Montag, 12. Januar 2015

Rezension zu "Crossover" von Fred Ink, eBook, Horrorthriller

Titel: Crossover
Autor: Fred Ink
Seitenzahl der Printausgabe: 253 Seiten
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 583 KB
ASIN: B00RY7KRJ6
Preis: 2,99 Euro

 Klappentext:
"Sechs Menschen kommen in einem verfallenen Laborkomplex zu sich. Sie erinnern sich an nichts, aber eines ist klar: Etwas ist gewaltig schief gelaufen. Mutierte Affen bevölkern die Korridore, draußen streifen riesige Kreaturen umher. Auf der Suche nach dem Weg zurück muss die Gruppe ums nackte Überleben kämpfen. Die außergewöhnliche Situation führt dazu, dass jeder von ihnen einen extremen Wandel durchlebt. Und allmählich wird klar, dass die größte Gefahr von einem der ihren ausgeht … "

Über den Autor:
Fred Ink wurde 1980 in Tübingen geboren.
Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er eine Ergotherapie-Ausbildung, fasste in diesem Beruf jedoch nie Fuß. Stattdessen verschlug es ihn zum Studieren nach Berlin. Mittlerweile darf er sich auch Diplombiologe nennen.
Seit seiner Kindheit verschlingt Fred Ink fantastische Bücher jeglicher Art. Von der Fantasy kam er über die Science-Fiction zum Horror und schließlich zu knallharten Thrillern. Diese breitgefächerte Palette findet sich auch in Inks Werken: Von klassischem Horror bis zum verrückten Genremix ist alles dabei - Hauptsache, es ist originell, spannend und "anders".
Derzeit lebt Fred Ink mit seiner Frau in Helsinki und arbeitet an der Übernahme der Welth... ähm, daran, irgendwann vom Schreiben leben zu können

Eigene Meinung: 
Fred Ink hat in gewohnt moderner, lockerer Sprache einen gut durchdachten Horrorthriller erschaffen. Was mir ganz gut gefällt ist, dass er nicht ordinär oder eklig wird in seiner Ausdrucksweise, wie in diesem Genre oft üblich.

Die Story ist nichts für schwache Nerven, es gibt einige heftige Szenen in diesem Buch.

Total gelungen finde ich die Charaktere. Da ist z. B. die gutaussehende, durchgestylte Zicke, die irgendwann gar nicht mehr durchgestylt ist,  und sich wünscht, weniger gut auszusehen. Weitere Personen sind Birgit, eine Mutter, die ihre Tochter schützen möchte, ein älterer Wissenschaftler und ein Teeny. Manche der Personen sind mir total sympathisch, so dass mir das Mitfiebern leicht fiel. Andere Personen sind unsympathisch oder verändern sich im Laufe der Handlung, so dass sie  verdienterweise in dieses Horrorszenario geraten zu sein scheinen.

Sehr gelungen finde ich, wie die Protagonisten sich ihren neuen Aufenthaltsort erklären. Der Wissenschaftler vermutet in der Hölle gelandet zu sein und der Teenager meint, er wäre auf einem Pilztrip.

Auch die Monster verdienen eine Erwähnung. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen. Kein Wesen gleicht dem anderen und immer wenn man denkt, es kommt keine Horrogestalt mehr hinzu, setzt Fred Ink noch einen drauf!

Verschiedene Handlungsstränge bringen Tempo ins Geschehen und lassen die Seiten nur so fliegen.

Ich vergebe 5/5 Sterne für dieses Horrorhighlight. Meine absolute Leseempfehlung für diese richtig gute Story mit horrormäßig gut entworfener Welt.





 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu "Die Liebe in diesen Zeiten" von Chris Cleave, übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg, DTV-Verlag, Liebesroman

Titel: Die Liebe in diesen Zeiten Autor: Chris Cleave Übersetzt von: Susanne Goga-Klinkenberg  Seitenzahl: 496 Seiten , (broschiert, 7...