Montag, 8. Juni 2015

Rezension zu "Skalpelltanz" von Jenny Milewski, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Skalpelltanz
Autorin: Jenny Milewski
Übersetzt von: Max Stadler
Seitenzahl: 399 Seiten, 6.2015
Isbn Nr. 13-978-3-453-41837-0
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Klappentext: "Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ..."

Über die Autorin:
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Eigene Meinung:
Dieses Buch war ein absoluter Reinfall. Ich hatte mir einen spannenden Thriller vorgestellt, zumal die Autorin laut ihrer Vita Thriller und Horror liebt und Vorträge über Spannung in Literatur und Film hält.

Auf den ersten 200 Seiten wird vom Horror-Schriftsteller Jonas Lerman erzählt. Wir nehmen an einer Lesung teil, er lässt uns in seinen Alltag und seine Gedanken blicken und wir erfahren, dass er an einer Schreibblockade leidet. 

Er liest ab und an Ausschnitte aus seiner Buchreihe über den Chirurgen Carl Cederfeldt, der brutale Morde an weiblichen Teenagern begeht. Diese Ausschnitte sind nicht unbedingt spannend, dafür aber sehr blutig und splatterig.

Ab ca. Seite 200 wird die Story etwas interessanter und auch spannender, da hatte ich aber bereits über die Hälfte des Buches gelesen und hätte es eigentlich am Liebsten zur Seite gelegt, da es mich überhaupt nicht gefesselt hat. Die Figur Jonas Lerman blieb mir zu fremd, ich konnte nicht mitfiebern.

Zum Ende hin bleibt der Spannungsbogen zwar hoch und es wird sehr blutig, das Ende hat mich dann aber überhaupt nicht überzeugt. Der Schluss wirkt zu konstruiert und unglaubwürdig.

1/5 Sterne, Blut und Folterszenen machen noch keinen guten Thriller. Dieses Buch mag ich wirklich nicht weiterempfehlen.

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