Donnerstag, 16. April 2015

Rezension zu "Der Himmel über Berkeley Park " von Amy Forster, historischer Roman, Droemer Knaur Verlag

Titel: Der Himmel über Berkeley Park
Autor: Amy Forster
Seitenzahl: 468 Seiten (TB 2.2.15)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51481-8
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 14,99 Euro

Klappentext:
 "Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begegnen sich auf dem englischen Landsitz Berkeley Park: das englische Dienstmädchen Ella, die durch einen Unfall ihr Gedächtnis verlor, und die deutsche Adlige Auguste, die mit ihren Eskapaden das ganze altehrwürdige Haus auf den Kopf stellt. Beide Frauen kämpfen in einer Zeit, in der Europa auf den Ersten Weltkrieg zusteuert, auf unterschiedliche Arten um ihr Glück. Doch eine Gemeinsamkeit wird die zwei für immer verbinden: Die Liebe zu Augustes Ehemann Rhys."

Über die Autorin:
Amy Forster wurde 1965 geboren und lebt im Hunsrück. Sie liebt es, zu reisen, in der Wirklichkeit und in der Fantasie, und so ist sie schon in viele Rollen geschlüpft: Als Isabel Beto veröffentlicht sie erfolgreich historische Sagas, darüber hinaus schreibt sie aber auch Romantisches und Fantastisches. Nun hat sie sich ihrer neuen Liebe England zugewendet.

Eigene Meinung:
Die Autorin Amy Foster hat hier einen gut recherchierten, detailiert beschriebenen Roman geschrieben, der von zwei unterschiedliche Frauen, die im England um die Jahrhundertwende leben, handelt. Das Dienstmädchen Ella ist ein sympathischer Charakter, mir hätte besser gefallen, wenn sich die Geschichte mehr im Mittelpunkt des Romanes gestanden wäre. Stattdessen rückt die Adlige deutsche Auguste in den Vordergrund der Geschichte. Sie ist eine verwöhnte Tochter, die schon immer alles bekommen hat, was sie wollte. Sie heiratet überstürzt den Engländer Rhys. Weil sich Auguste in den Kopf gesetzt hat, sie wäre eine Künstlerin, bringt sie so manchen Skandal nach Berkeley. Aber auch Auguste und Rhys bleiben von Schicksalschlägen nicht verschont.

Das Buch hat mich nicht überzeugt, da mir Auguste gar nicht gefallen hat. Entsprechend konnte mich die Story nicht so richtig fesseln. Vielleicht, weil ich entsprechend der Werbung, einen Roman erwartet hatte, der der Serie "Downtown Abbey" ähneln sollte.

Mit Downtown Abbey kann man diese Story leider gar nicht vergleichen. Enttäuschung ist daher vorprogrammiert. Verschiedene, interessante Figuren, Dialoge, und Wortgefechte findet man hier leider vergeblich.

Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen. 








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