

Folgen Sie Kommissar Köstner und seinem Team durch die Abgründe dieses Falls und entscheiden Sie selbst, wer Ihr Mitgefühl verdient hat."

Über den Autor:
Lange Zeit hatte Mark Franley (Jahrgang 1972) nichts mit dem Schreiben im Sinn, fühlte sich aber neben seiner beruflichen Tätigkeit immer zu kreativen Hobbys hingezogen. Bevor er damit begann, Bücher zu schreiben, stellte er Holzschmuck her und widmet sich bis heute der Ölmalerei, mit der er auch an einigen Vernissagen teilnahm.
Lange Zeit versuchte er die Bilder in seinen Gedanken als Gemälde umzusetzen und fand dann im geschriebenen Wort ein Ventil, diesen Gedanken Leben einzuhauchen.
In seinem Debütwerk „Der heilige Arkh“ gebraucht Mark Franley nun erstmals Worte, um seine Gedanken in Bilder zu fassen. Mehr über den Autor erfahrt ihr hier: http://www.mark-franley.de/.
 
Eigene Meinung:
Auch der 5. Band der Reihe um den Ermittler Mike Köstner beginnt sehr spannend. Der Leser wird sofort ins Geschehen geworfen. Martin möchte sich für den Tod seiner Frau und seiner Tochter an den Beteiligten rächen. Was mit seiner Familie passiert ist, wird so nach und nach aufgeklärt.
Das Ermittlerteam bekommt verschiedene Leichen auf den Tisch, doch ein Zusammenhang der Fälle ist nicht zu ersehen. Die Kripo hat keinerlei Anhaltspunkte. Das Team Tom und Sabrina bekommen Hilfe von Mike Köstner, der nicht mehr im Dienst ist, und zusammen mit seiner Freundin voerst in Dänemark lebt. Erst Mikes Intuition bringt das Team auf eine Spur.

Mike Franleys schreibt wie gewohnt flüssig, die Szenen sind spannend und der Leser ist erst einmal am Rätseln. In verschiedenen Handlungssträngen wird aus der Sicht des Täters und der Ermittler erzählt. Zum Ende hin hat Franley noch eine überraschende Wendung parat. Leider ist diese nicht ganz schlüssig und wirkt etwas zu konstruiert.
 
Mike Franley hat wieder einmal einen sehr gesellschaftskritischen Psychothriller mit aktueller Thematik abgeliefert. Es geht hier um die Pharmaindustrie.  Leider hätte die ganze Geschichte - Täter, Ermittler und die Hintergründe -  etwas mehr beleuchtet gehört. Zu viele Dinge bleiben offen, die Charaktere sind nicht sehr gut ausgearbeitet.

Auch die Hochspannung, die ich bisher von Mike Franleys Psychothrillern kenne, fehlte hier etwas. Ich war nicht so richtig gefesselt, die Figuren konnten keine Emotionen in mir wecken. Mir scheint das ganze Buch etwas zu hastig geschrieben.

Das Lektorat hat hier nicht gut gearbeitet, Namen wurden verwechselt, einige Rechtschreib- und viele Kommafehler musste ich entdecken. Das finde ich sehr schade (Ich hatte ein Ebook der 1. Auflage, evtl. sind die Fehler jetzt behoben). 

3/5 Sterne für diesen durchaus lesenswerten Psychothriller um ein interessantes Thema mit einigen Schwächen.


Kommentare:

  1. Leider ist das immer wieder so, dass besonders bei unbekannten Autoren das Lektorat nicht ganz so sauber arbeitet. Aber schön, dass wenigstens der Inhalt interessant war.

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Hallo Jessi,
      ich finde das aber nicht akzeptabel auch nicht bei unbekannten Autoren. Auch die zahlen Geld für das Lektorat.
      Liebe Grüße
      Biggi

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